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Lehrberufe gefunden.

Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistenz

Sie beschaffen Bücher, Zeitschriften, Dokumente oder Informationen: Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistenten und -assistentinnen arbeiten in Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Archiven oder ähnlichen Einrichtungen. Sie erfassen die erworbenen Medien, Informationen und Daten und machen sie den Benutzer/innen zugänglich. 

Dafür arbeiten sie mit modernen Dokumentationsprogrammen und Datenbanken. Sie haben Kontakt zu ihren Kunden (Leser/innen, Studierende, Wissenschafter/innen), aber auch zu Lieferanten, Buchhändler/innen oder zu Mitarbeiter/innen von Verlagen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Medien, Daten und Informationen beschaffen und erfassen

  • in Datenbanken und Datennetzen recherchieren

  • Bestand ordnen, archivieren und betreuen

  • Entlehnvorgänge abwickeln, Erstinformation für Benutzer/innen geben

  • Register erstellen und Revisionen (wiederholte Prüfungen) durchführen

  • Verwaltungsarbeiten mit Hilfe des PCs durchführen

Lehrbetriebe:

  • Bibliotheken

  • Archive und Informationsstellen

Lehrzeit: 3 Jahre

Augenoptik

Die Schrift an der Schultafel ist zu klein? Dann ist es vielleicht an der Zeit für eine Brille oder für Kontaktlinsen. Augenoptiker/innen prüfen das Sehvermögen ihrer Kunden, erheben biometrische Daten (Biometrie = Körpermessung) und beschaffen bzw. fertigen die entsprechenden Sehbehelfe. Sie machen ihre Kunden auch mit der Pflege von Brillen und Kontaktlinsen vertraut. Daneben beraten sie beim Kauf von Sport-, Schutz- und Sonnenbrillen sowie von anderen optischen und meteorologischen Geräten (z. B. Ferngläser, Barometer).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Fehlsichtigkeiten (Kurz-, Weitsichtigkeit etc.) durch Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen) korrigieren

  • Kunden bei der Auswahl von Sehhilfen beraten

  • Werkstoffe wie z. B. Glas, Kunststoff und Metall manuell (per Hand) oder maschinell bearbeiten

  • Brillengläser bearbeiten und in Brillengestelle einpassen

  • Brillen reparieren

Lehrbetriebe:

  • Optikerfachgeschäfte und Optikerketten

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Bankkaufmann/-frau

Bei Bankkaufleuten dreht sich fast alles ums Geld. Sie  beraten ihre Kundinnen und Kunden, wie sie Konten eröffnen (z. B. Gehaltskonto) und Geld gewinnbringend anlegen (z. B. Wertpapiere kaufen). Sie überprüfen Kreditanträge, führen Überweisungen und Abhebungen durch und nehmen Einzahlungen entgegen. Dazu kommen innerbetriebliche Aufgaben, z. B. wirken sie an der Buchführung mit.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kundinnen und Kunden hinsichtlich Bankdienstleistungen bedienen und beraten 

  • Einzahlungen, Abhebungen, Zahlungsverkehr abwickeln

  • Wertpapier- und Kreditgeschäfte abwickeln

Lehrbetriebe:

  • Geld- und Kreditinstitute

Lehrzeit: 3 Jahre

Bautechnische/r Zeichner/in

Ob Wohnhaus, Tunnel oder Brücke – am Beginn eines jeden Bauvorhabens steht ein Plan. Bautechnische Zeichner/innen entwerfen, zeichnen und ändern solche Pläne für den Hoch- und Tiefbau sowie für Industrieanlagen oder Straßen. Die Pläne entstehen händisch oder mit CAD-System (Computer Aided Design = computergestütztes Design). Außerdem übernehmen sie organisatorische und administrative (verwaltende) Aufgaben bei der Ausführung des Bauvorhabens, so planen sie z. B. Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gelände und Bauteile ausmessen

  • Mengen, Massen und Eigenlasten der Baustoffe und Bauteile ermitteln

  • Skizzen und Bauzeichnungen für Planung und Ausführung anfertigen und dabei die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Baustoffe berücksichtigen

  • Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden planen

Lehrbetriebe:

  • Architekten- und Ziviltechnikerbüros

  • Bauunternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Bekleidungsgestaltung (Modullehrberuf)

Modisch sind Bekleidungsgestalter/innen immer „up to date“. Ob Hosen, Röcke, Blusen, Mäntel, sie fertigen jedes Kleidungsstück, Wäsche, Hüte und diverse Pelz- und Lederbekleidung von A bis Z. Sie nehmen Maß an den Kundinnen und Kunden, zeichnen Schnittmuster, berechnen den Stoff- und Materialbedarf, schneiden die Teile zu, heften und nähen sie. Sie verarbeiten Materialien aller Art (z. B. Wollstoffe, Seidenstoffe, Leinen, Leder, Filz, Pelze). Außerdem führen sie Änderungsarbeiten und Reparaturen durch und beraten ihre Kundinnen und Kunden.

Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul in einem Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus in einem weiteren Hauptmodul oder einem Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 3 1/2 Jahre.
Die Hauptmodule „Modist/in und Hutmacher/in“ und „Kürschner/in und Säckler/in“ können NICHT mit dem Spezialmodul Bekleidungstechnik kombiniert werden. Ansonsten sind alle Kombinationen zulässig.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul):

  • an Kundinnen und Kunden Maß nehmen 

  • den Stoff- und Materialbedarf berechnen

  • geeignete Materialien auswählen

  • Schnittmuster zeichnen 

  • die Stoffteile und Materialien schneiden, nähen und heften 

  • Änderungs- und Reparaturarbeiten durchführen

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

Damen- und Herrenbekleidung:

  • Schnittteile unter Beachtung der Werkstoffe (z. B. Faden lauf- und Strichrichtung, Muster) zuschneiden und verarbeiten 

  • Damen- und Herrenbekleidung (Kleider, Kostüme, Jacken, Mäntel, Sakkos, Anzüge usw.) unter Berücksichtigung der jeweiligen Körperform mit verschiedenen Bearbeitungstechniken herstellen

Wäschewarenerzeugung:

  • Spezialmaschinen kennen (z. B. Nähmaschinen, Bügelmaschinen, Zuschneidemaschinen, Stanzmaschinen, Knopflochautomaten)

  • Stoffteile mittels Maschinen zuschneiden und zusammennähen 

  • Muster, Stickereien, Knopflöcher und Knöpfe einarbeiten

Modist/in und Hutmacher/in:

  • Hüte, Kappen, Mützen, Hilfs- und Unterformen aus  unterschiedlichen Materialien herstellen

  • Oberfläche von Kopfbedeckungen veredeln,  z. B. Appretieren, Aufrauen, Glanzbürsten

Kürschner/in und säckler/in:

  • Pelzschädlinge bekämpfen

  • Felle und Leder beurteilen, sortieren und vorbereiten  (z. B. säubern, kämmen, glätten, strecken) 

  • Pelz- und Lederbekleidung unter Anwendung  unterschiedlicher Verarbeitungstechniken herstellen

Durch die Spezialmodule kann die Ausbildung noch um folgende wichtige Inhalte erweitert werden:

  • Modelle und Kollektionen planen, entwerfen und gestalten

  • Kollektionen präsentieren 

  • Kostümskizzen mit Verzierungen und Accessoires zeichnen 

  • Kostüme, Kopfbedeckungen und Accessoires herstellen, umarbeiten, ausbessern und reinigen 

  • Arbeitsschritte, Arbeitsverfahren sowie den Aufbau und  die Funktion von Produktionsmaschinen kennen 

  • Warenbedarf berechnen und Waren beschaffen  (z. B. Faserstoffe, Pelzfelle, Lederarten, Garne, Zwirne)

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Bekleidungsgewerbes (maß-, Konfektions- und Änderungsschneiderei, Trachtenschneiderei, Theaterschneiderei usw.)

  • Hutmacher-, Modistengewerbebetriebe

  • Textilindustrie (Konfektionsfertigung)

  • Kürschnereibetriebe und Lederbekleidungserzeugung und -handel

  • Textilhandel

  • Hutfachhandel

Lehrzeit: 3 Jahre

Berufsfotograf/in

Hinter Profi-Fotografie steckt jede Menge Arbeit. Ohne Berufsfotografen und -fotografinnen gäbe es in der Zeitung nur Buchstaben und Kataloge hätten keine Bilder. Sie wissen genau, welches Motiv (vom Menschen über Tiere bis zu Landschaften) bei welchem Licht und mit welcher Kamera am besten zur Geltung kommt. Außerdem entwickeln sie Filme, vergrößern Bilder und verändern sie mit Hilfe moderner Software (z. B. können sie Fotomontagen machen).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Bildkonzeptionen wie z. B. Bildaufbau, Farben und Licht gestalten und in fotografische Aufnahmen umsetzen

  • Filmaufnahmen entwickeln

  • Bilder mit Hilfe modernster Technologie bearbeiten

  • Kunden (Privatkunden, Unternehmen) über die Gestaltung und Umsetzung fotografischer Aufnahmen beraten

Lehrbetriebe:

  • Fotografiebetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Beschriftungsdesign und Werbetechnik

Dank ihnen wissen wir, wie schnell wir fahren dürfen oder in welchem Stockwerk der Arzt seine Praxis hat: Beschriftungsdesigner/innen und Werbetechniker/innen erzeugen und montieren Schilder (vom Firmen- über das Verkehrs- bis zum Türschild) sowie Orientierungssysteme, Leuchtschriften und Werbebeschriftungen an Werbeträgern (wie Fassaden oder Fahrzeugen). Sie entwerfen und gestalten Schriften und Bilder und bearbeiten unterschiedliche Oberflächen (Metall, Kunststoff, Holz etc.).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Bild und Schrift entwerfen, gestalten und auf Werbeträger übertragen

  • Oberflächen aus Holz, Metall, Glas, Kunststoff etc. bearbeiten

  • Siebdruck, Schneideplotter und Digitaldruckanlagen einrichten und bedienen

  • Schilder und Lichtschilderanlagen herstellen und montieren

  • Schilder restaurieren, vergolden und versilbern

Lehrbetriebe:

  • Betriebe, die Schilder herstellen

Lehrzeit: 3 Jahre

Betonfertigungstechnik

Betonfertigungstechniker/innen stellen Betonwaren oder Betonfertigteile für den Hoch- und Tiefbau her. Zu ihren Erzeugnissen zählen z. B. Mauersteine, Randsteine, Bahnschwellen, Rohre, Fundamente, Decken oder Balken. Sie stellen nach Skizzen und Plänen Schalungen und Formen her, in die sie das Betonmischgut einbringen und verdichten. Während und nach dem Aushärten der Betonbauteile führen sie Oberflächenbehandlungen durch, z. B. mit Wasser, um Risse beim Aushärten des Betons zu verhindern.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Schalungen und Formen herstellen

  • Bewehrungen (Stahlstäbe und Eisengitter) zuschneiden, verlegen und einbringen

  • Beton einbringen und verdichten und Betonbauteile herstellen

  • Oberflächen behandeln

  • Qualitätskontrolle von Werkstücken und einfache Prüfarbeiten

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der gewerblichen und industriellen Betonwarenerzeugung

  • Zementindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Betriebsdienstleistungskaufmann/-frau

Betriebsdienstleistungskaufleute sind die Allrounder im Betrieb. Sie sind die „Manager/innen“ hinter den Kulissen, die im Team mit z. B. Küchenpersonal, Pflegepersonal oder Erzieher/innen für das Wohlbefinden ihrer Kunden sorgen. Sie sind dafür zuständig, dass genügend Vorräte (z. B. Lebensmittel) vorhanden sind oder die Pflege und Gestaltung von Räumen reibungslos abläuft.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Waren und Dienstleistungen beschaffen

  • Gestaltung und Reinigung von Zimmern, Aufenthaltsräumen, Speisesälen usw. planen, organisieren und kontrollieren

  • Gäste, Bewohner/innen, Kunden beraten und betreuen

  • Personal einteilen, Reparaturen veranlassen

  • Briefe und E-Mails schreiben, Mitarbeit bei der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung

Lehrbetriebe:

  • Alten- und Pflegeeinrichtungen

  • Krankenhäuser

  • Jugendheime

  • Internate

  • Erholungsheime

  • Bildungshäuser

  • Tourismusbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Blechblasinstrumentenerzeugung

Ob Trompeten, Posaunen, Tuben, Wald- und Tenorhörner:  die Blechblasinstrumentenerzeuger/innen sorgen für den richtigen Ton. Aus Blechen, Rohren und Stangen fertigen sie die Einzelteile der Instrumente. Die Teile werden nach einem  exakten Plan zusammengebaut, die Lötstellen verputzt und die Oberfläche überzogen. Blechblasinstrumentenerzeuger/innen reparieren und ändern die Instrumente und machen auf Wunsch auch Spezialanfertigungen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werkstoffe nach Zeichnungen messen und zuschneiden 

  • Rohre und Instrumententeile biegen und drehen 

  • Teile zusammenbauen und Instrumente stimmen 

  • Instrumente zerlegen, reinigen, zusammenbauen, schleifen und polieren

Lehrbetriebe:

  • Herstellerbetriebe von Blechblasinstrumenten

Lehrzeit: 3 Jahre

Bodenleger/in

Bodenleger/innen verlegen z. B. Teppich-, Laminat-, Parkettoder Korkböden. Sie erstellen Verlegepläne, bereiten den Unterboden vor, indem sie Estriche auftragen, Unebenheiten ausgleichen und z. B. Dämmschichten aufbringen, sie schneiden Bahnen und Platten zu und verlegen die ausgewählten Böden und verfugen diese. Eine besonders wichtige Aufgabe ist dabei die umfassende Beratung der Kunden. In diesem Beruf ist selbstständiges Arbeiten gefragt, denn Bodenleger/innen arbeiten nicht nur im Team, sondern immer wieder auch alleine.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Verlegebedingungen prüfen

  • Räume ausmessen und Materialbedarf berechnen

  • Untergründe vorbereiten und herstellen, alten Belag entfernen

  • Estriche herstellen oder ausbessern, Boden verlegen

  • Oberflächen von Hand und mit Maschinen behandeln

Lehrbetriebe:

  • Bodenlegerbetriebe

  • Bodenbelagshandlungen

  • Einrichtungshäuser

Lehrzeit: 3 Jahre

Bootbauer/in

Bootbauer/innen sind beim Bau eines Bootes von der Projektierung bis zum Stapellauf dabei. Sie verarbeiten verschiedene Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff. Daraus fertigen sie Bootteile (z. B. Rumpf, Deck) und fügen diese dann zum kompletten Boot zusammen. Auch der Ausbau der Kajüte, die Installation von elektrischen Einrichtungen sowie der Einbau von Funkanlagen und Navigationsgeräten gehören zu ihren Aufgaben. Sie übernehmen auch Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie die Winterlagerung der Boote.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Entwürfe, Modellskizzen und technische Zeichnungen anfertigen bzw. lesen

  • Hölzer, Kunststoffe und andere Materialien auswählen, beschaffen und prüfen

  • Bootteile (Bootsplanken, Paddel, Riemen etc.) aus Holz und Kunststoff herstellen

  • Oberflächen der Boote behandeln und konservieren

  • Reparatur- und Wartungsarbeiten (= Instandhaltung)

Lehrbetriebe:

  • Bootbauerbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Brau- und Getränketechnik

Wer kennt ihn nicht, den Spruch „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“. Aus den Zutaten Hopfen, Malz und Wasser stellen die Brau- und Getränketechniker/innen die Würze her. Diese wird durch gezüchtete Kulturhefe vergärt. Das anschließend in kühlen Lagertanks herangereifte Bier wird in Fässer und Flaschen abgefüllt. So entstehen die unterschiedlichen Biersorten wie Pils, Märzen, Weizen etc. Außerdem erzeugen Brau- und Getränketechniker/innen aus den verschiedensten Rezepturen Fruchtsäfte und andere nicht alkoholische Getränke. Für alle Verarbeitungsprozesse setzen sie moderne Produktionsanlagen ein.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Rohstoffe (z. B. Braugerste, Hopfen, Obst- und Gemüsesorten) übernehmen, sortieren, reinigen und lagern

  • Hopfen und Malz (= gekeimtes und getrocknetes Getreide, z. B. Gerste) für die Biererzeugung aufbereiten

  • Hefezugabe und Gärungsprozess kontrollieren

  • Filteranlage, Verschneidbock, Flaschenreinigungs- und Abfüllanlage bedienen, reinigen und desinfizieren

  • Anlagen zur Saftgewinnung bedienen, Fruchtsäfte filtrieren und haltbar machen

Lehrbetriebe:

  • Brauereien

  • Limonaden- und Fruchtsafthersteller

  • Mineralwasserabfüller

Lehrzeit: 3 Jahre

Buch- und Medienwirtschaft - Buch- und Musikalienhandel

Wer auf der Suche nach dem letzten Teil der Twilight-Sage ist, wird garantiert in einer Buchhandlung fündig. Helfen lassen kann man sich dort von Buch- und Musikalienhändler/innen. Sie kennen ihre Waren (Bücher, Musikalien und andere Medien wie CDs, Hörkassetten und DVDs) und beraten die Kunden mit großer Sachkompetenz. Außerdem bestellen sie die Waren, übernehmen Kassatätigkeiten und führen Werbemaßnahmen, wie z. B. die Gestaltung des Verkaufsraumes oder der Auslagen, durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Waren verkaufen und Kunden beraten

  • Bücher und andere Waren ansprechend präsentieren

  • Warenbedarf ermitteln und Bestellungen durchführen

  • Bibliographieren (= den genauen Titel feststellen und verzeichnen)

  • Bestellungen von Kunden entgegennehmen und abwickeln (inklusive des Zahlungsverkehrs)

  • Kundenreklamationen (Beschwerden) behandeln

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Buch- und Musikalienhandels

Lehrzeit: 3 Jahre

Buchbinder/in

Buchbinder/innen sorgen dafür, dass dem Leser eines Buches nicht die Seiten entgegen fallen. Sie stellen die oft computergesteuerten Maschinen ein, überwachen die unterschiedlichen Arbeitsschritte (Schneiden, Falzen, Pressen usw.), beheben etwaige Störungen und führen Qualitätskontrollen durch. In kleinen Betrieben stellen sie aber auch Einzelanfertigungen her und restaurieren wertvolle, alte Bücher. Außerdem erzeugen Buchbinder/innen Broschüren, Alben, Kassetten und Urkunden aus Papier oder Karton und ziehen Plakate, Landkarten und Bilder auf Platten auf (= Kaschieren).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Bücher in Einzelanfertigung oder in Serie herstellen

  • Broschüren, Papp-, Muster- und Halblederbände sowie Alben und Schachteln herstellen

  • das äußere Erscheinungsbild des Einbandes gestalten und mit Kunden besprechen

  • Schneide- und Falzmaschinen sowie Prägepressen einrichten, bedienen und die automatische Produktion überwachen

  • Schäden an Büchern beseitigen und Bücher restaurieren

Lehrbetriebe:

  • gewerbliche und industrielle Buchbindereien

Lehrzeit: 3 Jahre

Bäcker/in

Jeden Tag gibt es beim Bäcker frisches Brot, Fein- und Kleingebäck (Kipferl, Semmeln, Krapfen, Strudel), aber auch Dauergebäck (Lebkuchen, Zwieback). Bäcker/innen stellen nach genauen Rezepturen die verschiedenen Teige her, die danach in elektronisch gesteuerten Backöfen gebacken werden. Zum Schluss werden die Brote, Kuchen, Kekse etc. für den Verkauf vorbereitet, also verpackt und gelagert.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Brot- und Gebäckteige mit der Hand und maschinell herstellen

  • verschiedene Gebäcksorten formen, füllen usw.

  • Backvorgang überwachen

  • fertige Backware verpacken und lagern

Lehrbetriebe:

  • Bäckereibetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Bürokaufmann/-frau

Bürokaufleute arbeiten in allen Arten von Unternehmen, öffentlichen Institutionen oder Organisationen und führen dort alle wichtigen Büro- und Sekretariatsarbeiten, sowie verschiedene Verwaltungs- und Organisationsaufgaben durch. Sie verfügen über betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundkenntnisse, und kennen sich im Umgang mit Computer, Internet und Office-Softwareprogrammen gut aus. Je nach Arbeitsbereich und Aufgabenschwerpunkt sind sie entweder im Sekretariat, in der Buchhaltung, im Personalbüro, oder im Bereich Einkauf, Versand und Lagerhaltung tätig. Abhängig von Art und Größe des Betriebes arbeiten sie gemeinsam im Team mit KollegInnen sowie mit MitarbeiterInnen anderer Abteilungen zusammen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Arbeiten im Posteingang und Postausgang erledigen,

  • Texte und Schriftstücke aufgrund von Vorgaben korrekt und formgerecht erstellen,

  • Bestände (wie Büromaterial, Dokumente, Büroeinrichtungen) beschaffen und führen,

  • Arbeiten im Rahmen des Zahlungsverkehrs durchführen,

  • Kunden informieren und betreuen,

  • Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen,

  • an der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken,

  • Statistiken, Dateien und Karteien anlegen, warten und auswerten.

Lehrbetriebe:

  • Betriebe aller Branchen

Lehrzeit: 3 Jahre

Dachdecker/in

Dachdecker/innen sind nicht nur hoch oben gefragt. Zwar sind sie für das Eindecken (z. B. mit Dachziegel, Dachschiefer, Betondachsteinen) und Reparieren von Dächern zuständig, aber sie haben auch unter dem Dach zu tun, wenn sie Wärmedämmungen und Fassaden- oder Kaminverkleidungen sowie Dachrinnen montieren. Auch die Montage von Blitzschutzanlagen und Sonnenkollektoren gehört zum Aufgabengebiet von Dachdecker/innen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Metall-, Putz-, Beton- und Wärmedämmungen herstellen

  • Belastbarkeit von Decken und Gerüsten beurteilen

  • Schiefer, Dachplatten und Schindeln verarbeiten

  • nach verschiedenen Decksystemen eindecken

Lehrbetriebe:

  • Dachdeckerbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Destillateur/in

Wie entstehen aus Obst oder Getreide Schnäpse oder Edelbrände? Genau das wissen die Destillateure/Destillateurinnen. Im Labor erzeugen sie aus Getreide, Kartoffeln oder Obst unter Zugabe von Wasser, Zucker und Aromastoffen Branntweine und Schnäpse, aber auch reinen Alkohol und sonstige alkoholische Auszüge und Essenzen (= konzentrierte Substanzen).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Liköre, Destillate, Zuckerlösungen und Getränke verschiedener Art herstellen

  • Alkoholgehalt ermitteln und auf die vorgeschriebene Stärke erhöhen oder herabsetzen

  • Produkte abfüllen, verschließen und etikettieren

  • Hygienevorschriften einhalten

Lehrbetriebe:

  • Destillerien

Lehrzeit: 3 Jahre

Drogist/in

In Drogerien gibt es vom Kräutertee und Vitaminsaft über Diät- und Reformkost bis zu Kosmetika fast alles für Gesundheit, Schönheit und Haushalt. Drogisten und Drogistinnen sind für den Verkauf und Einkauf ihrer Waren verantwortlich. Sie beraten die Kunden über die Beschaffenheit, Wirkungen und Verwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte. Außerdem gestalten sie den Verkaufsraum, präsentieren die Waren ansprechend und übernehmen Tätigkeiten in der Buchhaltung (z. B. Kassabuch führen).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Waren verkaufen und Kunden beraten

  • Waren bestellen und lagern

  • Preise kalkulieren (berechnen) und richtig bei den Waren angeben

  • Wirkung und Zulässigkeit (= rezeptfrei oder nicht) von Arzneimittel kennen

  • kassieren

Lehrbetriebe:

  • Drogerien und Drogeriemärkte

Lehrzeit: 3 Jahre

Drucktechnik - Bogenflachdruck

Der Lehrberuf Drucktechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Bogenflachdruck, Digitaldruck, Siebdruck, Rollenrotationsdruck. Drucktechniker/innen produzieren Drucksorten wie Zeitungen, Zeitschriften, Plakate, Prospekte, Bücher usw. in verschiedenen Druckverfahren. Sie übernehmen digitale und analoge Vorlagen und setzen diese in Druckformen um. Sie wählen das Bedruckmaterial und die Farben aus, richten die Druckmaschinen ein und überwachen den Druckvorgang. Fallweise beraten sie Kunden über Gestaltungs- und Ausführungsmöglichkeiten der Druckerzeugnisse.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Arbeitsabläufe planen und Druckprozesse vorbereiten

  • digitale und analoge Daten (z. B. Texte, Bilder, Grafiken) aufbereiten

  • Druckformen für das jeweilige Druckverfahren herstellen, z. B. Flachdruck- oder Siebdruck-Druckformen

  • Druckfarben auswählen und abmischen und die Qualität der Farben messen

  • Druckmaschinen einstellen und bedienen (Ein- und Mehrfarben-Bogenflachdruckmaschinen/Rollenrotationsdruckmaschinen/Digitaldruckmaschinen/Siebdruck-Automaten)

  • Druckprodukt zur Weiterverarbeitung vorbereiten

Lehrbetriebe:

  • Druckereien

  • Papier und Pappe verarbeitende Industrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Drucktechnik - Rollenrotationsdruck

Der Lehrberuf Drucktechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Bogenflachdruck, Digitaldruck, Siebdruck, Rollenrotationsdruck. Drucktechniker/innen produzieren Drucksorten wie Zeitungen, Zeitschriften, Plakate, Prospekte, Bücher usw. in verschiedenen Druckverfahren. Sie übernehmen digitale und analoge Vorlagen und setzen diese in Druckformen um. Sie wählen das Bedruckmaterial und die Farben aus, richten die Druckmaschinen ein und überwachen den Druckvorgang. Fallweise beraten sie Kunden über Gestaltungs- und Ausführungsmöglichkeiten der Druckerzeugnisse.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Arbeitsabläufe planen und Druckprozesse vorbereiten

  • digitale und analoge Daten (z. B. Texte, Bilder, Grafiken) aufbereiten

  • Druckformen für das jeweilige Druckverfahren herstellen, z. B. Flachdruck- oder Siebdruck-Druckformen

  • Druckfarben auswählen und abmischen und die Qualität der Farben messen

  • Druckmaschinen einstellen und bedienen (Ein- und Mehrfarben-Bogenflachdruckmaschinen/Rollenrotationsdruckmaschinen/Digitaldruckmaschinen/Siebdruck-Automaten)

  • Druckprodukt zur Weiterverarbeitung vorbereiten

Lehrbetriebe:

  • Druckereien

  • Papier und Pappe verarbeitende Industrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Drucktechnik - Siebdruck

Der Lehrberuf Drucktechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Bogenflachdruck, Digitaldruck, Siebdruck, Rollenrotationsdruck. Drucktechniker/innen produzieren Drucksorten wie Zeitungen, Zeitschriften, Plakate, Prospekte, Bücher usw. in verschiedenen Druckverfahren. Sie übernehmen digitale und analoge Vorlagen und setzen diese in Druckformen um. Sie wählen das Bedruckmaterial und die Farben aus, richten die Druckmaschinen ein und überwachen den Druckvorgang. Fallweise beraten sie Kunden über Gestaltungs- und Ausführungsmöglichkeiten der Druckerzeugnisse.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Arbeitsabläufe planen und Druckprozesse vorbereiten

  • digitale und analoge Daten (z. B. Texte, Bilder, Grafiken) aufbereiten

  • Druckformen für das jeweilige Druckverfahren herstellen, z. B. Flachdruck- oder Siebdruck-Druckformen

  • Druckfarben auswählen und abmischen und die Qualität der Farben messen

  • Druckmaschinen einstellen und bedienen (Ein- und Mehrfarben-Bogenflachdruckmaschinen/Rollenrotationsdruckmaschinen/Digitaldruckmaschinen/Siebdruck-Automaten)

  • Druckprodukt zur Weiterverarbeitung vorbereiten

Lehrbetriebe:

  • Druckereien

  • Papier und Pappe verarbeitende Industrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Druckvorstufentechnik

Druckvorstufentechniker/innen sind für alle erforderlichen Vorarbeiten für den Druck von Zeitungen, Zeitschriften, Plakaten, Prospekten, Büchern usw. verantwortlich. Am Computer erstellen sie die Druckformen für die Printprodukte, erfassen die Texte und Grafiken bzw. übernehmen diese von Datenträgern und digitalisieren Bilder. Sie bearbeiten Texte und Bilder, korrigieren Fehler, optimieren die Farbgestaltung und erstellen die erforderlichen Arbeitsanweisungen für den eigentlichen Druck.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Originalvorlagen für die Reproduktion prüfen

  • Druckformen für den Offsetdruck herstellen, Seiten- und Bogenmontagen ausführen

  • Texte und Bilder bearbeiten

  • Farbauszüge (Reproduktionen), Satzprodukte und Druckformen prüfen

  • Arbeitsanweisungen für den Druck erstellen

  • die fertigen Produkte für eine eventuelle Wiederverwendung sicher lagern

Lehrbetriebe:

  • Druckereien

  • Papier und Pappe verarbeitende Industrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

EDV-Kaufmann/-frau

EDV-Kaufleute arbeiten in Geschäften, die Computer und Computerzubehör (Hardware) sowie Programme (Software) verkaufen. Sie beraten Kunden und wickeln deren Aufträge ab, bestellen Waren nach und führen das Warenlager. Sie kennen die Funktionsweise der PCs, stellen die Einsatzbereitschaft der Hardware her, installieren Programme und konfigurieren einfache Netzwerke. Außerdem können sie Fehler aufspüren und Störungen beheben.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden bei der Auswahl von Hardware und Software beraten und Waren verkaufen

  • Einsatzbereitschaft von Hardware herstellen

  • Software und einfache Netzwerke installieren und konfigurieren (= einstellen)

  • Fehler suchen und einfache Störungen beheben

  • Kundenaufträge inklusive Rechnungslegung und Zahlungsverkehr abwickeln

Lehrbetriebe:

  • Computerfachhandel

  • Elektro- und Elektronikhandel

Lehrzeit: 3 Jahre

EDV-Systemtechnik

Informatikprodukte sind heute die modernen Arbeitsmittel in der Geschäftswelt: In Büros werden Computer, Netzwerke, Drucker, Fax- und Modemgeräte, Kopierer etc. täglich eingesetzt. EDV-Systemtechniker/innen installieren und konfigurieren (=aufeinander abstimmen) Einzel- und Netzwerkarbeitsplätze und -komponenten, halten sie in Stand und beheben auftretende Fehler. Sie arbeiten oft direkt mit den Kunden, beraten sie und schulen sie auf neuen Geräten und Systemen ein.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • EDV-Konzepte erstellen

  • Betriebsmittel, Materialien und EDV-Programme auswählen, überprüfen und installieren

  • Programmiermethoden und Programmiertools kennen und einsetzen

  • Einzel- und Netzwerkarbeitsplätze einrichten und betreuen

  • Kunden beraten, schulen und ihre EDV–Probleme lösen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der IT- und Telekommunikationsbranche

  • Unternehmen mit eigener IT-Abteilung

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Einzelhandel - Allgemeiner Einzelhandel

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Allgemeiner Einzelhandel:
Einzelhandelskaufleute im Allgemeinen Einzelhandel arbeiten häufig in Geschäften und Märkten mit gemischtem Warensortiment oder in Fachabteilungen
und Geschäften für die es keine eigene Spezialisierung gibt, wie z. B. dem Spielwarenhandel. Wie alle Einzelhandelskaufleuten kennen sie die Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte genau und beraten ihre Kunden fachkundig.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Baustoffhandel

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Baustoffhandel
Baustoffhändler/innen (Bauproduktefachberater/ innen) sind im Baustofffachhandel, in Baumärkten und Heimwerkermärkten mit eigener Baustoffabteilung tätig. Sie wissen über die unterschiedlichen Baustoffe und Materialien und die dazugehörigen Werkzeuge und Maschinen Bescheid und beraten ihre Kunden über deren Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Eisen- u. Hartwaren

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Eisen- und Hartwaren
Beschäftigte in diesem Bereich arbeiten in Eisen- und Hartwarenhandlungen und in Heimwerkermärkten mit eigener Eisen- und Hartwarenabteilung und verkaufen dort und beraten über Beschläge (Scharniere, Griffe, etc.), Werkzeuge, Kleinmaschinen aber auch Glas-, Porzellan- und Keramikwaren, Haus- und Küchengeräte oder Sanitärartikel.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Elektro-Elektronikberatung

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Elektro-Elektronikberatung
Elektro-Elektronikberater/innen sind in Elektro- und Elektronikfachgeschäften oder Geschäften und Märkten mit eigener Elektro-Elektronikabteilung tätig. Sie sind mit den Funktionen und Trends der neuesten elektrischen und elektronischen Geräte vertraut. Ihre Produktpalette reicht von Küchen- und Haushaltsgeräten über Unterhaltungselektronik bis hin zu Bürogeräten und Computern.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Feinkostfachhandel

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Feinkostfachverkauf
Feinkostfachverkäufer/innen verkaufen in Supermärkten, Feinkostläden oder Fleischfachgeschäften Feinkostwaren aller Art: z. B. Wurst- und Fleisch, Fisch Brot, Gebäck, Käse, Aufstriche usw. Sie beraten ihre KundInnen bei der Auswahl und Zusammenstellung und geben Tipps zur Zubereitung und zum Servieren der Produkte. Bei ihrer Tätigkeit achten sie streng auf die Einhaltung von Hygienebestimmungen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Gartencenter

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Gartencenter
Gartencenterkaufleute arbeiten in Gartencentern, in Gartenabteilungen von Baumärkten oder im Endverkauf von Gartenbaubetrieben. Sie verkaufen Grünpflanzen, Samen, Düngemittel und Erde, genauso wie Gartengeräte und Gartenziergegenstände. Sie sind immer über neue Gartenzuchtprodukte
informiert und beraten ihre Kunden zu allen Fragen des Gartenbaus und der Gartenpflege.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Kraftfahrzeuge u. Ersatzteile

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Kraftfahrzeuge und Ersatzteile
Einzelhandelskaufleute in diesem Bereich sind mit Technologien, Modellen und Typen von Fahrzeugen und Ersatzteilen bestens vertraut. In Autohäusern und im Kfz oder Ersatzteilhandel beraten sie ihre Kunden über die Merkmale und Unterschiede der einzelnen Fahrzeugtypen (z. B. Leistungsfähigkeit, Ausstattung, Verbrauch) und Zubehör, die Lieferzeiten und verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Lebensmittelhandel

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Lebensmittelhandel
Die Arbeitsorte von Lebensmittelhändler/ innen sind Lebensmittelfachgeschäfte oder Lebensmittelabteilungen von Supermärkten oder Geschäften. Sie haben umfangreiches Know-how über Eigenschaften, Herkunft, Haltbarkeit und Verwendung unterschiedlicher Lebensmittel und beraten ihre Kunden auch über Zubereitungsmöglichkeiten. Außerdem bereiten sie einfache Speisen wie z. B. Brötchen selbst zu.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Sportartikel

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Sportartikel
In Sportgeschäften und Sportabteilungen größerer Geschäfte arbeiten Sporthändler/innen und verkaufen Sportbekleidung und Sportgeräte verschiedenster Art. Sie beraten ihre Kunden über Beschaffenheit, Pflege und Verwendung von Sportartikeln wie Skier, Fahrräder, Wasser- und Bergsportausrüstung oder Fußballschuhe. Außerdem bieten sie häufig den Service, Sportgeräte anzupassen, aufzubauen, zu montieren und einzustellen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Telekommunikation

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Telekommunikation
Einzelhandelskaufleute mit diesem Schwerpunkt verkaufen Telefone, Mobiltelefone, Internetprodukte (mobile Zugänge und Kabelanschlüsse) und andere elektronische Waren. Sie beraten ihre Kunden über die unterschiedlichen Tarife zur Nutzung dieser Geräte und schließen mit ihnen entsprechende
Tarifverträge ab. Ihr Arbeitsplatz findet sich in Telekommunikations- und Elektrofachgeschäften sowie in eigenen Verkaufsstellen der Telekom-Anbieter.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Textilhandel

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Textilhandel
Der Textilhandel erfolgt in Textilfachgeschäften, Boutiquen oder Fachabteilungen größerer Geschäfte. Textilhandelskaufleute beraten dort ihre Kunden über Stil, Material, Passform und Farbe von Kleidungsstücken und das Zusammenspiel mit verschiedenen Accessoires. Sie sind dabei immer mit aktuellen modischen Trends vertraut. Auch die attraktive Ausstellung von Kleidungsstücken in Auslagen zählt zu ihren Aufgabenfeldern.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Einzelhandel - Uhren- u. Juwelenberatung

Mit Kaufleuten im Einzelhandel hat man praktisch täglich zu tun. Egal ob man Milch besorgt, Fragen beim Kauf eines Fernsehers hat oder eine Hose kaufen will – man wendet sich immer an sie. Sie sind die „Visitenkarte“ des Unternehmens, denn freundlicher Service und fachkundige Beratung sind gute Gründe für Kunden wiederzukommen. Einzelhandelskaufleute bestellen und lagern die Waren, zeichnen die Preise aus (= Preise angeben) und präsentieren die Waren ansprechend. Sie erstellen die Rechnungen, kassieren und bearbeiten Kundenbeschwerden. Kaufleute im Einzelhandel sind auf bestimmte Sortimente (Warenangebote) spezialisiert.


Uhren und Juwelenberatung
Uhren und Juwelenberater/innen arbeiten in Fachgeschäften des Uhren- und Juwelenhandels. Sie wissen über die Vorund Nachteile sowie die Herkunft verschiedener Materialien wie Edelmetalle (z. B. Gold, Silber, Platin), Perlen und Edel- und Schmucksteine (z. B. Diamant, Rubin) bescheid und beraten ihre Kunden entsprechend ihren Wünschen. Sie passen z. B. Ringe, Armbänder oder Uhrbänder ihren Kunden an und verkaufen elektronische und mechanische Uhren.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Waren bestellen, annehmen, kontrollieren, auszeichnen (= Preis angeben)

  • Waren verkaufsgerecht präsentieren und bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

  • Verkaufspreise kalkulieren (berechnen), kassieren, Quittungen (Zahlungsbestätigungen) und Rechnungen ausstellen

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Elektromaschinentechnik

Elektromotoren sind die umweltfreundlichen Triebwerke von heute und morgen. Ohne sie läuft nicht einmal ein Scheibenwischer.  Elektromaschinentechniker/innen stellen Geräte, Maschinen und Anlagen (z. B. auch Generatoren, Antriebs- und Förderanlagen, Schalttafeln, Haushaltsgeräte) her und montieren sie am Verwendungsort. Sie sind auch für die Instandhaltung und die Reparaturen zuständig.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Wicklungen und andere elektromechanische Teile herstellen und einbauen

  • Steuer-, Regel- und Überwachungseinrichtungen zusammenbauen, programmieren und einbauen

  • elektrische Motoren, Transformatoren, Schaltgeräte herstellen, zusammenbauen und in Betrieb nehmen

  • Fehler, Mängel und Schäden an elektronischen Geräten und Maschinen suchen und beseitigen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Elektro- und Maschinenbauindustrie

  • Verkehrsbetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Elektronik

Elektroniker/innen entwickeln elektronische Bauelemente (z. B. Leiterplatten, Sensoren) oder digitale Steuerungen und bauen diese in Geräte und größere Anlagen (z. B. Industrieanlagen, Produktionsanlagen, Kommunikationsanlagen) ein, setzen sie in Betrieb und stellen die Funktionen ein. Sie montieren und verdrahten Geräte, bestücken und löten Leiterplatten, beheben Störungen oder messen elektronische Schaltungen.

Zu ihren wichtigsten Erzeugnissen gehören Steuereinheiten für Fertigungsmaschinen, Mikrochips, Leiterplatten, Sensoren, Signalanlagen, elektronische Mess- und Prüfgeräte, medizintechnische Geräte, Hochfrequenzanlagen wie Funkanlagen, Antennen- und Satellitenanlagen, aber auch Geräte der Video- und Audiotechnik sowie Telefonanlagen und vieles mehr.

Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul in einem Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 1/2 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus in einem weiteren Hauptmodul oder in einem Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 4 Jahre.

Es sind NICHT alle Haupt- und Spezialmodule untereinander kombinierbar.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul und Hauptmodule):

·       facheinschlägiges Grundwissen über Elektrotechnik, Elektronik, Gebäudetechnik, Messtechnik, Analog- und Digitaltechnik, Erdungs- und Überspannungsschutzanlagen, Mikrocomputersysteme

·       technische Unterlagen (Skizzen, Zeichnungen, Schaltpläne, Bedienungsanleitungen usw.) lesen und anwenden

·       elektrische und nicht elektrische Größen messen

·       Werkstoffe manuell und maschinell bearbeiten (zurichten, verlegen, anschließen von Leitungen usw.)

·       mit betrieblicher Hard- und Software arbeiten

·       Fehler, Mängel und Störungen mit Hilfe von Mess- und Prüfgeräten an den jeweiligen Systemen und Bauteilen suchen und beheben

·       Kundinnen und Kunden richtig informieren und beraten

 

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

 Angewandte Elektronik

·       analoge und digitale Schaltungen, mechanische, elektrische, elektronische und elektropneumatische Steuerungen, Geräte, Anlagen und Prüfvorrichtungen einrichten und in Betrieb nehmen

·       elektrische, elektronische und mikrotechnische Bauelemente, Bauteile und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen herstellen, prüfen und instand setzen

·       Leiterplatten und Printplatten herstellen, bestücken, zusammenbauen, prüfen und instand setzen

·       Mess-, Steuer-, Regel- und Signalanlagen zusammenbauen, prüfen und instand setzen

Mikrotechnik:

·       elektronische und mikrotechnische Produkte und Bauteile wie Mikrochips, Leiterplatten etc. herstellen und montieren

·       mit mikrotechnischen Werkzeugen und Geräten hantieren und mikrotechnische sowie mikrosystemtechnische Fertigungsprozesse (z. B. Beschichten, Belichten, Ätzen, Löten, Bestücken, Kontaktieren) ausführen, steuern und überwachen

·       Produktionsanlagen und -prozesse programmieren, steuern, überwachen und optimieren

·       prozessbegleitende Prüfungen und Endtests durchführen

Kommunikationselektronik:

·       Anlagen und Geräte der Hochfrequenztechnik (Funk-, Antennen-, Satellitenanlagen usw.) und der Video- und Audioelektronik errichten, in Betrieb nehmen, prüfen und warten

·       erforderliche Anschlussleitungen und Kabel für Geräte und Anlagen verlegen

·       über Übertragungstechniken, Multiroomtechnik und Bustechnik sowie über Netzwerke, Betriebssysteme und Standardsoftware Bescheid wissen

·       Mikroprozessoren, Leiterplatten, Schalt- und Regelsysteme kontrollieren

Informations- und Telekommunikationstechnik:

·       über Erdungsanlagen, Überspannungsschutzanlagen, Übertragungstechnik, Kommunikationsprotokolle, Datenspeicherung und Datensicherheit Bescheid wissen

·       Geräte und Anlagen der Informations- und Telekommunikationstechnik und analoge sowie digitale Kommunikationssysteme installieren, in Betrieb nehmen, prüfen, entstören, warten und reparieren

·       Netzwerke, System- und Standardsoftware installieren, konfigurieren, programmieren

·       Systemboards und Erweiterungskarten konfigurieren

Lehrzeit: 4 Jahre

 

Elektrotechnik

Elektrotechniker/innen sind in unterschiedlichsten Bereichen in Industrie- und Gewerbebetrieben, auf Baustellen und in privaten Haushalten tätig. Sie planen, montieren, installieren, warten und reparieren elektrische und elektronische Geräte und Anlagen: Licht- und Beleuchtungsanlagen, Elektrogeräte, Gebäudeautomatisation, Anlagen zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, Produktionsanlagen und Fertigungsstraßen usw. Sie suchen und beheben Fehler und Störungen an den elektrotechnischen Systemen und achten bei all ihren Arbeiten genau auf die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Umweltstandards.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul und Hauptmodule):

  • facheinschlägiges Grundwissen über Elektrotechnik, Elektronik, Gebäudetechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Bus- und Prozessleittechnik, Messtechnik

  • technische Unterlagen (Skizzen, Zeichnungen, Schaltpläne, Bedienungsanleitungen usw.) lesen und anfertigen

  • elektrische und nichtelektrische Größen messen

  • elektrotechnische Bauteile und Baugruppen planen, dimensionieren (ausmessen), zusammenbauen und verdrahten

  • Bauteile und Baugruppen der Elektrotechnik einrichten, in Betrieb nehmen, warten und prüfen

  • Fehler, Mängel und Störungen systematisch suchen, eingrenzen und beheben

  • sicherheitstechnische Maßnahmen kennen

  • Kunden richtig informieren und beraten

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

Elektro- und Gebäudetechnik:

  • Know how über Photovoltaik, Installations-, Beleuchtungs- und Antennentechnik, Telekommunikation, Gebäudeautomation, Gefahrenmeldeanlagen, Blitzschutz usw.

  • diese Anlagen errichten und in Betrieb nehmen

  • Fehler und Störungen an den elektronischen Anlagen suchen und beheben

Energietechnik:

  • Anlagen der Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung errichten (z. B. Kraftwerke, Umspannwerke, Hochspannungsanlagen)

  • Erdungsanlagen und Überspannungsschutzanlagen sowie Schutztechnik für Hochspannungsnetze einrichten

Anlagen- und Betriebstechnik:

  • elektrische Maschinen, Geräte und Anlagen (Produktionsmaschinen, Fertigungsstraßen usw.) errichten, in Betrieb nehmen und warten

  • Systeme der Steuerungs- und Regelungstechnik installieren, in Betrieb nehmen, prüfen und warten

  • Änderungen an automatisierten Anlagen durchführen

  • Antriebssysteme anschließen, einstellen und in Betrieb nehmen

Automatisierungs- und Prozessleittechnik:

  • Messgeräte und Sensoren kalibrieren

  • Messwerte anhand spezieller Programme erfassen, übertragen, verarbeiten und visualisieren

  • Automatisierungs- und Prozessleitsysteme errichten, in Betrieb nehmen und optimieren

  • Prozessabläufe in Produktionsanlagen ermitteln und analysieren

Lehrbetriebe:

  • Industrie- und Gewerbebetriebe aller Branchen

  • Verkehrs- und Energieversorgungsunternehmen

Lehrzeit: 4 Jahre

Entsorgungs- und Recyclingfachmann/-frau - Abfall

hne die fachgerechte Entsorgung von Müll würde unsere Umwelt zunehmend vergiftet werden. Entsorgungs- und Recyclingfachleute im Bereich Abfall bestimmen die Vorgehensweise beim fachgerechten Entsorgen und Recycling von Abfall und gefährlichen Problemstoffen wie z. B. Altöl, Lacke, Batterien, Chemikalien. Recycling bezeichnet alle Verfahren, mit denen wertvolle Rohstoffe, die in Abfällen enthalten sind, zurückgewonnen werden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Abfälle und Reststoffe erkennen, analysieren und klassifizieren

  • Entsorgungs-, Behandlungs- und Recyclingmethode auswählen

  • Tätigkeiten als Deponiewärter/in und Abfallbeauftragte(r) ausführen

  • Maschinen, Entsorgungs- und Wiederaufbereitungsanlagen steuern, überwachen und in Stand halten

  • bei der Beratung über Abfallvermeidung bzw. -reduzierung mitarbeiten

Lehrbetriebe:

  • Entsorgungs- und Wiederaufbereitungsunternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Facharbeiter/in Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft

Sie sind mit der Aufzucht und Pflege von jungen Waldbäumen in Forstgärten befasst. Sie setzen die Samen und Samenkapseln von Nadel bäumen (z. B. Fichte, Tanne, Lärche) oder von Laubbäumen (z. B. Buche, Eiche, Linde), in Beete ein. Der Erde setzen sie Nährstoffe und Düngemittel bei. Sie bewässern den Boden, lockern ihn mit Eggen und Hacken und entfernen Unkraut. Nach vier bis fünf Jahren können die jungen Baumpflanzen in den Wald gebracht und verpflanzt werden. 

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Samen und Samenkapseln (z. B. Zapfen) von Laub- und Nadelbäumen sammeln 

  • Samen in Beete einsetzen, Boden düngen und Nährstoffe zusetzen

  • Keimlinge und Jungpflanzen pflegen; Erde lockern und bewässern, Unkraut jäten 

  • Aufforstungsarbeiten und Pflegearbeiten an Jungwäldern durchführen 

  • forstgärtnerische Werkzeuge, Maschinen und Geräte reinigen und warten

Lehrbetriebe:

  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe

  • Baumschulen

Lehrzeit: 3 Jahre

Facharbeiter/in Landwirtschaft

Sie bauen Nutzpflanzen wie Getreide und Gemüsesorten an und ernten sie. Sie bearbeiten den Boden, bringen das Saatgut aus und kontrollieren das Pflanzenwachstum. Sie züchten Kühe, Schafe, Schweine oder Geflügel, tränken und füttern die Tiere, kontrollieren regelmäßig den Gesundheitszustand und halten die Stallungen sauber. Außerdem warten und reparieren sie landwirtschaftliche Maschinen und Geräte und halten die betrieblichen Gebäude instand. 

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Acker- und Anbauflächen vorbereiten (pflügen, düngen usw.), Saatgut mit Sämaschinen aussäen

  • Pflanzenwachstum beobachten; Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen durchführen 

  • Erntearbeiten mit verschiedenen Erntemaschinen  (z. B. Mähdrescher) durchführen 

  • Nutztiere füttern und tränken, Ställe reinigen; Gesundheitszustand der Tiere kontrollieren 

  • landwirtschaftliche Produkte und Bauernhof-Spezialitäten herstellen und vermarkten

Lehrbetriebe:

  • Landwirtschaftliche Betriebe

Lehrzeit: 4 Jahre

Feldgemüsebaufacharbeiter

Sie sorgen dafür, dass wir mit frischen und gesunden Lebensmitteln versorgt werden. Sie säen, pflanzen, züchten und pflegen Freilandgemüsepflanzen aller Art (z. B. Salat, Gurken, Kraut, Kürbis, Spinat). Nach der Ernteeinbringung sortieren und lagern sie die verschiedenen Gemüsesorten und sorgen für die
fachgerechte Kennzeichnung und Verpackung der Produkte. Danach liefern sie ihre Produkte an Groß- und Einzelhändler/innen oder verkaufen sie direkt auf Gemüsemärkten.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gemüseäcker und Gemüsebeete vorbereiten (pflügen, bewässern, düngen usw.) und Saatgut aussäen bzw. Jungkulturen händisch oder mit Sä- und Pflanzmaschinen anpflanzen

  • Jungpflanzen in Gewächshäusern oder Anzuchträumen (sogenannte „Folientunnel”) züchten und kultivieren

  • Unkraut- und Schädlingsbekämpfung

  • Feldgemüsesorten händisch oder mit speziellen Erntemaschinen abernten

  • Gemüse in Waschanlagen reinigen, waschen und in Lagerhallen oder Kühlhäusern einlagern

Lehrbetriebe:

  • Feldgemüsebaubetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Finanz- und Rechnungswesenassistenz

Ohne Buchhaltung hätte ein Betrieb kaum einen Überblick über seine Finanzen. Finanz- und Rechnungswesenassistenten und -assistentinnen überwachen alle Geldein- und -ausgänge und sind für die laufende Aufzeichnung (Verbuchung) der Geschäftsvorgänge anhand von Belegen (z. B. Rechnungen,  Inventuraufzeichnungen) verantwortlich. Außerdem übernehmen sie die Lohn- und Gehaltsverrechnung und sind für die ordnungsgemäße Ablage aller Unterlagen verantwortlich. Sie verwenden für ihre Tätigkeiten spezielle EDV-Programme (Buchhaltungsprogramme) und wickeln Meldungen an das Finanzamt und an Sozialversicherungsanstalten über Onlineportal wie FinanzOnline und ELDA ab.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Belege kontieren (= den Belegen Kontonummern zuweisen) und Buchungsarbeiten (elektronische Erfassung der Buchungen) durchführen

  • Löhne und Gehälter abrechnen

  • Abrechnungen, Schrift- und Zahlungsverkehr mit Behörden, Geld- und Kreditinstituten abwickeln; insbesondere über Onlinemeldesysteme

Lehrbetriebe:

  • Steuer- und Wirtschaftstreuhandkanzleien

  • Selbstständige Bilanzbuchhalter/innen

  • Unternehmen aller Branchen mit eigener Buchhaltung

Lehrzeit: 3 Jahre

Fischereiwirtschafts­facharbeiter

Fischereifacharbeiter/innen züchten und betreuen verschiedene Arten von Speisefischen (z. B. Karpfen oder Forellen). Sie beliefern Groß- und Kleinabnehmer/innen mit Lebendfischen oder verarbeiten abgefischte Fische durch Filetieren, Räuchern oder Einfrieren weiter. Fischereifacharbeiter/innen kontrollieren laufend den Entwicklungs- und Gesundheitszustand der Fische, den Zu- und Ablauf des Wassers und die Wasserqualität.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Teich- und Beckenanlagen reinigen

  • gezüchtete Jungfische in die Zuchtteichanlagen aussetzen

  • Fische füttern

  • Wasserzu- und -ablauf regulieren

  • Wasserqualität  (z. B. Temperatur, Sauerstoffgehalt) kontrollieren

  • Entwicklungs- und Gesundheitszustand der Fische regelmäßig überprüfen

  • die Teiche im Spätherbst abfischen

  • Fische sortieren und verteilen

Lehrbetriebe:

  • Fischereibetriebe

  • Fischzuchtanstalten

Lehrzeit: 3 Jahre

Fitnessbetreuung

Immer mehr Menschen besuchen als Ausgleich für ihren stressigen Berufsalltag Fitnessstudios und versuchen so, sich in Form zu halten. Fitnessbetreuer/innen beraten und betreuen ihre Kunden bei der Auswahl und Durchführung von Trainingsprogrammen bzw. stellen für sie individuelle Fitnesskonzepte zusammen. Sie bereiten die Trainingsgeräte vor und halten sie in Stand. Darüber hinaus übernehmen sie Bürotätigkeiten (Schriftverkehr, Ausstellen von Zahlungsbelegen und Mitgliedskarten usw.).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden bei der Auswahl von Trainingsprogrammen beraten

  • Trainingskonzepte zusammenstellen und auf Kundenwünsche abstimmen

  • Trainingsgeräte vorbereiten und präsentieren

  • Kunden bei der Durchführung des Trainingsprogramms betreuen

  • Bürotätigkeiten übernehmen

Lehrbetriebe:

  • Fitness- und Sportstudios

  • Freizeit- und Trainingszentren

Lehrzeit: 3 Jahre

Fleischverarbeitung

Eine gelungene Grillparty, der gut gewürzte Sonntagsbraten, ein saftiges Steak – ohne die Fleischverarbeitungsfachleute wäre nichts davon möglich. Sie verarbeiten Schlachttiere, wie z. B. Rinder, Schweine, Lämmer und Geflügel und richten Fleischteile verkaufsfertig her. Sie zerkleinern, würzen und kochen das Fleisch und stellen Feinkosterzeugnisse (z. B. Würste, Pasteten, Sulzen) her. Außerdem kühlen und lagern sie die Fleischprodukte fachgerecht.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Schlachttierkörper zerlegen

  • Fleisch für den Verkauf zerlegen und herrichten

  • Fleisch zu Fleischwaren (Würste, Leberkäse, Pasteten) weiterverarbeiten

  • Fleisch und Fleischwaren kühlen, einfrieren, lagern und verpacken

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Fleischergewerbes und der Fleisch verarbeitenden Industrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Fleischverkauf

Fleischverkäufer/innen richten Fleisch- und Wurstwaren verkaufsfertig her und verkaufen sie. Sie wissen, welches Fleisch für welche Speisen besonders geeignet ist und können auch die Qualität des Fleisches beurteilen. Sie verpacken die Waren und kassieren die Rechnungsbeträge. Zu den weiteren  Aufgaben gehören Herstellung von Salaten und Fleischgerichten. Im Platten- und Partyservice können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Waren verkaufen

  • Fleischwaren nach ihrer Art und Qualität beurteilen

  • Fleisch und Fleischwaren verkaufsfertig herrichten, ansprechend präsentieren und auszeichnen (= Preise angeben)

  • Fleisch und Fleischwaren kühlen, einfrieren und lagern

  • Platten legen und garnieren

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Fleischergewerbes

  • Fleisch- und Wurstabteilungen von Supermärkten

Lehrzeit: 3 Jahre

Florist/in

Bunte Sträuße, Gestecke und Pflanzenschalen werden jahrein, jahraus gebraucht. Floristen/Floristinnen stellen mit Fantasie Blumen, Pflanzen und passende Accessoires zu Arrangements in Schalen, Sträußen und Gebinden zusammen. Sie züchten und pflegen Schnittblumen und Topfpflanzen, im Verkauf beraten sie die Kundinnen und Kunden. Weiters kaufen sie die Ware ein, schreiben Rechnungen und Lieferscheine und erledigen einfache Büroarbeiten. 

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Blumen und Pflanzen bewässern, düngen, lagern und transportieren

  • Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

  • Blumen, Pflanzen und Zubehör zu Sträußen und Kränzen binden

  • Kundinnen und Kunden beraten

Lehrbetriebe:

  • Betriebe im Bereich Blumenbinderei und -handel

  • Gärtnereien

Lehrzeit: 3 Jahre

Forstfacharbeiter/in

Forstfacharbeiter/innen führen die Holzernte durch, forsten abgeholzte Waldflächen auf und pflegen den Baumbestand. Durch die Pflege der Wälder und Jungbestände sichern sie auch die ökologischen Funktionen (Wasserspeicher und Luftfilter) und den Erholungswert des Waldes. Forstfacharbeiter/innen bekämpfen außerdem Schädlinge, stellen einfache Holzbauten (Hochstände, Futterkrippen) her und reparieren und warten die Geräte und Maschinen zur Holzernte.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Holzernte durchführen: Bäume fällen, entasten und zum Abtransport vorbereiten

  • je nach Gelände unterschiedliche Transportarten (= Holzrückung) anwenden

  • Waldflächen aufforsten (Jungbäume anpflanzen), Baumbestand pflegen

  • Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung durchführen

  • Instandhaltungsarbeiten an Forststraßen durchführen

Lehrbetriebe:

  • Forstwirtschaftliche Betriebe

  • Österreichische Bundesforste

Lehrzeit: 3 Jahre

Foto- und Multimediakaufmann/-frau

Wer Freude am Fotografieren und Filmen hat, hat sicher auch Freude an diesem Beruf. Foto- und Multimediakaufleute beraten ihre Kunden über Fotoapparate und Fotozubehör ebenso wie über Filmgeräte, Video- und Audiogeräte, Kleincomputer und Taschenrechner. Sie nehmen Aufträge zur Filmentwicklung entgegen und erledigen kleinere Reparaturen an Geräten. Sie geben ihren Kunden kleine Tipps, die Fotos und Filme noch besser gelingen lassen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Beratungs- und Verkaufsgespräche führen

  • Warenbedarf ermitteln, Bestellungen durchführen

  • fotochemische Stoffe handhaben

  • Kalkulationen (= Preisberechnung) durchführen

  • Zahlungsverkehr abwickeln

Lehrbetriebe:

  • Foto- und Multimediahandelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in)

Ob die Haare nur ein bisschen gekürzt oder doch ein Rund-um-Styling mit neuer Farbe und neuer Frisur gemacht werden soll: Friseure/Friseurinnen beraten ihre Kunden und weisen auf modische Trends hin. Sie pflegen, schneiden und frisieren aber nicht nur Haare, sondern färben auch Augenbrauen und Wimpern, tragen Make-up auf und pflegen Fingernägel. Manchmal übernehmen sie außerdem die Anfertigung und Pflege von Haarteilen und Perücken.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Frisuren für Damen, Herren und Kinder gestalten (waschen, schneiden, föhnen, stylen, …)

  • Rasieren

  • Haar-, Haut- und Nagelpflege

  • alle einschlägigen Produkte (Shampoos, Gels etc.) verkaufen

  • Haarersatz jeglicher Art anfertigen und in Stand halten

Lehrbetriebe:

  • Friseurbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Fußpfleger/in

Fachleute für Fußpflege (= Pediküre) kümmern sich um die Erhaltung der Fußgesundheit (z. B. durch Verabreichung von Fußbädern) und behandeln Fußprobleme (z. B. Schwielen, verhornte Hautstellen oder Hühneraugen entfernen). Neben der Pediküre pflegen sie auch die Hände (= Maniküre) und führen Nagelverlängerungen und Nageldekorationen durch. Außerdem beraten sie ihre Kunden (z. B. beim Kauf von Fuß- und Handpflegemitteln).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Fußmassage, Beinmassage (keine Massage zu Heilzwecken), Kräuteranwendungen, Fußbäder verabreichen

  • Nagelveränderungen und Nageldeformationen behandeln

  • Zehennägel schneiden, feilen und lackieren

  • Schwielen, Verhärtungen, Hühneraugen oder verhornte Hautstellen entfernen

  • Hand- und Nagelpflege

Lehrbetriebe:

  • Fußpflegebetriebe

  • Kosmetik- und Schönheits-Zentren

  • Wellness-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Lehrzeit: 2 Jahre

Garten- und Grünflächengestaltung - Landschaftsgärtnerei

Parks, Gärten, Grünflächen, Spiel- und Sportanlagen, Dachgärten und Schwimmteiche sind die Spielwiesen für die Fantasie der Garten- und Grünflächengestalter/innen im Schwerpunkt Landschaftsgärtnerei. Sie legen die Gärten an, pflanzen Bäume, Sträucher, Blumen, Hecken, planen und bauen Wege, Plätze, Treppen, Mauern und Wasseranlagen und verbinden alles zu einem harmonischen Ganzen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Erde auf- oder abtragen, Böden planieren (ebnen)

  • Grün- und Rasenflächen, Biotope (Wasserflächen), Gärten, Parks und Dachgärten gestalten, anlegen, bepflanzen und pflegen

  • Landschaftsbauarbeiten und Umweltschutzmaßnahmen durchführen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus

  • Bundes- und Stadtgärten

Lehrzeit: 3 Jahre

Gartenbau

Gärtnereifacharbeiter/innen sorgen dafür, dass Menschen mit gesunden Lebensmitteln versorgt werden und in ihren Wohnräumen und Gärten Pflanzen um sich haben. Sie bauen Gemüse-, Obst- und Zierpflanzen an oder züchten junge Baumpflanzen. Sie pflegen und veredeln die Pflanzenkulturen und verkaufen sie an Großhändler/innen oder auf Märkten weiter. Sie bedienen und überwachen technische Anlagen wie z. B. Besprüh- und Beregnungsanlagen und Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessgeräte.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gemüse- und Pflanzensamen in Beete und Saatkistchen aussäen

  • Jungpflanzen pflegen (gießen, düngen, jäten usw.)

  • Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen durchführen

  • Jungpflanzen in Beete umsetzen (in Frühbeete oder in Freilandbeete)

  • Gemüse- und Zierpflanzen zum Verkauf vorbereiten

Lehrbetriebe:

  • Gärtnereibetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Gastronomiefachmann/-frau

Gastronomiefachleute sind die Allrounder im Bereich des Gastgewerbes. Sie sind sowohl im Bereich der Küche als auch im Service tätig. Im Bereich der Küche sind sie für die Zubereitung verschiedenster Speisen zuständig. Im Servicebereich arbeiten sie vor allem in Gasträumen oder -gärten gastronomischer Betriebe. Sie erstellen die Speise- und Getränkekarten, dekorieren die Tische, empfangen und bedienen die Gäste und kassieren den Rechnungsbetrag.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gäste empfangen, zu den Tischen begleiten, Bestellungen aufnehmen

  • Speisepläne und Menüfolgen erarbeiten

  • Speisen aller Art vor- und zubereiten, Buffets arrangieren

  • Getränke ausschenken, Speisen und Getränke servieren

  • Räume und Tische vorbereiten und dekorieren

  • Reservierungen und Reklamationen entgegennehmen und behandeln

  • Lebensmittel bestellen, prüfen, lagern

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Hotel- und Gastgewerbes

Lehrzeit: 4 Jahre

Glasbautechnik

Glasbautechniker/innen sorgen für Durchblick. Sie stellen z. B. Fenster, Glaskuppeln, Vitrinen und Wintergärten in allen Formen und Größen her. Dabei zeigen sie, dass sie nicht nur mit Glas, sondern auch mit Holz, Kunststoff und Leichtmetallen umgehen können. Außerdem fertigen sie  ierverglasungen an und restaurieren antike Spiegel oder denkmalgeschützte Fenster. Je nach Tätigkeitsbereich bringen sie das Glas vor dem Einbau mit Glasschneidemaschinen, Glassägen und Glasbohrern in die gewünschte Form und Größe oder sie richten z. B. in der industriellen Glasproduktion computergesteuerte Glasbearbeitungsmaschinen ein, bedienen diese, führen Oberflächenbeschichtungen durch und beheben Störungen.

Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul in einem Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus in einem weiteren Hauptmodul oder im Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 4 Jahre.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul): 

  • Skizzen, Schablonen und Zeichnungen erstellen

  • Glas, Holz, Kunststoff und Metall durch z. B. Schneiden, Bohren, Brechen, Schleifen be- und verarbeiten

  • Außenbereiche von Gebäuden (z. B. Tür-, Fenster-, Schaufensterverglasungen, Fassaden) verglasen

  • Glasdächer und andere Glaskonstruktionen montieren

  • Reparaturen und Wartungsarbeiten durchführen

  • Kunden/Kundinnen beraten

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

Glasbau:

  • Entwürfe und Gestaltungsvorschläge erstellen

  • Bilder und Spiegel einrahmen: zuschneiden, verbinden, verleimen, verputzen

  • Glas biegen, wölben, verschmelzen

  • Glaskanten und Flächen bearbeiten

Glaskonstruktion:

  • Glasbearbeitungsmaschinen einrichten, bedienen und überwachen

  • Störungen an Glasbearbeitungsmaschinen beseitigen

  • Unterkonstruktionen für Glaskonstruktionen herstellen

  • Oberflächenbearbeitungstechniken und Beschichtungsverfahren anwenden 

Durch das Spezialmodul kann die Ausbildung noch um folgende wichtige Inhalte erweitert werden:

  • Know-how über Baustoffe, Bauökologie, Bauphysik und Bauvorschriften

  • kreative Entwurfszeichnungen erstellen

  • Glasteile und -konstruktionen planen, entwerfen und kreativ gestalten

  • über Projektmanagement und Projektabwicklung Bescheid wissen 

Lehrbetriebe:

  • Glasergewerbebetriebe

  • Glasbe- und -verarbeitende Industriebetriebe

Lehrzeit: 4 Jahre

Gold- und Silberschmied/in und Juwelier/in

Ob Ringe, Halsketten oder Armbänder: Gold- und Silberschmiede und -schmiedinnen und Juweliere und Juwelierinnen fertigen sie nach den Wünschen der Kundinnen und Kunden  oder nach eigenen Entwürfen an. Mit viel Sorgfalt und Geschick verarbeiten sie Gold und Silber, aber auch Perlen, Diamanten und andere Edelsteine. Sie beraten ihre Kundinnen und Kunden, reparieren schadhafte Stücke und führen Änderungsarbeiten durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Entwürfe von Schmuckgegenständen anfertigen 

  • Edelmetalle und Legierungen schmelzen

  • Schmuck und andere Ziergegenstände anfertigen

  • Edel- und Schmucksteine einsetzen und fassen

Lehrbetriebe:

  • Gold- und Silberschmiede

  • Juweliere und Schmuckhersteller

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Großhandelskaufmann/-frau

Großhandelskaufleute kaufen Waren in großen Mengen von den Produzenten ein und verkaufen sie dann in kleineren Mengen an Einzelhandelsgeschäfte weiter. Sie präsentieren das eigene Sortiment auf Fachmessen oder anderen Verkaufsausstellungen im In- und Ausland und informieren sich selbst auf Messen über Markttrends. Sie führen alle kaufmännischen Tätigkeiten von der Angebotseinholung über die Lagerung bis zum Verkauf durch. Außerdem erstellen sie Angebote, sind für den Zahlungsverkehr zuständig und setzen geeignete Werbemaßnahmen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Verkaufsgespräche führen

  • Angebote vergleichen, Bestellungen und Kalkulationen (Preisberechnungen) durchführen

  • Waren annehmen, Lagerbestand verwalten

  • Qualitätsunterschiede, Verwendbarkeit, Lagerungsfähigkeit und Transportierbarkeit der Waren kennen

  • Schrift- und Zahlungsverkehr abwickeln

Lehrbetriebe:

  • Großhandelsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Hafner/in

Hafner/innen stellen Kachelöfen für verschiedene Brennstoffe (z. B. Holz, Öl und Gas), aber auch Grill- oder Pizzaöfen her. Sie planen nach den Wünschen der Kunden die Größe, Farbe und das Aussehen der Öfen und berechnen die benötigten Materialien. Außerdem reinigen und reparieren sie Öfen, verlegen keramische Wand- und Bodenbeläge (z. B. Fliesen oder Mosaike) und führen Beratungsgespräche über energiesparendes Heizen durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden über die Öfen, aber auch über energiesparendes Heizen beraten

  • Öfen und offene Kamine planen und bauen

  • Kacheln und andere keramische Belagselemente behandeln und verlegen

  • Dämm- und Isolierstoffe anwenden

Lehrbetriebe:

  • Hafnerbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Holzblasinstrumenten-erzeugung

Ob Fagott oder Oboe, ob Flöte oder Saxophon: Sie alle kommen aus der Werkstatt der Holzblasinstrumentenerzeuger/innen. Sie wissen genau, wie die Instrumententeile geformt werden, wo welches Klangloch gebohrt wird und welche Klappe den Ton zum Klingen bringt. Außerdem reinigen, reparieren und restaurieren sie Instrumente. Im Verkauf beraten sie ihre Kundschaft bei der Auswahl. 

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Schablonen herstellen, Werkstoffe bearbeiten, Instrumententeile formen 

  • Klanglöcher bohren, Tonlöcher fräsen, Klappen schmieden 

  • Instrumente zusammenbauen, reinigen, warten und  restaurieren 

  • Feinabstimmung des Instruments nach Kundenwunsch  vornehmen (z. B. Klappenabstände verändern)

Lehrbetriebe:

  • Betriebe, die Holzblasinstrumente herstellen

Lehrzeit: 3 Jahre

Holztechnik

Da wird das Holz industriell veredelt: Holztechniker/innen stellen aus dem Rohmaterial Holz (Rundholz, Hackgut und Späne) z. B. Bretter, Latten, Leisten, Profile, Furniere, fertige Bauteile (Fenster, Türen, Möbelteile etc.) und Werkstoffe (Spanplatten etc.) her, bedienen und überwachen die Förderanlagen und Produktionsmaschinen und führen Qualitätskontrollen durch. Sie entrinden, sägen, fräsen oder pressen das Holz meist mittels modernster elektronischer Maschinen und Anlagen und führen Holzschutzmaßnahmen und Oberflächenbehandlungen durch. Außerdem sorgen sie für die fachgerechte Lagerung und Trocknung der Erzeugnisse.

Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul in einem Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus in einem weiteren Hauptmodul oder in einem Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 3 1/2 oder 4 Jahre.

Die Kombination des Spezialmoduls „Design und Konstruktion“ mit den Hauptmodulen „Sägetechnik“ ist NICHT möglich.

Wichtige gemeinsame Ausbildungesinhalte:

  • Hölzer auswählen, vermessen und lagern

  • Holzbearbeitungs- und Holzverarbeitungsmaschinen, Fließbänder, Trocknungs- und Transportanlagen rüsten, einstellen und überwachen

  • Holz durch Leimen, Kleben und Dübeln verbinden

  • Holzschutzmaßnahmen und Oberflächenbehandlungen durchführen (z. B. Polieren, Hobeln, Schleifen, Imprägnieren)

Weitere wichtige Ausbildungsinhalte in einzelnen Hauptmodulen:

Fertigteilproduktion:

  • Produktionsmaschinen und Anlagen zur Herstellung von Fertigprodukten wie z. B. Fenster, Türen, Treppen, Möbelteile aus Holz und anderen Werkstoffen bedienen, überwachen und steuern

  • Fertigteilprodukte vormontieren und zusammenbauen Werkstoffproduktion

  • Produktionsmaschinen und Anlagen zur Herstellung von Werkstoffen wie z. B. Spanplatten, Faserplatten, Sperrholz platten oder Holzleimprodukten bedienen, überwachen und steuern

Sägetechnik:

  • Holz be- und verarbeiten, insb. Schnittholz herstellen und weiterverarbeiten

  • Holzbearbeitungsmaschinen mit Sägeblättern und Zerspanungswerkzeugen bestücken, bedienen und überwachen

Durch das Spezialmodul kann die Ausbildung noch um folgende wichtige Inhalte erweitert werden:

  • Entwurfzeichnungen händisch und computerunterstützt erstellen

  • Produkte, Baugruppen etc. nach eigenen Ideen oder Designvorgaben entwerfen und kreativ gestalten

  • Berechnungen für die Serienproduktion in Zusammenhang mit den Produkten durchführen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Holz be- und verarbeitenden Industrie

  • Sägewerke

Lehrzeit: 4 Jahre

Hotel- und Gastgewerbeassistent/in

Hotel- und Gastgewerbeassistenten und -assistentinnen empfangen, beraten und verabschieden Gäste an der Rezeption. Sie informieren die Gäste über kulturelle Angebote, Nutzung von Verkehrsmitteln und unterstützen sie bei der Planung ihrer Freizeitaktivitäten. Außerdem übernehmen sie Tätigkeiten
im Büro (Zimmerreservierung, Erstellung von Hotelrechnungen, Führung von Gästekarteien) und in der Organisation im Küchen- und Servicebereich (Erstellen von Kalkulationen (= Preisberechnungen), Überwachung von Lieferterminen etc.).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gäste empfangen, beraten, verabschieden

  • Zimmerbelegung planen (Reservierungen und Stornierungen annehmen)

  • Reklamationen (Beschwerden) bearbeiten

  • Gäste in einer Fremdsprache beraten und betreuen

  • Mitarbeit bei der Tages-, Speise- und Getränkekarte

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Hotel- und Gastgewerbes

Lehrzeit: 3 Jahre

Hufschmied

Hufschmiede und Hufschmiedinnen passen Pferden verschlissene oder verloren gegangene Hufbeschläge neu an. Bevor sie mit dem Beschlagen beginnen, beurteilen sie den Bewegungsapparat des Pferdes und prüfen die Hufe auf Krankheiten. Sie stellen die Hufeisen aus industriell vorgefertigten Rohlingen her, die sie auf die erforderliche Form zuschmieden und in heißem Zustand durch Aufnageln auf dem Pferdehuf befestigen. Diese Tätigkeit erfordert viel Geschick und gute Kenntnisse von Pferden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Bewegungsapparat und Gang des Pferdes beurteilen, Besonderheiten und Verletzungen erkennen

  • alte Hufeisen abnehmen, Hufe der Pferde korrigieren (Strahl pflegen, Sohle putzen, Tragrand kürzen) und Hufwand beraspeln

  • Hufeisen (Rohlinge) nach Art und Größe des Pferdehufes auswählen, schmieden, warmbehandeln und härten

  • Hufeisen in rotwarmem Zustand anpassen (= Warmaufrichten)

  • die Hufeisen am Pferdehuf mit speziellen Hufnägeln aufschlagen und vernieten

Lehrbetriebe:

  • Hufschmiedebetriebe

  • Pferdegestüte

  • Tierkliniken und Tiergärten

Lehrzeit: 3 Jahre

Hörgeräteakustiker/in

Nicht nur ältere Menschen, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter einem schlechten Gehör. Ihnen können Hörgeräteakustiker/innen helfen. Sie beraten bei der Auswahl von Hörgeräten, stellen sie auf die persönlichen Erfordernisse ein und informieren die Kunden über die richtige Handhabung und die Instandhaltung der Geräte. Außerdem reinigen und reparieren sie Hörhilfen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Anatomie (Aufbau, Struktur) und Physiologie (Vorgänge und Funktionsweise) des Ohres kennen

  • Patienten mit Hörschäden beraten und betreuen

  • Hörleistung des Patienten mit speziellen Geräten feststellen

  • Hörhilfen, Gehörschutz und Zubehör anpassen

  • Hörsysteme reinigen und reparieren

Lehrbetriebe:

  • Hörgerätehersteller und -fachgeschäfte

Lehrzeit: 3 Jahre

Immobilienkaufmann/-frau

Immobilienkaufleute suchen, kaufen, verkaufen, vermieten und verwalten Immobilien (Häuser, Wohnungen, Betriebs- und Bürogebäude, Grundstücke). Sie betreuen die Eigentümer ebenso wie die möglichen Kunden, besichtigen mit ihnen die Immobilie und wickeln die Aufträge ab. Sie organisieren Bewertungen der Immobilien, veranlassen bei Schadensmeldungen Reparaturen und Instandhaltungsaufträge, erstellen Finanzierungskonzepte und stehen in Kontakt mit Banken und Versicherungen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Eigentümer und mögliche Kunden betreuen und beraten, Verkaufsgespräche führen

  • Immobilien verwalten

  • Vertragsabschlüsse vorbereiten

  • Analysen und Bewertungen von Immobilienprojekten vorbereiten

  • Sanierungsmaßnahmen vorbereiten und organisieren

  • Versicherungs-, Bank- und Behördenangelegenheiten abwickeln

Lehrbetriebe:

  • Immobilienmakler und -treuhänder

  • Hausverwaltungen

Lehrzeit: 3 Jahre

Industriekaufmann/-frau

Um ohne Unterbrechungen Waren produzieren zu können, benötigen Industrieunternehmen laufend Rohstoffe, Zubehör, Ersatzteile oder auch Serviceleistungen. Industriekaufleute stellen fest, was bestellt werden muss und wickeln den Einkauf ab. Sie sind auch in der Materialverwaltung (z. B. Lagerwesen) tätig, übernehmen Aufgaben der Buchhaltung und Kostenrechnung, arbeiten im Marketing mit und erstellen Angebote für Kunden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Waren bestellen

  • Kunden informieren und beraten, Schriftverkehr durchführen

  • Mitarbeit bei der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung

  • Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Werbemaßnahmen

Lehrbetriebe:

  • Industriebetriebe aller Branchen

Lehrzeit: 3 Jahre

Informationstechnologie - Informatik

Praktisch in jedem Unternehmen stehen heute Computer mit Standard- und Branchensoftware für die tägliche Arbeit. Diese Software muss ständig den neuen Anforderungen angepasst werden. Diese Aufgaben übernehmen Informationstechnologen und -technologinnen im Bereich Informatik. Sie erarbeiten Anforderungsanalysen, erstellen Konzepte für Benutzeroberflächen und entwickeln Programme und Programmanpassungen. Außerdem sichern und verwalten sie Daten und beraten und schulen die Anwender/innen des Unternehmens.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Bedarf und Wünsche der Kunden ermitteln und Anforderungsanalysen für Programme und Benutzeroberflächen erstellen

  • Software erstellen und testen

  • Hard- und Software installieren und konfigurieren

  • Programmtools (computerunterstützende Programme) und Programmiermethoden einsetzen

  • Störungen suchen und beheben

Lehrbetriebe:

  • Unternehmen der IT-Branche

  • Unternehmen (aller Branchen) mit eigener IT-Abteilung

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Informationstechnologie - Technik

Es gibt kaum Berufe und Betriebe, die heute ohne EDV-Anlagen auskommen. Informationstechnologen und -technologinnen im Bereich Technik beraten ihre Kunden bei der Auswahl der geeigneten EDV-Hard- und Software (Geräte und Programme). Sie installieren, konfigurieren (=aufeinander abstimmen) und  rüfen Geräte, Netzwerke und erforderliche Software. Bei Fehlern und Störungen suchen sie diese mit speziellen Mess- und Prüfgeräten und beheben sie. Informationstechnologen und -technologinnen im Bereich Technik schulen die Kunden im Umgang mit den neuen Geräten und Programmen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • kundenorientierte Konzepte und Anforderungsprofile für EDV-Anwendungen erstellen

  • Hard- und Software installieren, konfigurieren und prüfen

  • Programme und Programmiermethoden richtig einsetzen

  • Einzel- und Netzwerkarbeitsplätze einrichten und betreuen

  • Fehler und Störungen lokalisieren (= finden) und beheben

Lehrbetriebe:

  • Unternehmen der IT-Branche

  • Unternehmen (aller Branchen) mit eigener IT-Abteilung

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Installations- und Gebäudetechnik

Installations- und Gebäudetechniker/innen sorgen dafür, dass Wohnungen, Häuser aber auch Betriebe mit Wärme, Wasser und Frischluft vorsorgt werden. Sie planen und montieren die entsprechenden Lüftungs-, Heizungs-, Sanitär- und Wasserversorgungsanlagen und sorgen für die Ableitung und Entsorgung von Abgasen und Abwässern. Sie installieren die erforderlichen Zu- und Ableitungen, montieren z. B. Gasdurchlauferhitzer, Warmwasserspeicher, Gasherde, Heizungs- und Klimaanlagen, Toilettenanlagen, Sonnenkollektoren und beraten ihre Kunden über Energie sparende Techniken.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul):

  • Räume ausmessen und Pläne erstellen

  • Rohrleitungen und -verbindungen herstellen und Rohre verlegen

  • Funktions-, Druck- und Dichtheitsprüfungen durchführen

  • Kunden beraten

  • Wartungs- und Reparaturarbeiten ausführen

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

Gas- und Sanitärtechnik:

  • Gasgeräte, Abwasser-, Wasserversorgungs-, Warmwasseranlagen und sanitäre Anlagen aufstellen, anschließen, in Betrieb nehmen, warten und reparieren 

Heizungstechnik:

  • Heizungsanlagen und Regel- und Sicherheitseinrichtungen montieren, prüfen, warten und reparieren

  • über alternative Methoden der Energiegewinnung (z. B. Solarenergie, Wärmepumpen) Bescheid wissen

Lüftungstechnik:

  • Lüftungs- und Klimaanlagen aufstellen, anschließen, in Betrieb nehmen, warten und reparieren 

Durch die Spezialmodule kann die Ausbildung noch um folgende wichtige Inhalte erweitert werden:

  • Bäder nach den persönlichen Vorstellungen der Kunden planen und mittels Computerzeichenprogrammen (CAD) entwerfen

  • über die Vor- und Nachteile alternativer Energieanlagen beraten

  • alternative Energieanlagen aufbauen, warten und reparieren

  • elektronische Steuerungs- und Regelungsanlagen (Heizungssteuerungen, automatische Lichtanlagen usw.) montieren und warten

  • haustechnische Anlagen mittels Computerzeichenprogrammen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen entwerfen

Lehrbetriebe:

  • Sanitär-/Heizungs- und Lüftungsinstallationsbetriebe

  • Öffentliche Gas- und Wasserversorgungsunternehmen

  • Betriebe des Baugewerbes und der Bauindustrie

  • Betriebe der Haus- und Versorgungstechnik

Lehrzeit: 4 Jahre

Isoliermonteur/in

Isoliermonteure/Isoliermonteurinnen sorgen dafür, dass es an bestimmten Orten nicht zu heiß, nicht zu kalt oder nicht zu laut ist. Sie stellen Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen an Rohrleitungen, Maschinen, Einbauten, Decken und Wänden her. Sie verarbeiten und montieren Dämmstoffe (z. B. Isoliermatten aus Glas- und Steinwolle, Bleche als Schutz vor Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit) und beraten ihre Kunden über die verschiedenen Isoliertechniken sowie über Umweltschutzmaßnahmen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • einfache Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne lesen und herstellen

  • den Untergrund herrichten

  • Dämmmassen, Dichtungsmassen und Füllmassen herstellen

  • Stütz- und Tragekonstruktionen für Dämmungen herstellen und anbringen

  • Dämmungen zurichten, montieren und anschließend abdecken

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmung

  • Bauunternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Karosseriebautechnik

Feuerwehrautos, Rettungswagen, Transporter für Flüssigkeiten, Kühlwagen: Die Karosserien, Aufbauten und Verkleidungen all dieser Fahrzeuge werden von Karosseriebautechnikern und -technikerinnen hergestellt, repariert und überprüft. Sie bauen auch Fahrzeuge auf Wunsch um (z. B. Einbau von Hebebühnen für den Behindertentransport oder Schiebedächer). Sie fertigen die Teile aus Metallen, Kunststoffen und anderen Materialien an, montieren die Bauteile an den Fahrzeugen und schließen elektrische, hydraulische (mit Flüssigkeitsdruck betriebene) oder pneumatische (mit Luftdruck betriebene) Steuerungen und Regelsysteme an.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Karosserien, Anhänger und Aufbauten für Kraftfahrzeuge herstellen und umbauen

  • Fahrzeugteile und Zubehör ein- und ausbauen

  • Karosserien reparieren und in Stand halten

  • Grundier- und Lackiermaterial aufbringen

  • Funktionsprüfungen durchführen und Fehler beheben

Lehrbetriebe:

  • Karosseriebaubetriebe

  • Karosseriespenglereien

  • Kraftfahrzeugwerkstätten

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Koch/Köchin

Sie sorgen dafür, dass anderen das Wasser im Mund zusammen läuft: Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich von Hotels, Restaurants und Gaststätten. Aber sie kochen nicht nur: sie erarbeiten auch Speisepläne, planen und organisieren den Einkauf der Zutaten und arrangieren (anrichten) die Gerichte appetitlich auf dem Teller. Außerdem sind sie für die Einhaltung der Lebensmittelgesetze und der Hygienevorschriften verantwortlich.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Lebensmittel bestellen, prüfen, lagern

  • Speisepläne und Menüfolgen erarbeiten

  • Speisen aller Art vor- und zubereiten, Buffets arrangieren

  • Hilfsmittel wie Messer, Küchengeräte pflegen und sauber halten

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Hotel- und Gastgewerbes

  • Großküchen und Kantinen

Lehrzeit: 3 Jahre

Konditor/in (Zuckerbäcker/in)

Was wäre eine Hochzeit ohne Torte oder ein Sommer ohne Speiseeis? Konditoren/Konditorinnen stellen Torten, Backwaren, Kleingebäck, Pralinen und Speiseeis her. Sie arbeiten mit elektrischen Geräten (Teigrührgeräten,  Etagenbacköfen), aber auch händisch z. B. beim Verzieren und Füllen der Produkte. Kreativität ist gefragt, denn viele Kunden haben ganz spezielle Wünsche (z. B. bei Hochzeitstorten).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Teige und Spezialmassen herstellen

  • Maschinen handhaben und bedienen

  • Backwaren formen, backen und verzieren

  • Speiseeis, Pralinen und Zuckerwaren erzeugen

  • Waren verpacken und lagern

Lehrbetriebe:

  • Konditoreien

  • Backwaren- und Süßwarenindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Konstrukteur/in

Der Lehrberuf Konstrukteur/in ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Elektroinstallationstechnik, Installations- und Gebäudetechnik, Maschinenbautechnik, Metallbautechnik, Stahlbautechnik und Werkzeugbautechnik

Je nach Schwerpunkt planen Konstrukteure/Konstrukteurinnen Bauteile für Elektro- und Gebäudeinstallationen, für den Werkzeugbau, Maschinenbau, Stahlbau oder Metallbau und setzen diese konstruktiv und zeichnerisch um. Dazu verwenden sie Computer und computergesteuerte Systeme (CAD = Computer Aided Design, CAM = Computer Aided Manufactoring). Sie ermitteln die Daten mit denen die meist automatisierten Fertigungsmaschinen (CNC-Maschinen) programmiert werden, stellen diese ein und überwachen sie. Bei der Montage bauen sie die Einzelteile zusammen, testen und optimieren die Funktion der Bauteile, Werkzeuge, Maschinen oder Installationen und nehmen sie in Betrieb.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • normgerechte Zeichnungen von Bauteilen erstellen

  • Maschinenbau-, Metallbau-, Stahlbau- und Werkzeugbauteile konstruieren und Modelle fertigen

  • Elektro-, Wasser-, Heizungs- und andere Gebäudeinstallationen planen und zeichnen

  • fachbezogene Berechnungen durchführen

  • Konstruktionen in Betrieb nehmen und verbessern

Lehrbetriebe:

  • Stahl und Metall verarbeitende Betriebe

  • Planungsbüros, Bauunternehmen

  • Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationsgewerbes

Lehrzeit: 4 Jahre

Kosmetiker/in

Kosmetiker/innen sorgen dafür, dass ihre Kunden sich in ihrer Haut wohl fühlen, denn sie sind Experten auf allen Gebieten der dekorativen („verschönernden“) und pflegenden Kosmetik. Sie führen Hautdiagnosen durch und pflegen und schminken die Haut. Dazu verwenden sie eine Vielzahl an Behandlungsgeräten und Präparaten, um den Kunden ein gepflegtes Aussehen zu verleihen. Außerdem führen sie Hand- und Nagelpflege durch, verkaufen Kosmetikartikel, kalkulieren (berechnen) Preise und beraten ihre Kunden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Beratungsgespräche führen, Hautdiagnose erstellen

  • physikalische Schönheitspflege (Elektrizität, Wasser, Licht, Wärme), UV-Strahlen und apparative Kosmetik (z. B. Ozongeräte, Hochfrequenzgeräte) anwenden

  • Hals-, Nacken- und Dekolleteepflege

  • Packungen und Masken verabreichen

  • dekorative Kosmetik (Make-up auftragen, schminken, Augenbrauen und Wimpern färben, fassonieren (= in Form bringen) und pflegen

Lehrbetriebe:

  • Kosmetiksalons und Fachgeschäfte

  • Wellness-Einrichtungen

Lehrzeit: 2 Jahre

Kraftfahrzeugtechnik

Dafür, dass unsere Autos verkehrs- und betriebssicher sind, sorgen die Kraftfahrzeugtechniker/innen. Sie nehmen Einstellungen am Motor, an den Bremsen, an der Lenkung oder an der Lichtanlage vor, führen das für Kraftfahrzeuge gesetzlich vorgeschriebene Service („Pickerlprüfung“) durch und halten sie in Stand (z. B. Öl- oder Bremsflüssigkeitswechsel, Filtertausch). Kraftfahrzeugtechniker/innen suchen mit Hilfe von Prüf- und Testgeräten nach Fehlern und Gebrechen und reparieren Personenkraftwagen, Motorräder, Mopeds, Lastkraftwagen oder Autobusse. Außerdem bauen sie elektrische und elektronische Bauteile (z. B. Alarmanlagen, Mobiltelefone) ein.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul und Hauptmodule):

  • mechanische Teile in Kraftfahrzeugen prüfen, in Stand halten und reparieren

  • Mess-, Prüf- und Testeinrichtungen sowie elektronische Diagnoseeinrichtungen bedienen und die Ergebnisse auswerten

  • für den Betrieb der Fahrzeuge erforderliche Treib-, Kühl- und Schmiermittel richtig auswählen und einsetzen

  • Wartungs- und Reparaturarbeiten am Motor, Bremsen, Radführung, Radaufhängung, Karosserie bzw. Motorradrahmen usw. durchführen

  • Sicherheits-, Komfort- und Kommunikationselektronik der jeweiligen Fahrzeuge montieren, prüfen, ausbauen und warten

  • Kunden über den sicheren Einsatz des Fahrzeuges und die Wartung beraten

Weitere wichtige Ausbildungsinhalte im Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik:

  • Aufbauten und Druckluftanlagen prüfen, ausbauen, warten und montieren

  • spezielle elektronische Anlagen wie EC-Kontrollgeräte und Geschwindigkeitsbegrenzer montieren, prüfen und warten

Durch die Spezialmodule kann die Ausbildung noch um folgende wichtige Inhalte erweitert werden:

  • Prüf-, Ausbau-, Montage-, Wartungs- und Programmierarbeiten an der Komfortelektronik, Diebstahlschutzsystemen und audiovisueller Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik durchführen

  • Kunden über die Bedienung und Einstellung dieser Systeme beraten

  • Prüf-, Service- und Reparaturarbeiten an Alternativantrieben (z. B. Elektromotoren, Hybridmotoren, Brennstoffzellenantrieben) durchführen

Lehrbetriebe:

  • KFZ-Werkstätten

  • KFZ-Industrie und Zulieferbetriebe

Lehrzeit: 4 Jahre

Kunststoffformgebung

Vom Handy- oder Computergehäuse bis zu Bauteilen für Autos und Flugzeuge, Gegenstände aus Kunststoff sind aus dem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Sie werden mit modernsten computergesteuerten Maschinen und Anlagen hergestellt. Kunststoffformgeber/innen richten diese Anlagen für den jeweiligen Produktionsgang ein, optimieren den Fertigungsablauf, überwachen die Qualität der Produkte und treffen bei Störungen geeignete Maßnahmen. Außerdem übernehmen sie die Oberflächenveredelung wie Härten, Lackieren oder Prägen der Produkte.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werkzeichnungen und technische Unterlagen lesen und anwenden

  • Rohmaterialien und Werkstoffe mischen und aufbereiten

  • verschiedene Techniken der Werkstoffbearbeitung wie Bohren, Schleifen, Polieren und Kleben anwenden

  • Kunststoffe und Kunststoffhalbzeuge spanend und spanlos bearbeiten

  • Produkte aller Art aus Kunststoff unter Verwendung von branchenüblichen Verarbeitungstechniken herstellen

  • Oberflächen veredeln

  • Restprodukte verwerten und entsorgen

Lehrbetriebe:

  • Kunststoff verarbeitende Betriebe

  • Elektro- und Metallindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Kunststofftechnik

Die Kunststoffverarbeitung zeichnet sich seit Jahren durch eine außergewöhnliche Dynamik in der Entwicklung von Maschinen, Werkzeugen und Werkstoffen aus. Dem wurde mit der Einführung des Lehrberufs Kunststofftechniker Rechnung getragen. Neben den Kenntnissen, die auch Kunststoffformgeber/innen in die Arbeit einbringen, wirken sie darüber hinaus an der Produkt- und Fertigungsentwicklung mit und
sind im Produktionsmanagement ausgebildet. Sie rüsten, programmieren, bedienen und warten High-Tech-Anlagen und optimieren Produktionsprozesse.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • bei der Produkt- und Fertigungsentwicklung mitarbeiten

  • Werkzeichnungen und technische Unterlagen lesen und anwenden

  • erforderliche Materialen auswählen, aufbereiten, beschaffen und überprüfen

  • Kunststoffe und Kunststoffhalbzeuge spanend und spanlos bearbeiten

  • Produkte aller Art aus Kunststoff unter Verwendung von branchenüblichen Verarbeitungstechniken herstellen

  • Oberflächen veredeln

  • Restprodukte verwerten und entsorgen

Lehrbetriebe:

  • Kunststoff verarbeitende Betriebe

  • Elektro- und Metallindustrie

Lehrzeit: 4 Jahre

Kälteanlagentechnik

Wer hat schon Lust auf geschmolzenes Vanilleeis oder ein lauwarmes Cola? Kälteanlagen (Kühl- und Klimaanlagen) finden wir in jedem Geschäft und Gastgewerbebetrieb, aber auch in Computerräumen, Spitälern (Arzneimittel oder Organe müssen bei bestimmten Temperaturen gelagert werden) und in Wohn- und Bürobauten. Kälteanlagentechniker/innen bauen diese Kälteanlagen, verlegen die erforderlichen Rohrsysteme für die Leitung der Kühlmittel und montieren die Klima- und Kühlgeräte. Sie richten die Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen ein und beheben Störungen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Rohrleitungen verlegen und anschließen

  • Isolierungen durchführen

  • Kälteanlagen zusammenbauen, anschließen und in Betrieb nehmen

  • Mess-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen

Lehrbetriebe:

  • Kälte- und Klimatechnikbetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Lackiertechnik

Die Farbe zählt, egal ob wir uns ein Fahrrad, ein Auto oder ein Haushaltsgerät aussuchen. Lackiertechniker/innen lackieren Maschinenteile, Fahrzeuge und Geräte oder bringen Beschriftungen und Logos an. Sie bearbeiten verschiedene Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Glas, Papier, Leder, Textilien. Bevor die Farbe aufgetragen wird, reinigen, spachteln, schleifen und grundieren sie die Oberfläche. Die Lackierung schützt vor Rost und anderen äußeren Einflüssen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Karosserien, Fahrzeuge, Sportgeräte etc. lackieren und künstlerisch gestalten

  • mit Airbrush-Technik (Luftpinsel) arbeiten

  • Metallteile pulverbeschichten

  • Blechschäden an Fahrzeugen reparieren

  • Gegenstände aus Holz, Blech und Kunststoff beschichten

  • Speziallacke auftragen

Lehrbetriebe:

  • KFZ-Werkstätten

  • Lackierereien

  • Fahrzeugbaubetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Lebensmitteltechnik

Fertiggerichte, Konserven, Tiefkühlwaren usw. werden an modernsten Produktionsanlagen unter Einhaltung strenger Hygienestandards gefertigt. Lebensmitteltechniker/innen bereiten die Produktion dieser Lebensmitteln vor, wählen die dazu nötigen Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffe aus (z. B. Fleisch, Gemüse, Gewürze, Zucker, künstliche Zusätze, Wasser) und kümmern sich um deren richtige Lagerung. Sie bedienen und steuern die Produktionsanlagen, suchen bei Störungen die Fehler und beheben diese. An den fertigen Produkten führen Lebensmitteltechniker/innen Qualitätskontrollen durch und beachten laufend die Einhaltung der Hygienestandards.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • die Produktion vorbereiten und die Produktionsanlagen einstellen

  • die Produktionsanlagen sowie die Abfüll- bzw. Verpackungsanlagen bedienen

  • Störungen der Anlagen erkennen und beheben

  • Qualitätskontrollen durchführen und Arbeitsergebnisse dokumentieren

Lehrbetriebe:

  • Nahrungsmittelindustrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Land- und Baumaschinentechnik – Schwerpunkt Baumaschinen

Sie prägen das Bild jeder Baustelle: Kräne, Bagger, Schubraupen, Betonmischer etc. Land- und Baumaschinentechniker/innen im Schwerpunkt Baumaschinen sind dafür zuständig, dass sie immer reibungslos funktionieren. Mithilfe elektronischer Messgeräte stellen sie Fehler und Störungen und deren Ursache in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen fest und reparieren die betroffenen Fahrzeugteile (z. B. Motor, Bremsen, Lenkung, Kraftübersetzung). Meistens wird in den Werkstätten gearbeitet, aber auch Reparaturen vor Ort werden durchgeführt (Schweißen oder Nachfertigen von Teilen). Außerdem sind sie in den Herstellungsprozess eingebunden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Störungen an elektrisch, hydraulisch (mit Flüssigkeitsdruck) und pneumatisch (mit Luftdruck) betriebenen Baumaschinen suchen, erkennen und reparieren

  • Baugruppen und Anlagen montieren bzw. installieren

  • Fahrzeuge, Maschinen, Geräte und Anlagen in Betrieb nehmen und laufend warten

  • Einstellungen und Nachstellungen vornehmen

  • Zubehörteile und Ersatzteile anfertigen und einbauen

Lehrbetriebe:

  • Hersteller- und Servicebetriebe für Baumaschinen

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Maler/in und Beschichtungstechnik -Funktionsbeschichtungen

Der Lehrberuf Maler/in und Beschichtungstechniker/in ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Dekormaltechnik, Funktionsbeschichtungen, Historische Maltechnik, Korrosionsschutz
Ob grün oder gelb: Maler/innen und Beschichtungstechniker/innen beraten die Kunden über die geeignete Farbe und das richtige Farbmaterial. Sie schützen und verschönern Putz-, Stein-, Holz-, Metall- und Kunststoffflächen durch Auftragen von Farben oder Lacken. Je nach Schwerpunkt besteht ihre Hauptaufgabe im Ausmalen von Innenräumen und Außenfassaden, im künstlerischen Gestalten von Dekorationen, Bühnenbildern und Mauerwerken, in der Restaurierung und Wiederherstellung von Malereien und Schriften an historischen Gebäuden und Denkmälern oder im Schutz von Bauwerken und Metallkonstruktionen vor äußeren Einflüssen (Witterung, Rost usw.).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden über Farbe und Material beraten

  • Baustellen absichern und Gerüste sowie Arbeitsbühnen aufbauen

  • Altanstriche, Unebenheiten und Risse beseitigen

  • Materialen zubereiten, Farben und Beschichtungen anrühren und mischen (z. B. Farbtöne mischen)

  • je nach Schwerpunkt Beschichtungen auftragen und Oberflächen mit Zier-, Dekor- und Schmuck- und Schutztechniken gestalten und behandeln

Lehrbetriebe:

  • Maler- und Anstreicherbetriebe

  • Betriebe des Baugewerbes und Baunebengewerbes

  • Einrichtungen und Betriebe in der Fassadenrenovierung und Denkmalpflege

Lehrzeit: 3 Jahre

Medienfachmann/-frau - Medientechnik

Ob bei Werbung in Zeitungen, Prospekten, Broschüren, im Internet oder auf CD-ROMs: Überall haben die Medienfachleute im Bereich Medientechnik ihre Hände im Spiel. Sie setzen Vorlagen im Printbereich (z. B. Zeitungen) sowie für multimediale und digitale Produkte (Internet, DVD etc.) um. Die Daten und Vorlagen werden für die Produktion vorbereitet, der Produktionsablauf wird geplant und bis zur Endfertigung überwacht. Für die Bearbeitung der Daten werden unterschiedliche Computersoftware für Bild- und Layoutbearbeitung sowie Animationsprogramme verwendet.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • analoge und digitale Daten bearbeiten

  • mit Layout-, Zeichen- und Bildbearbeitungsprogrammen arbeiten

  • Medienprodukte für die Ausgabe in den unterschiedlichsten Medien vorbereiten

Lehrbetriebe:

  • grafische Fachbetriebe

  • Werbeagenturen

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Metallbearbeitung

Der Lehrberuf Metallbearbeitung ist ein so genannter "Praktikerberuf“, d. h., dass die praktische Tätigkeit gegenüber dem theoretischen Lernen noch stärker als in anderen Lehrberufen im Vordergrund steht. Metallbearbeiter/innen haben mit der handwerksmäßigen und maschinellen Metallbearbeitung sowie mit der Montage von Einzelteilen und Baugruppen zu tun. Sie bearbeiten Metalle und Baugruppen (z. B. für Baukonstruktionen aus Blech, Rohren, Aluminiumteilen und Kunststoffen). Zu ihren Arbeitstechniken gehören Feilen, Bohren, Schweißen, Drehen, Wärmebehandeln und vieles mehr. Sie fertigen z. B. Geländer, Treppen, Stahltüren und Schmiedestücke.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • metallische Werkstoffe von Hand und maschinell bearbeiten, Metallbauteile herstellen

  • Werkzeichnungen lesen und erstellen

  • Ersatzteile und Maschinenelemente herstellen und einbauen

  • mechanische Teile von Maschinen und Geräte zusammenbauen, montieren und in Betrieb nehmen

  • Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse kontrollieren

Lehrbetriebe:

  • Metall be- und verarbeitende Industrie

  • Schlossereien

  • Spenglereien

  • Schmiedebetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Metallgießer/in

Gussteile für Maschinen, Motoren, Ziergegenstände und kunsthandwerkliche Gebrauchsgegenstände werden von Metallgießern/Metallgießerinnen hergestellt. Sie fertigen Modelle an, betten sie in Spezialsand, verdichten diesen und schließen die Form. Danach gießen sie flüssiges Metall ein. Nachdem das Metall abgekühlt und erstarrt ist, nehmen sie die Teile aus der Form, reinigen sie und bearbeiten sie noch nach.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • aus flüssigem Metall Gussteile herstellen, z. B. Maschinen-, Motorenteile, Ziergegenstände

  • Modelle, Formen und Kerne zum Abgießen des flüssigen Metalls erzeugen

  • Produktionsanlagen rüsten und bedienen

  • Formen ausleeren und entkernen

  • Gussteile nachbearbeiten z. B. durch Wärmebehandlung, Strahlen, Reinigen, Putzen, Schleifen, Entgraten

Lehrbetriebe:

  • Gießereigewerbebetriebe

  • Gießereiindustrie (z. B. Eisengießerei, Stahlgießerei, Leichtmetallgießerei, Buntmetallgießerei)

Lehrzeit: 3 Jahre

Orgelbau

In praktisch jeder Kirche findet man eine Orgel. Orgelbauer/innen erzeugen, reparieren und restaurieren Pfeifenorgeln mit mechanischer, elektropneumatischer und elektrischer Traktur (Steuerung). Sie entwerfen und konstruieren die Instrumente, fertigen die Einzelteile, montieren sie und bauen die Instrumente direkt am Bestimmungsort auf. Dabei verwenden sie verschiedene Materialien wie Holz, Metall, Filz, Kunststoff und hantieren mit Werkzeugen wie Hobel-, Fräs- oder Bohrmaschinen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werk- und Hilfsstoffe auswählen, überprüfen und lagern

  • Orgelteile anfertigen und zusammenbauen

  • dabei verschiedene Arbeitstechniken anwenden wie z. B. Messen, Schneiden, Feilen, Stemmen, Stechen, Schlitzen, Bohren, Leimen, Kleben, Furnieren, Schleifen, Polieren

  • Trakturen (Steuerungen), Koppeln und Schaltgeräte regulieren und justieren (genau einstellen)

Lehrbetriebe:

  • Orgelbauerbetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Papiertechnik

Papiertechniker/innen stellen Papier, Karton und Pappe her. Dabei bedienen und überwachen sie modernste elektronisch gesteuerte Papiermaschinen, die Faserstoffe (Holzstoff, Zellstoff oder Altpapier), Füllstoffe, Hilfsstoffe (wie Farben, Leim und weitere Chemikalien) und Wasser mischen, entwässern, pressen und trocknen. Das fertige Papier wird auf Schneidemaschinen auf das gewünschte Format zugeschnitten. Papiertechniker/innen überwachen den Produktionsablauf, kontrollieren die Qualität des Papiers (z. B. Reißfestigkeit, Saugfähigkeit) und greifen bei Störungen ein.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Mechanik, Meß- und Regeltechnik, Physik und Chemie

  • Rohstoffkunde (z. B. Holz, Altpapier, Füllstoffe)

  • Verfahrenstechnik

  • Umwelttechnologie

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Papier- und Zellstoffindustrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Pferdewirtschaftsfach-arbeiter/in

Pferdewirtschaftsfacharbeiter/innen sind mit der Aufzucht und Pflege von Pferden (Reitpferde, Zuchtpferde, Ponys) befasst. Sie füttern und reinigen die Pferde, misten die Ställe aus und trainieren die Tiere als Reit- oder Zugtiere. Sie reinigen und bürsten die Pferde und säubern die Hufe mit einem Hufräumer. Sie beobachten die Tiere laufend um eventuelle Krankheitsanzeichen rechtzeitig feststellen zu können und führen die verordneten Heil- und Pflegemaßnahmen durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Pferde pflegen, betreuen, füttern und tränken

  • Sattel- und Zaumzeug reinigen und pflegen

  • Tiere für die Zucht auswählen, Deckvorgang vorbereiten und durchführen

  • junge Pferde zu Reit- oder Sportpferden ausbilden und trainieren

Lehrbetriebe:

  • Pferdezuchtbetriebe

  • Reiterhöfe

Lehrzeit: 3 Jahre

Prozesstechnik

Fast jedes Industrieunternehmen braucht sie in seinen Produktionshallen: Prozesstechniker/innen sorgen dafür, dass die Maschinen und Produktionsanlagen "rund laufen". Ganz gleich, ob in der chemischen Industrie, der Maschinenbauindustrie oder z. B. der Uhren- und Messgeräteindustrie, Prozesstechniker/innen arbeiten in allen Branchen. Sie legen den Arbeitsablauf der Produktionskette fest, planen den Einsatz von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen, programmieren modernste computergesteuerte Maschinen und überwachen die Arbeitsabläufe der Produktionsanlagen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Produktionsabläufe festlegen und einteilen

  • computergesteuerte Maschinen und Anlagen programmieren und einstellen

  • Arbeitsabläufe von Fertigungsmaschinen überwachen

  • Werkzeuge, Maschinen und Anlagen in Stand halten

Lehrbetriebe:

  • Betriebe mit automatischen Fertigungsanlagen

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Rauchfangkehrer/in

Rauchfangkehrer/innen reinigen und kontrollieren private, öffentliche und industrielle Feuerstellen und Abgasleitungen (verschiedene Öfen, Kamine). Sie messen die austretenden Abgase und vergleichen diese mit den Sollwerten, überprüfen die Rauchfänge auf Schäden und veranlassen die Sanierung. Außerdem beraten sie die Kunden in Fragen des Umweltschutzes sowie bei Brandschutzmaßnahmen und beim Energiesparen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Feuerungs- und Verbrennungsanlagen reinigen und überprüfen

  • Emissionen (Ablassen von Ruß in die Luft) der Feuerstätten messen, überprüfen und protokollieren

  • Kunden über die Brennstoffe, Heizungssysteme und Rauchfänge bei Neuanschaffung oder Umstellung beraten

  • Befunde und Gutachten erstellen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Rauchfangkehrergewerbes

Lehrzeit: 3 Jahre

Betriebslogistikkaufmann/-frau

Lager sind heute hochtechnisierte Drehscheibe für alle Waren- und Materialbewegungen im Unternehmen. Als Ziele gelten möglichst kurze Lagerzeiten und damit geringe Lagerkosten sowie möglichst rasche Lieferung an die Kundschaft. Betriebslogistikkaufmänner/-frauen sind dafür verantwortlich, dass die Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Hierfür verwenden sie elektronisch gesteuerte Informations- und Transportsysteme. Sie nehmen Waren entgegen, kontrollieren diese, lagern sie ein oder verpacken sie transportgerecht für die Auslieferung und stellen die Versanddokumente zusammen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Ware annehmen, kontrollieren und lagern
  • Lagerbestand führen und überwachen und die erforderlichen Bestellmengen ermitteln
  • technische Betriebsmittel und Einrichtungen bedienen und warten
  • bei der Erstellung der betrieblichen Lagerlogistikkonzepte mitarbeiten
  • Waren bereitstellen und versenden
  • facheinschlägige Formulare ausfertigen und bearbeiten

Lehrbetriebe:

  • Handels- und Industriebetriebe,
  • Speditions- und Transportunternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Labortechnik

Labortechniker/innen führen chemische, physikalisch-chemische und biochemische Untersuchungen und Versuche an verschiedensten Stoffen durch. Mit Hilfe von computergesteuerten Laborgeräten und Mikroskopen untersuchen sie unterschiedliche Eigenschaften von Rohmaterialien (z. B. Säuren, Gase, Öle) und Halb- und Fertigprodukten (z. B. Pflanzenschutzmittel, pharmazeutische Produkte, Lebensmittel, Kunststoffe, Farben und Lacke) oder lebenden Organismen (Zellen). Das können Untersuchungen zur Qualität von Materialien sein, aber auch zur Entwicklung von neuen Rezepturen und Produkten. Außerdem sind sie für technisch-wissenschaftliche Berechnungen sowie für die Verwaltung und Weiterleitung der Ergebnisse zuständig.

Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul in einem Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 1/2 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus in einem weiteren Hauptmodul oder in einem Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 4 Jahre. Das Hauptmodul Biochemie ist mit den anderen Hauptmodulen NICHT kombinierbar. Ansonsten sind alle Kombinationen zulässig.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul und Hauptmodule):

  • technische Unterlagen lesen und anwenden
  • Proben entnehmen und vorbereiten
  • Versuchs- und Untersuchungsapparate aufbauen und bedienen
  • chemische, physikalische und (mikro-)biologische Messungen und Untersuchungen vornehmen und überwachen
  • Arbeitsergebnisse auswerten, protokollieren und dokumentieren

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

Chemie:

  • Reinigungs- und Aufkonzentrierungsverfahren durchführen, z. B. Destillieren, Extrahieren, Verdampfen, Kristallisieren, Ad- und Absorbieren
  • chemische, physikalische und (mikro-)biologische Messungen und Untersuchungen vornehmen und überwachen
  • physikalische Größen von Stoffkonstanten bestimmen, z. B. Temperatur, Dichte, pH-Werte, Schmelzpunkt, Leitfähigkeit
  • instrumentelle und elektroanalytische Methoden anwenden, z. B. Fotometrie, Chromatographie
  • Kalibrierungen (= Eichen von Messinstrumenten, Ausrichten auf eine genaues Maß) vornehmen

Lack- und Anstrichmittel:

  • Rezepturen zur Herstellung von Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen erstellen und anwenden
  • physikalische Kenndaten von Lacksystemen messen, z. B. Festkörpergehalt, Fließkurven
  • Kenndaten von lackspezifischen Roh- und Hilfsstoffen messen, z. B. Farbzahl, Ölzahl, Epoxidwert
  • Beschichtungen beurteilen, z. B. hinsichtlich Härte, Farbton, Farbstärke, Farbdichte, Deckvermögen, Glanz, Elastizität, Haftung
  • Apparate, Geräte, Maschinen für die Herstellung von Beschichtungsstoffen und Applikationstechnik bedienen

Biochemie:

  • Methoden der Desinfektion und Sterilisation anwenden
  • mikrobiologische Arbeitsmethoden anwenden, z. B. Nährmittel herstellen, Mikroskopieren, Keimzahl bestimmen
  • zellkulturtechnische Arbeitsmethoden anwenden, z. B. Adhäsions- und Suspensionszellen kultivieren und Lebendzahl bestimmen
  • molekularbiologische Arbeitsmethoden anwenden, z. B. Nucleinsäuren aus biologischem Material isolieren
  • biochemische Arbeitsmethoden anwenden, z. B. enzymatische arbeiten durchführen, biologisches Material aufarbeiten

Lehrbetriebe:

  • Prüf- und Versuchsanstalten
  • Großbetriebe
  • verschiedener Branchen mit Forschungs-, Entwicklungs- und Prüflabors, Universitäten

Lehrzeit: 3 1/2 bis 4 Jahre

Land- und Baumaschinentechnik – Schwerpunkt Landmaschinen

Um einen landwirtschaftlichen Betrieb zu bewirtschaften, brauchen Landwirte nicht nur einen Traktor. Mähdrescher, Pflüge, Pflanz- und Sämaschinen, Melkanlagen, Fütterungs- und Entmistungsanlagen etc. gehören ebenfalls auf viele Höfe. Land- und Baumaschinentechniker/innen im Schwerpunkt Landmaschinen warten und reparieren diese Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. Mit Hilfe von Mess- und Diagnosegeräten stellen sie Störungen an den oft elektronischen Steuerungen fest und tauschen defekte oder schadhafte Teile aus.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Störungen an landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen suchen und reparieren

  • Steuer- und Regeleinrichtungen bei mechanischen, elektrischen, pneumatischen (mit Luftdruck betriebenen) und hydraulischen (mit Flüssigkeitsdruck betriebenen) Maschinen in Stand halten

  • Einstell- und Nachstellarbeiten durchführen

  • Sonderbauteile durch Drehen, Fräsen, Schweißen, Gewindeschneiden usw. anfertigen

Lehrbetriebe:

  • Landmaschinenreparaturbetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Medienfachmann/-frau - Marktkommunikation und Werbung

Auch das beste Produkt muss erst einmal verkauft werden: Medienfachleute im Bereich Marktkommunikation und Werbung entwickeln gemeinsam mit Berufskollegen und -kolleginnen Werbekonzepte und Medienstrategien. Sie wählen die geeigneten Medien sowohl im Printbereich (z. B. Zeitschriften, Broschüren, Plakate) als auch im multimedialen oder digitalen Bereich aus. Mit Kollegen und Kolleginnen aus dem Bereich Mediendesign entwickeln und beurteilen sie die Gestaltungsvorschläge für Websites, DVDs und CD-Roms. Sie bereiten die Präsentation der Vorschläge vor und führen Präsentationen auch selbst durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Medienkonzepte und -strategien entwickeln und ausarbeiten

  • die notwendigen Informationen recherchieren und analysieren

  • geeignete Medien auswählen und Werbe- und Marketingkampagnen entwickeln

  • digitale und analoge Vorlagen beurteilen und bearbeiten

  • Leistungen kalkulieren und Angebote erstellen

Lehrbetriebe:

  • Werbe- und Multimedia-Agenturen

  • Grafik- und Werbestudios, Verlage

  • Werbe-, Marketing- und PR-Abteilungen großer Unternehmen und Institutionen

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Metalldesign - Gravur

Was haben Münzen und Waffengravuren gemeinsam? Beide verdanken ihr Aussehen Metalldesignern/Metalldesignerinnen im Schwerpunkt Gravur. Diese gestalten, verändern und dekorieren Metalloberflächen, indem sie verschiedene Stahlstichel (Handgravurtechnik) oder eine Schneidfräse (maschinelle Gravurtechnik) verwenden. Sie heben dabei aus glatt geschliffenen und -polierten Metalloberflächen Teile (Späne) aus und stellen dadurch Vertiefungen her.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Press- und Prägeformen herstellen

  • Waffen, Schilder usw. gravieren

  • Signierschablonen und Schriftzüge schneiden und sägen

  • Stahlstiche für Drucksachen (Banknoten etc.) erzeugen

Lehrbetriebe:

  • Gravurbetriebe

  • Metall be- und verarbeitende Betriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Metalldesign - Metalldrückerei

Pflasterer/Pflasterin

Pflasterer/Pflasterinnen verlegen und versetzen Steinplatten, Pflastersteine, Plattenbeläge, Randsteine und Randbegrenzungen. Außerdem stellen sie Stiegen, Tröge und Böschungspflaster her und gestalten auf diese Weise z. B. Straßen, Geh- und Radwege, öffentliche Plätze und Kreuzungen. Dazu vermessen sie die Baustelle, entwerfen Skizzen und Verlegepläne, stellen den benötigten Beton her und setzen die Pflastersteine. Abschließend werden die notwendigen Verfugungen vorgenommen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne anfertigen

  • Beton und Geländeprofile herstellen

  • Baustellen festlegen, vermessen und ausstecken

  • Pflasterdecken und Randbegrenzungen versetzen und verlegen

  • Stiegen, Tröge, Böschungspflaster und Entwässerungsanlagen herstellen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Pflastergewerbes

  • Straßenbaufirmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Rechtskanzleiassistent/in

Rechtskanzleiassistenten und -assistentinnen arbeiten bei Notaren und Rechtsanwälten. Sie empfangen Kunden, legen Akten an, archivieren Dokumente, organisieren Dienstreisen, führen den Terminkalender für Verhandlungen und Besprechungen und erledigen den Schriftverkehr (z. B. Briefverkehr mit Mandanten = Kunden). Außerdem unterstützen sie ihre Vorgesetzten bei der Ausarbeitung von Verträgen (z. B. Testamente, Miet- und Pachtverträge).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Briefe und E-Mails nach Vorgaben schreiben

  • Gerichts- und Behördenangelegenheiten erledigen, insbesondere Akten und Schriftstücke fristgerecht bei Gerichten vorlegen

  • Termine koordinieren und überwachen, Verhandlungen und Besprechungen vorbereiten

  • Behörden und Mandanten betreuen

Lehrbetriebe:

  • Rechtsanwaltskanzleien

  • Notariate

Lehrzeit: 3 Jahre

Maler/in und Beschichtungstechnik -Korrosionsschutz

Der Lehrberuf Maler/in und Beschichtungstechniker/in ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Dekormaltechnik, Funktionsbeschichtungen, Historische Maltechnik, Korrosionsschutz
Ob grün oder gelb: Maler/innen und Beschichtungstechniker/innen beraten die Kunden über die geeignete Farbe und das richtige Farbmaterial. Sie schützen und verschönern Putz-, Stein-, Holz-, Metall- und Kunststoffflächen durch Auftragen von Farben oder Lacken. Je nach Schwerpunkt besteht ihre Hauptaufgabe im Ausmalen von Innenräumen und Außenfassaden, im künstlerischen Gestalten von Dekorationen, Bühnenbildern und Mauerwerken, in der Restaurierung und Wiederherstellung von Malereien und Schriften an historischen Gebäuden und Denkmälern oder im Schutz von Bauwerken und Metallkonstruktionen vor äußeren Einflüssen (Witterung, Rost usw.).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden über Farbe und Material beraten

  • Baustellen absichern und Gerüste sowie Arbeitsbühnen aufbauen

  • Altanstriche, Unebenheiten und Risse beseitigen

  • Materialen zubereiten, Farben und Beschichtungen anrühren und mischen (z. B. Farbtöne mischen)

  • je nach Schwerpunkt Beschichtungen auftragen und Oberflächen mit Zier-, Dekor- und Schmuck- und Schutztechniken gestalten und behandeln

Lehrbetriebe:

  • Maler- und Anstreicherbetriebe

  • Betriebe des Baugewerbes und Baunebengewerbes

  • Einrichtungen und Betriebe in der Fassadenrenovierung und Denkmalpflege

Lehrzeit: 3 Jahre

Mechatronik

Die Antriebssysteme eines Flugzeuges, aber auch zahlreiche andere Maschinen und Anlagen bestehen aus mechanischen („mecha“) und elektronischen („tronisch“) Elementen. Mechatroniker/innen stellen solche Anlagen her und bauen sie an den richtigen Stellen ein. Sie installieren die elektrischen Bauteile, schweißen die Werkstoffe zusammen und programmieren die Anlagen. Außerdem führen sie erforderliche Reparaturen durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • mechatronische Teile herstellen und bearbeiten

  • elektrische, pneumatische (mit Luftdruck betriebene) und hydraulische (mit Flüssigkeitsdruck betriebene) Steuerungen aufbauen und prüfen

  • mechatronische Systeme programmieren, installieren und in Stand halten

  • mechatronische Baugruppen zusammenbauen und installieren

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Maschinen-, Anlagen- und Gerätebaus

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Metalltechnik

Bei Metalltechniker/innen dreht sich alles um Metalle, Maschinen und Werkzeuge. Die Aufgabenbereiche reichen dabei von der Be- und Verarbeitung von Metallen zu Bauteilen und Halbfertig- und Fertigprodukten über die Konstruktion und Herstellung von Maschinen und Werkzeugen, bis zum Zusammenbau, der Steuerung und Überwachung von automatisierten Fertigungsanlagen und Maschinen. Mit Handwerkzeugen und computergesteuerten Anlagen bearbeiten Metalltechniker/innen unterschiedliche Eisen- und Nichteisenmetalle, teilweise auch Kunststoffe und andere Werkstoffe und stellen daraus Maschinen und Maschinenteile, Werkzeuge, Stahlbauteile, Gehäuse, Fahrzeugteile, Fassadenelemente, Tore, Geländer usw. her. Dabei wenden sie Techniken wie z. B. Schmieden, Schweißen, Löten, Biegen, Feilen, Kleben oder Zerspanungstechniken an.

Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul in einem Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 1/2 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus in einem weiteren Hauptmodul oder in einem Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 4 Jahre. Es sind NICHT alle Haupt- und Spezialmodule untereinander kombinierbar.

Wichtige gemeinsame Ausbildungsinhalte (Grundmodul und Hauptmodule):

  • Eigenschaften, Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Werkstoffen und Hilfsstoffen kennen

  • Werkstoffe manuell und maschinell bearbeiten, z. B. Drehen, Fräsen, Schneiden, Biegen, Schmieden, Schweißen

  • technische Unterlage wie z. B. Skizzen, Zeichnungen, Bedienungsanleitungen lesen, anwenden und selbst anfertigen

  • branchenübliche Werkstücke und Bauteile herstellen, zusammenbauen, einstellen und prüfen

  • Oberflächenschutz und Wärmebehandlung von Werkstoffen

  • mit elektrischem Strom, Hydraulik und Pneumatik richtig umgehen

  • mit betrieblicher Hard- und Software arbeiten 

Wichtige Ausbildungsinhalte in den Hauptmodulen:

Maschinenbautechnik:

  • Werkstücke und Bauteile wie z. B. Wellenverbindungen zur Drehmomentübertragung herstellen

  • Maschinen, Bauteile usw. auch in Verbindung mit pneumatischen (mit Luftdruck betriebener) und hydraulischen (mit Flüssigkeitsdruck betriebener) Systemen und Steuerungen herstellen, zusammenbauen, einstellen und warten

  • Fehler und Störungen an Maschinen und Bauteilen suchen und beheben

Fahrzeugbautechnik:

  • Konstruktionen von Fahrzeugen wie LKW-Aufbauten und Anhänger herstellen und überprüfen

  • hydraulische (mit Flüssigkeitsdruck betriebene), pneumatische (mit Luftdruck betriebene) oder elektrische Steuereinrichtungen und Bremsanlagen einbauen

  • Fehler, Mängel und Störungen an Fahrzeugschassis, -aufbauten, Anhängern, elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Einrichtungen beseitigen

Metallbau- und Blechtechnik:

  • Metallkonstruktionen (Blechgehäuse, Fenster- undFassadenelemente, Beschläge usw.) anfertigen und zusammenbauen

  • elektrische, hydraulische und pneumatische Antriebe einbauen

  • über Dämm-, Dicht- und Isoliertechnik sowie Schall-, Feuchtigkeits-, Wärme- und Brandschutzelemente Bescheid wissen

  • Schweißverbindungen mit speziellen Schutzgasschweißverfahren herstellen

Stahlbautechnik:

  • Konstruktionen wie z. B. Gebäude- und Hallenkonstruktionen, Portale, Behälter herstellen und aufbauen

  • rechnergestützte (CNC-) Maschinen und Werkzeugmaschinen programmieren und bedienen

  • Schweißverbindungen mit speziellen Schutzgas- und Lichtbogenschweißverfahren herstellen und nachbehandeln

  • Schweißnähte mit zerstörungsfreien und zerstörenden Verfahren prüfen (z. B. visuelle Prüfung, Zug-, Biege-, Druckversuche, Ultraschall- und Röntgenprüfverfahren) und Schweißfehler beheben

Schmiedetechnik:

  • Schmiedewerkzeuge und -vorrichtungen anfertigen

  • Schmiedeprodukte wie Geländer, Gitter, Tore von Hand oder mit dem Krafthammer schmieden, meißeln, feuerschweißen, härten

  • Nichteisenmetalle wie Aluminium, Bronze, Messing bearbeiten

  • Metallwerkstücke entwerfen und zeichnen

  • historische Metallarbeiten restaurieren und konservieren

Werkzeugbautechnik:

  • über Eigenschaften, Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Verbundwerkstoffen wie Hartmetall, faserverstärkte Werkstoffe oder Sintermetalle Bescheid wissen

  • Schnitt-, Stanz- und Formwerkzeuge fertigen, zusammenbauen, prüfen, in Betrieb nehmen und reparieren

  • Ersatzteile herstellen und einbauen

  • Testserien zur Erstmusterprüfung durchführen

Lehrbetriebe:

  • Gewerbe- und Industriebetriebe aller Branchen, insbesondere Metall be- und verarbeitende Betriebe

  • Betriebe des Fahrzeug-, Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Werkzeugbaus

Lehrzeit: 4 Jahre

Mobilitätsservice

Wie kommt man so schnell wie möglich nach New York, nach Paris – oder zumindest in die nächste Stadt? Mobilitätsservicefachleute wissen, wie das geht. Sie arbeiten bei verschiedenen Verkehrsunternehmen im Luft-, Bahn- oder Straßenverkehr und beraten ihre Kunden über die Dienstleistungen des  Betriebes. Sie planen, erstellen und verkaufen die jeweils optimalen Verkehrsleistungen. Sie nehmen Reservierungen entgegen, stellen Tickets aus und führen die erforderlichen administrativen (verwaltenden) Tätigkeiten durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden über die Dienstleistungen des Betriebes informieren (auch auf Englisch)

  • Serviceleistungen durchführen bzw. veranlassen (Reservierungen annehmen, Tickets ausstellen)

  • optimale Verkehrsleistungen planen, erstellen, anbieten und verkaufen

  • Verkehrsleistungen mit anderen Unternehmen abstimmen

  • auf Probleme flexibel und kundengerecht reagieren

Lehrbetriebe:

  • Bahn- und Busunternehmen

  • Fluggesellschaften

  • sonstige Verkehrsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Masseur/in

Sie sorgen dafür, dass jeder Muskel entspannt ist: Masseure und Masseurinnen führen sowohl klassische Teil- und Ganzkörpermassagen als auch spezielle Massagen (z. B. Fußreflex- und Akupunkturmassagen) zur Steigerung des allgemeinen körperlichen Wohlbefindens und zur Entspannung nach sportlichen Betätigungen durch. Außerdem setzen sie Packungen (z. B. Schlamm), Wickel, Wärme- und Wasserbehandlungen, Strahlungen,  Bewegungstherapien und Gymnastik ein.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • klassische Massagen sowie Spezialmassagen verabreichen

  • Bäder, Packungen und Wickel verabreichen

  • Atem- und Bewegungsübungen durchführen

  • Kältepackungen anwenden, Eiskompressen anlegen

Lehrbetriebe:

  • Masseurbetriebe und Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen

Lehrzeit: 2 Jahre

Maurer/in

Ob es sich um den Bau von kleinen Häusern oder großen Bürokomplexen handelt – Maurer/innen sind überall am Werk. Sie errichten, verputzen und renovieren Mauern, Wände und Decken von Wohnhäusern, Büro- und Industriebauten, Brücken und anderen Verkehrsbauten. Dazu verwenden sie verschiedene Baumaterialien und Fertigbauteile aus Beton, Ziegel, Natursteinen etc. Neben der Errichtung neuer Bauwerke werden die Sanierung und der Umbau bestehender Bauten ein immer wichtigeres Aufgabengebiet. Mit der Herstellung von Wärmedämmungen an alten Häusern tragen sie wesentlich zur
Energieeinsparung und zum Umweltschutz bei.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Mörtel und Beton mischen/herstellen

  • Fundamente, Estriche und Mauerwerk sowie Deckenherstellen

  • Schornsteine errichten, Treppen einbauen

  • Dämm- und Isolierstoffe einbauen

  • Innen- und Außenputz verarbeiten

Lehrbetriebe:

  • Bauunternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Medienfachmann/-frau - Mediendesign

Der Begriff „Medien“ umfasst alles, was der Kommunikation dient. Im Mediendesign geht es um Produkte im Printbereich (Zeitungen, Plakate, Prospekte) und im multimedialen bzw. digitalen Bereich (Kino-, Fernseh- und Radiowerbung, Design für Internetseiten, CD-ROMs, DVDs). Medienfachleute im Bereich Mediendesign übernehmen Wünsche und Vorlagen der Kunden und fertigen daraus Entwürfe und, nach Rücksprache, die Endprodukte an. Sie stellen Schrift- und Bildelemente zu einem Layout zusammen und animieren Bewegungssequenzen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • digitale und analoge Daten verarbeiten

  • verschiedene Informationstechniken anwenden

  • Konzeption von Medienproduktionen

  • Layouts gestalten und Mediendesigns erstellen

Lehrbetriebe:

  • grafische Fachbetriebe

  • Werbeagenturen

Lehrzeit: 3,5 Jahren

Ofenbau- und Verlegetechnik

Ofenbau- und Verlegetechniker/innen stellen Öfen, Kachelöfen und Heizungsanlagen für verschiedene Brennstoffe (z. B. Holz, Strom, Öl, Gas und alternative Energieträger) für Einzelräume, Mehrräume und ganze Häuser her. Außerdem verlegen und versetzen sie Fliesen, Platten, Natur- und Kunststeine und andere keramische Bauteile, Schamott- und Mauersteine an Böden, Wänden und Stufen. Sie planen nach Kundenwunsch die Öfen und Heizungen, bereiten die Verlegeuntergründe vor, führen die Herstellungs- und Verlegearbeiten durch und bauen Mess-, Steuer- und Regelungssysteme ein. Außerdem erstellen sie Energieausweise für die errichteten Öfen und Heizungsanlagen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kundinnen und Kunden beraten, Energieausweise erstellen 

  • technische Zeichnungen erstellen, erforderliche Berechnungen durchführen

  • Öfen, offene Kamine, Heizungsanlagen bauen 

  • Belagselemente auf Böden, Stiegen und an Wänden verlegen und versetzten 

  • Mess-, Steuer- und Regelungssysteme in Öfen und Heizungsanlagen einbauen

Lehrbetriebe:

  • Hafnerbetriebe

Lehrzeit: 4 Jahre

Orthopädieschuhmacher/in

Viele Menschen haben kranke Füße oder Gelenke und brauchen maßangefertigtes Schuhwerk, das sie beim Gehen und Stehen unterstützt und so den Alltag erleichtert. Orthopädieschuhmacher/innen stellen in Zusammenarbeit mit Fachärzten und -ärztinnen spezielle Fußbandagen, Fußprothesen (künstlicher Ersatz für einen fehlenden oder unvollständigen Fuß) und orthopädische Schuhe her. Sie nehmen auch Reparaturen an Heil- und Hilfsmitteln vor.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden informieren und beraten

  • Fuß- und Beinuntersuchungen durchführen, Füße und Beine vermessen

  • Schablonen (z. B. für Schuhe) herstellen

  • orthopädische Schuhe und Fußprothesen anpassen

  • orthopädisches Schuhwerk reparieren

Lehrbetriebe:

  • Orthopädieschuhmacherbetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Orthopädietechnik

Der Lehrberuf Orthopädietechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Orthesentechnik, Prothesentechnik, Rehabilitationstechnik

Ohne künstliche Arme oder Beine hätten manche Menschen große Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen. Orthopädietechniker/innen stellen verschiedene medizinisch-technische Heil- und Hilfsmittel her, die orthopädische Behinderungen ausgleichen, wie z. B. Prothesen und Orthesen (Stützmieder und Stützapparate), oder den Heilprozess unterstützen bzw. während des Heilprozesses Erleichterung verschaffen (Sitz- und Liegehilfen, Rollstühle, Rehabilitationshilfen). Dabei arbeiten sie auch mit modernster Technik: Elektronisch gesteuerte Prothesen helfen den Patienten z. B. besser zu greifen oder zu laufen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • technische und medizinische Unterlagen lesen, anfertigen und anwenden

  • betroffene Körperteile messen, abformen und modellieren

  • Prothesen, Orthesen, Kompressionsbandagen bzw. Sitz- und Liegehilfen konstruieren, aufbauen und anpassen

  • Rollstühle, Sitzschalen und rehabilitationstechnische Geräte anpassen und reparieren

  • Prothesen und Orthesen reparieren und in Stand halten

  • Stoma- und Inkontinenzartikel (bei Störungen der Ausscheidungsorgane) anpassen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Orthopädietechnikergewerbes

  • Rehabilitationszentren

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Personaldienstleistung

Das Einstellen von neuem Personal ist oft eine heikle Angelegenheit: Wer hat die besten Qualifikationen? Wer passt am besten ins Team? Personaldienstleistungsassistenten und -assistentinnen arbeiten in Unternehmen, die andere Unternehmen in Personalangelegenheiten beraten und betreuen. Sie stellen fest, welches Personal der Kunde benötigt, vermitteln Arbeitskräfte, treffen die Vorauswahl bei Bewerbungen und informieren sie über Einsatzmöglichkeiten in den Betrieben. Außerdem übernehmen sie kaufmännische Aufgaben, z. B. in der Buchführung, der Kostenrechnung und der Lohnverrechnung.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Personalbedarf des Kunden ermitteln

  • Personal rekrutieren (Anzeigen schalten, Bewerbungsgespräche führen usw.)

  • Arbeitskräfte vermitteln

  • bei der Buchführung, Lohnverrechnung und Kostenrechnung mitarbeiten

Lehrbetriebe:

  • Personalberatungsfirmen

  • Personalleasingunternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenten und Assistentinnen arbeiten vor allem in Apotheken und unterstützen die Apotheker/innen im Verkauf. Sie beraten ihre Kunden, helfen bei der Herstellung von z. B. Salben mit und bereiten Arzneimittel vor. Außerdem übernehmen sie kaufmännische Tätigkeiten wie die Warenbestellung, Warenannahme, den Zahlungsverkehr usw.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten und Verkaufsgespräche führen bzw. die Apotheker beim Verkauf apothekenpflichtiger Arzneimittel unterstützen

  • bei der Herstellung von Arzneimitteln mitarbeiten

  • Waren bestellen, Lieferungen überwachen und Lager betreuen

  • Rechnungen erstellen und kassieren

Lehrbetriebe:

  • Apotheken

  • Betriebe des pharmazeutischen Großhandels

Lehrzeit: 3 Jahre

Platten- und Fliesenleger/in

Wohnräume, Terrassen, aber auch z. B. Schwimmbäder, Büros und Industriebauten werden mit Fliesen oder Platten gestaltet, die z. B. aus Keramik, Beton oder Naturstein bestehen können. Die Verlegung dieser Materialien fällt in den Aufgabenbereich von Fliesen- und Plattenleger/innen. Sie erstellen Verlegepläne, prüfen den Untergrund und ebnen ihn. Sie bestimmen die Flächenaufteilung, bereiten Mörtelbett oder Klebemasse vor, verlegen die Platten und Fließen, schneiden sie für die Randabschlüsse zu und füllen die Fugen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Räume und Flächen ausmessen und den Materialbedarf berechnen

  • Skizzen und Verlegepläne anfertigen

  • Untergrund vorbehandeln, reinigen und glätten

  • Mörtelbett herstellen, Klebemasse auftragen

  • Fliesen, Platten und Mosaike zuschneiden, verlegen und verfugen

Lehrbetriebe:

  • Platten- und Fliesenlegerbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Milchtechnologie

Ob Butter- oder Sauermilch, Topfen, Joghurt, Schlagobers oder verschiedene Käsesorten, alles entsteht aus dem Rohstoff Milch. Dieser wird von den Milchtechnologinnen und –technologien durch Zentrifugieren (Schleudern), Homogenisieren und Pasteurisieren (durch Erhitzen keimfrei machen) zu den unterschiedlichsten Milchprodukten verarbeitet. Sie reinigen, desinfizieren und kontrollieren auch die Produktionsanlagen. Außerdem untersuchen sie im Labor die Zwischen- und Endprodukte, damit nur beste Qualität erzeugt wird.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Rohmilch übernehmen und prüfen (Geschmack, Geruch)

  • Proben entnehmen und chemisch und mikrobiologisch untersuchen

  • Produktions-, Pasteurisierungs- und Homogenisierungsanlagen steuern

  • Abfüll- und Verpackungsanlagen bedienen und reinigen

Lehrbetriebe:

  • Molkereien und Käsereien

Lehrzeit: 3 Jahre

Molkerei- und Käsereifacharbeiter/in

Molkerei- und Käsereifacharbeiter/innen verarbeiten Rohmilch zu Milchprodukten und Käse. Sie erzeugen Butter, Joghurt und Topfen, verschiedene Milchsorten wie Butter-, Sauer- und Magermilch und verschiedene Käsesorten wie z. B. Emmentaler, Tilsiter oder Camembert. Sie entnehmen Proben zur Feststellung der Milchqualität. Bei der Käseerzeugung setzen die Molkerei- und Käsereifacharbeiter/innen der Milch Säurekulturen zu. Die Käsemasse wird abgeschöpft, zur Nachbehandlung in ein Salzbad gelegt und abschließend zum Reifen in den Gär- bzw. Lagerkeller gebracht.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Rohmilch bei der Milchannahme übernehmen und wiegen

  • Milch zu verschiedenen Milchprodukten (Topfen, Joghurt, Butter, Buttermilch etc.) durch Zusetzen von bestimmten Milchsäure- und Pilzkulturen weiterverarbeiten

  • verschiedene Käsesorten herstellen, den Reifeprozess im Gärkeller laufend überwachen

  • fertige Milchprodukte abfüllen und verpacken

Lehrbetriebe:

  • kleine genossenschaftliche oder familieneigene landwirtschaftliche Molkereien und Käsereien

Lehrzeit: 3 Jahre

Oberflächentechnik

Der Lehrberuf Oberflächentechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Emailtechnik, Feuerverzinkung, Galvanik, Mechanische Oberflächentechnik, Pulverbeschichtung

Sie schützen und veredeln Oberflächen von Metall- und Kunststoffwerkstücken mit verschiedensten Überzügen. Damit erreichen die Oberflächentechniker/innen am Werkstück besondere Eigenschaften, wie Leitfähigkeit, Isolation, eine vorgegebene Härte, Schutz vor Korrosion (z. B. Rosten) und Beschädigung und/oder Verschönerung. Sie bringen diese Schichten auf mechanischem, elektrolytischem oder chemischem Weg in Bädern an. Sie reinigen, schleifen und polieren die Werkstücke. Je nach Schwerpunktlehrberuf reicht die Palette ihrer Produkte von Badewannen, Fassaden, Schildern, KFZ-Zubehörteilen, Schmuckwaren, Nägeln, Schrauben über Stahlbetonbauteile bis hin zu Hallen aus Stahl.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werkstoffe mechanisch und chemisch vor- bzw. nachbehandeln

  • Oberflächenbehandlung je nach Schwerpunkt durch Galvanisierung, Emaillierung, Feuerverzinkung, mechanische Behandlung oder Pulverbeschichtung behandeln

  • Arbeitsergebnisse kontrollieren und nachbehandeln

  • einschlägige Werkzeuge, Maschinen und Anlagen handhaben, bedienen und in Stand halten

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Oberflächentechnik

  • Metall- und Kunststoffbe- und -verarbeitende Betriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Polsterer/Polsterin

Sessel, Couchen, Matratzen und Autositze werden von Polsterern/ Polsterinnen mit speziellen Materialien (z. B. Schaumstoff, Rosshaar, Wolle, Watte, Kokos) gefüllt und anschließend mit Kunststoff, Leder oder Stoff bezogen. Dabei achten sie nicht nur auf die Bequemlichkeit, sondern auch auf eine rückengerechte Verarbeitung (z. B. bei Matratzen und Bürosesseln). Sie arbeiten in der industriellen Serienfertigung ebenso wie in der gewerblichen Einzelfertigung, wo sie auch Polstermöbel reparieren und restaurieren.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Polstermöbel, Matratzen, Wand- und Türpolsterungen anfertigen und reparieren

  • Näh-, Zuschneide- und Füllmaschinen und Bügelanlagen bedienen und überwachen

  • alte Polstermöbel restaurieren

  • Kunden bei der Auswahl von Material, Form und Farbe beraten

Lehrbetriebe:

  • Polstermöbelindustrie

  • Polstermöbelwerkstätten

  • Tapeziererbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Reinigungstechnik

Reinigungstechniker/innen sind viel unterwegs, denn sie reinigen die Innenräume und Außenflächen von Wohn- und Geschäftshäusern, Spitälern, Messe- und Ausstellungsgebäuden, aber auch von Schwimmbädern und Denkmälern. Dabei verwenden sie z. B. Hochdruck-, Dampfreinigungs- und Sandstrahlgeräte, aber auch Staubsauger und Wischer. Sie führen außerdem Imprägnierungs- und Desinfektionsmaßnahmen zum Schutz gegen Feuchtigkeit, Pilzbefall oder Umweltverschmutzung durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Reinigungsverfahren bestimmen, Reinigungsmittel mischen

  • Gebäude, Fassaden und Innenräume reinigen und desinfizieren

  • gereinigte Flächen mit Imprägnierungs- und Schutzmitteln behandeln

  • Gerüste, Leitern und Arbeitsbühnen auf- und abbauen

Lehrbetriebe:

  • Gebäudereinigungsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Reisebüroassistent/in

Die Kunden wünschen sich einen Kameltreck in die Wüste oder ein romantisches Wochenende in Venedig? Reisebüroassistenten und -assistentinnen wissen, was zu tun ist: Sie legen passende Angebote vor, machen auf Unterschiede aufmerksam, weisen auf Versicherungen hin und berechnen die Preise. Sie nehmen die Buchungen vor und stellen die Reiseunterlagen (z. B. Fahrkarten und Flugtickets) zusammen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Reisedienstleistungen anbieten, organisieren und abwickeln

  • Angebote von Hotels und Transportunternehmen einholen und kalkulieren (berechnen)

  • Kunden beraten

  • Kunden und Geschäftspartner auch in einer Fremdsprache (Englisch) betreuen

Lehrbetriebe:

  • Reisebüros und Fremdenverkehrsämter

Lehrzeit: 3 Jahre

Restaurantfachmann/-frau

Restaurantfachleute übernehmen in einem Lokal die Rolle des Gastgebers und sind damit maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Sie richten die Tische her, beraten und betreuen die Gäste, nehmen Bestellungen auf, servieren die gewünschten Speisen und Getränke und kassieren den Rechnungsbetrag. Zusätzlich erstellen sie Speise- und Getränkekarten und pflegen Gläser, Geschirr und Besteck.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gäste empfangen, zu den Tischen begleiten, Bestellungen aufnehmen

  • Getränke ausschenken, Speisen und Getränke servieren

  • Räume und Tische vorbereiten und dekorieren

  • gastronomische Gebrauchsgegenstände wie Gläser oder Geschirr pflegen

  • Reservierungen und Reklamationen (Beschwerden) entgegennehmen und behandeln

Lehrbetriebe:

  • Betriebe des Hotel- und Gastgewerbes

Lehrzeit: 3 Jahre

Seilbahntechnik

Seilbahntechniker/innen sind Allrounder/innen für den Betrieb und die Wartung von Seilbahnanlagen. Sie bedienen die Seilbahnen, überprüfen die Funktionstüchtigkeit der Lifte und Seilbahnen und führen laufende Wartungsarbeiten durch. Teilweise sind sie auch in der Beratung und Betreuung der Gäste tätig und achten auf die Einhaltung der Beförderungsbedingungen, besonders bei der Beförderung von Kindern sowie beim Transport von Menschen mit Behinderungen, Beförderungen diverser Wintersportgeräte und anderer Lasten.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden beraten

  • den laufenden Betrieb der Seilbahn überwachen und einfache Störungen suchen und beheben

  • die Funktionsfähigkeit der Seilbahnanlagen überprüfen

  • einfache Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchführen

  • Signal- und Kommunikationsanlagen (z. B. Funksysteme) bedienen

Lehrbetriebe:

  • Seilbahnunternehmen

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Sonnenschutztechnik

Der Schutz vor der direkten Sonne wird immer wichtiger. Sonnenschutztechniker/innen planen und entwickeln Sonnenschutzvorrichtungen für Fenster (Rollläden, Jalousien), Balkone und Terrassen (Markisen) usw. Sie fertigen diese aus Kunststoff, Holz, Metall und Textilien an und montieren die mechanisch oder automatisch betriebenen Anlagen bei den Kunden. Außerdem beraten sie Bauherrn, Architekten und Kunden bei der Planung und Kalkulation (Berechnung) solcher Anlagen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Materialien auswählen, beschaffen und überprüfen

  • Sonnenschutzanlagen planen und kalkulieren (berechnen)

  • Sonnenschutzanlagen herstellen, zusammenbauen und in Betrieb nehmen

  • die Kunden bei der Planung und der Kalkulation beraten

Lehrbetriebe:

  • Betriebe, die Sonnenschutzanlagen herstellen und montieren

Lehrzeit: 3 Jahre

Speditionskaufmann/-frau

Japanische Autos nach Österreich, österreichische Weine nach Frankreich oder französische Mode nach Japan: Speditionskaufleute wissen, wie man Waren rund um die Welt schickt und sorgen dafür, dass sie pünktlich und sicher am Zielort ankommen. Modernste Computerprogramme helfen ihnen dabei, billige und optimale Routen zu erstellen, bei denen z. B. Leerfahrten möglichst vermieden werden.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kostenangebote für Transport, Lagerung und Umschlag von Waren erstellen

  • Angebote für Logistikkonzepte (Logistik = Planung, Steuerung und Kontrolle sowie Durchführung des Warentransports) erstellen

  • Fracht-, Lager- und Speditionsverträge abschließen

  • Zollabfertigungen von Export- und Importsendungen durchführen

  • Speditionsleistungen abrechnen und kontrollieren

Lehrbetriebe:

  • Speditionsbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Speditionslogistik

„Logistik“ ist die Gesamtheit aller Aktivitäten eines Unternehmens hinsichtlich Beschaffung, Lagerung, Umschlag und Transport von Materialien sowie Zwischen- und Fertigprodukten. Speditionslogistiker/innen organisieren die Arbeiten in der Lagerbewirtschaftung, kalkulieren (berechnen) ihre Dienstleistungen und erstellen Logistikkonzepte. Darüber hinaus führen sie facheinschlägige Arbeiten im Rechnungswesen sowie im Logistikcontrolling durch. Ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt ist die Betreuung und Beratung der Kunden, wozu u. a. auch die Durchführung von Präsentationen gehört.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Arbeiten in der Lagerbewirtschaftung organisieren und durchführen

  • logistische Dienstleistungen kalkulieren

  • Arbeiten im Logistikmanagement durchführen

  • Zeitmanagement, Projektmanagement, Präsentationstechniken anwenden

  • Kunden beraten und betreuen

Lehrbetriebe:

  • Speditionen

  • Unternehmen mit eigener Logistikabteilung

Lehrzeit: 3 Jahre

Spengler/in

Spengler/innen arbeiten mit Metallblechen (Eisen-, Kupfer-, Aluminiumblechen), die sie z. B. mit Blechscheren, Schweißgeräten, Bohr- und Fräsmaschinen, Klemmen und Zangen zu Blechteilen für Dächer, Dachrinnen, Schornsteinen, Heizungen und Lüftungen, aber auch zu Produkten für Haushalt, Gewerbe und Industrie (z. B. Badewannen, Kessel) verarbeiten. Sie bearbeiten die Blechteile unter Anwendung verschiedener Metallbearbeitungstechniken (z. B. Hämmern, Biegen, Schweißen) und führen anschließend noch eine Oberflächenbehandlung (z. B. Rostschutz) durch.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Bleche unter Anwendung verschiedener Metallbearbeitungstechniken biegen

  • einzelne Blechteile durch z. B. Falzen, Löten und Schweißen zu einer Konstruktion zusammenbauen

  • Oberflächenbehandlung durchführen, z. B. Polieren, Schleifen, Lackieren, Imprägnieren

  • Produkte montieren

  • Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durchführen

Lehrbetriebe:

  • Spenglereien und Metall verarbeitende Betriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Sportadministrator/in

Sportliche Veranstaltungen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und erfordern umfassende und professionelle Planung und Organisation. Sportadministratoren und -administratorinnen entwickeln Konzepte für Sportangebote und planen und organisieren Veranstaltungen im Sport- und Fitnessbereich. Zu ihren Verwaltungsaufgaben zählen die Koordination und Organisation des täglichen Sport- und Trainingsbetriebes ebenso wie die Mitarbeit in der betrieblichen Buchführung, die Abwicklung der  Materialbeschaffung oder das Führen vonVerkaufsgesprächen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden und Mitglieder betreuen

  • Konzepte für Sportangebote entwickeln und ausarbeiten

  • Sportveranstaltungen planen und organisieren

  • den laufenden Sport- und Trainingsbetrieb koordinieren und verwalten

  • bei Werbemaßnahmen mitarbeiten

Lehrbetriebe:

  • Sportvereine

  • Sportverbände

  • Fitnessstudios

  • Sportbetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Steinmetz/in

Steinmetze und Steinmetzinnen verarbeiten Natur- und Kunststein für Architektur und Bau, Garten- und Landschaftsbau, Innenarchitektur und Einrichtung, Friedhof und Grabmal, Restaurierung und Denkmalpflege sowie für Gestaltung, Kunst und Design. Sie bearbeiten Natur- und Kunststein mit Handwerkzeugen oder Maschinen, formen und gestalten, beschriften und ornamentieren, verlegen und versetzen die Werkstücke und restaurieren historische Denkmäler.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werkstücke aus Naturstein und Kunststein herstellen und bearbeiten

  • Beläge aus Terrazzo (= Mischung aus Beton und einer Schicht Naturstein) herstellen und bearbeiten

  • Oberflächen herstellen und behandeln

  • Schriften, Ornamente (= Muster) und Symbole gestalten

  • Werkstücke transportieren, verlegen, versetzen und restaurieren

Lehrbetriebe:

  • Steinmetzbetriebe

  • Natursteinindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Steuerassistenz

Steuerassistenten und -assistentinnen bearbeiten und prüfen Steuererklärungen, Stundungs- und Rückzahlungsanträge, Einsprüche, Sozialleistungsanträge und anderen Eingaben. Sie bereiten Schriftstücke und Dokumente vor, führen Akten und prüfen eingereichte Unterlagen und Belege. In  Steuerberatungskanzleien arbeiten sie unter anderem an der laufenden Buchhaltung, bei der Erstellung von Jahresabschlüssen und in der Lohn- und Gehaltsverrechnung mit.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Anträge und Erklärungen in vielen steuer- und abgabenrechtlichen Bereichen bearbeiten und prüfen

  • Berechnungen von Steuerpflichtigen auf Richtigkeit prüfen und Belege kontrollieren

  • mit spezieller Software (z. B. FinanzOnline und ELDA) arbeiten

  • Arbeiten in der Lohn- und Gehaltsverrechnung erledigen

  • allgemeine Büroarbeiten durchführen (z. B. Briefe und E-Mails schreiben, Termine vereinbaren)

Lehrbetriebe:

  • Finanzämter

  • Wirtschaftstreuhand- und Steuerberatungskanzleien

Lehrzeit: 3 Jahre

Strassenerhaltungsfachmann/-frau

Straßen werden durch Witterungseinflüsse wie Hitze und Kälte, aber auch durch die ständige Nutzung stark in Mitleidenschaft gezogen. Straßenerhaltungsfachleute erheben diese Schäden und sanieren den Straßenunterbau und die Straßendecke. Sie stellen auch Entwässerungsanlagen her, bringen Straßenmarkierungen an, erneuern Anstriche und Verkehrszeichen, begrünen Böschungen und pflegen Sträucher und Bäume.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Betonmischungen herstellen 

  • Straßenunterbau und Straßendecken herstellen

  • Entwässerungsanlagen (Drainagen) und ähnliche Einrichtungen herstellen 

  • unbefestigte Flächen sowie Sträucher und Bäume pflegen 

  • Natur- und Kunststeine sowie Randsteine pflastern  (verlegen)

Lehrbetriebe:

  • Straßenbaufirmen

  • Straßenerhaltungsfirmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Stuckateur/in und Trockenausbauer/in

Stukkateurfachleute arbeiten sowohl im Gebäude als auch an der Fassade. Sie führen einfache und kunsthandwerkliche Verputz- und Stuckarbeiten an Fassaden und Innenwänden von Gebäuden durch und stellen Zierornamente aus Gipsmörtel (= Stuck) her. An Innen- und Außenwänden, Gesimsen (horizontale Bauteile, die aus einer Wand hervorragen) und Decken bringen sie neue Stuckelemente an oder restaurieren alte Stuckarbeiten. Außerdem stellen sie Zwischenwände auf und montieren zu Isolationszwecken Wärme-, Kälte-, Brand- und Schallschutzplatten.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • einfache Arbeits- und Schutzgerüste aufstellen

  • Flächen vorbereiten und Putzträger sowie Verankerungen anbringen

  • Mörtelmischungen zubereiten

  • Innenputz, Außenputz und Gipsestriche (= Bodenuntergrund) herstellen

  • Schablonen und Formen für Stuckarbeiten sowie anschließend die Stuckteile selbst herstellen

Lehrbetriebe:

  • Stukkateur- und Trockenausbaubetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Systemgastronomiefachmann/-frau

„Systemgastronomie“ ist der Sammelbegriff für Fast-Food- Restaurants (Selbstbedienungsrestaurants) und Gastronomieketten, die Schnellgerichte anbieten. Der Aufgabenbereich ist sehr vielfältig: Systemgastronomiefachleute bereiten Speisen zu, nehmen Bestellungen auf, servieren Speisen und Getränke und kassieren. Daneben sind sie für die Einhaltung von Hygienestandards verantwortlich, führen Bestellungen durch, kontrollieren eingegangene Lieferungen und arbeiten bei der Vorbereitung und Durchführung von Werbeaktionen mit.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gäste beraten und bedienen

  • Speisen (meist Fertig- oder Halbfertiggerichte) nach Rezepten zubereiten

  • Produkte präsentieren, an Werbeaktionen mitarbeiten

  • Waren bestellen, Liefertermine überwachen

  • betriebliche Hygienekontrollsysteme umsetzen und anwenden

Lehrbetriebe:

  • Systemgastronomiebetriebe

Lehrzeit: 3 Jahre

Tapezierer/in und Dekorateur/in

Tapezier- und Dekorationsfachleute gestalten Innenräume und Möbelstücke mit Hilfe von Tapeten und Stoffen. Zunächst wird der Untergrund geprüft und vorbereitet. Dann werden Tapeten, Stoffe und andere Hilfsmaterialien zugeschnitten und auf den vorgesehenen Untergrund aufgebracht. Sie tapezieren Wände, montieren Karniesen, verlegen bzw. verspannen Teppiche und montieren Rollos, Markisen oder Jalousien. Außerdem führen sie Näharbeiten an Polstermöbeln und Matratzen durch und reparieren diese.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • zu bearbeitende Flächen prüfen und vorbereiten

  • Tapeten und Stoffe zuschneiden

  • Näharbeiten

  • Wände und Decken dekorieren und bespannen

Lehrbetriebe:

  • Tapezierbetriebe

  • Polstermöbelindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Technische/r Zeichner/in

Technische Zeichner/innen bringen die Ideen von Ingenieuren und Konstrukteuren im Maschinenbau, Bauwesen usw. zu Papier und liefern so Grundlagen für Produktionsprozesse. Sie zeichnen mittels computergestützten Designprogrammen (CAD = Computer Aided Design) Montage- und Detailpläne von Bauplänen, Leitungs- und Schaltplänen sowie technischen Werkzeichnungen (z. B. von Maschinen und Apparaten).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Berechnungen durchführen, Skizzen anfertigen, Modellaufnahmen durchführen

  • technische Zeichnungen erstellen und modifizieren (abändern)

  • modernste CAD-Technik (computerunterstützte Zeichenprogramme) anwenden

  • Pläne bemaßen und kennzeichnen, vervielfältigen und archivieren

Lehrbetriebe:

  • Planungsbüros

  • Betriebe im Hoch- und Tiefbau

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Textilchemie

Bekleidung soll weich und farbig, Brandschutzanzüge sollen schwer entflammbar, wetterfeste Oberbekleidung soll wasser- und windundurchlässig sein. Um diese Ansprüche zu erfüllen, bleichen, färben, bedrucken und appretieren (=mit Glanz und Festigkeit versehen) Textilchemiker/innen natürliche und künstliche (synthetische) Textilfasern, Garne und Gewebe. Sie richten die Maschinen ein, setzen Behandlungslösungen und Färbebäder an, stellen Farbpasten her und mischen Druckfarben, steuern die Apparate, Druckmaschinen, Kontroll- und Messgeräte und überwachen den Veredelungsprozess.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Materialien auswählen

  • Rohtextilien vorbehandeln, bleichen, färben, appretieren

  • Behandlungslösungen und Färbebäder ansetzen

  • Druckfarben und Farbpasten herstellen und mischen

  • Maschinen einstellen, in Betrieb nehmen, kontrollieren, reinigen und reparieren

  • behandelte Stoffe kontrollieren, dämpfen, waschen und trocknen

Lehrbetriebe:

  • Textilindustrie

  • chemische Industrie

  • Veredelungsbetriebe

  • Textildruckereien

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Textiltechnologie

Textilien werden überall eingesetzt: für modische Bekleidung, Berufsbekleidung, im Wohnbereich für Bettwäsche und Gardinen ebenso wie im technischen Bereich für Luftfilter oder Airbags. Textiltechnologen/Textiltechnologinnen sorgen in Industriebetrieben für einen reibungslosen Produktionsablauf, indem sie computergesteuerte Web-, Stick-, Strick-, Spinn- und Wirkmaschinen einstellen, bedienen, überwachen und warten. Je nach Tätigkeitsbereich erzeugen sie dabei Strickwaren (z. B. Pullover, Westen), Stoffe für Ober- und Unterbekleidung, Webwaren aus Natur- und Kunstfasern usw. Sie fertigen  Musterdatenträger an und setzen diese an den jeweiligen Maschinen um. Häufig sind sie dabei auf einen bestimmten Maschinentyp spezialisiert. Sie  überprüfen die produzierten Stoffe auf ihre Qualität und Verarbeitung.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • die erforderlichen Materialien für den Einsatz an Strick-, Stick-, Spinn-, Wirk- und Webmaschinen auswählen, beschaffen und überprüfen

  • Musterdatenträger herstellen und Vorlagen umsetzen

  • die Maschinen nach den Vorgaben einstellen, in Betrieb nehmen, überwachen und wenn nötig reparieren

  • Fehlerursachen an Maschinen und textilen Produkten feststellen und Fehler beheben

  • Maschinen, Anlagen und Prozesse optimieren

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Textilindustrie

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Tiefbauer/in

Tiefbauer/innen werden vor allem im Straßen-, Kanal-, Brücken- und Kraftwerksbau eingesetzt. Sie vermessen zunächst das Baugelände und die Bauteile, richten die Baustelle ein, heben Gruben aus und richten Verbauten und Stützungen her. Sie stellen Fundamente, Wände und Mauerwerkteile her und führen sämtliche Betonierarbeiten durch. Ebenso verlegen sie Kabel- und Rohrleitungen in der Erde und verdichten und verfestigen Bodenmassen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Gruben und Künetten (Aufgrabungsschächte zum Verlegen von Leitungen) herstellen

  • Fundamente, Wände und Mauerwerke betonieren

  • Stahlbetonbauwerke im Straßen- und Brückenbau herstellen

  • Kabel- und Rohrleitungen herstellen

  • Straßenoberbau und Straßendecken mit Fugenausbildung herstellen

Lehrbetriebe:

  • Bauunternehmen, die im Tiefbau tätig sind

Lehrzeit: 3 Jahre

Tierpfleger/in

Tierpfleger/innen betreuen Tiere in Tiergärten, Tierkliniken, Versuchslabors und Tierheimen und sorgen für ihr Wohlergehen. Sie füttern und pflegen die Tiere, versorgen kranke Tiere und ziehen Junge auf. Darüber hinaus reinigen und desinfizieren sie Tierunterkünfte (z. B. Gehege, Käfige, Terrarien) und halten sie instand.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Tiere pflegen, betreuen, füttern und tränken

  • Futtermittel zubereiten

  • Tiere züchten und aufziehen

  • Tierunterkünfte herrichten und reparieren

Lehrbetriebe:

  • Tiergärten

  • Wildparks

  • Tierkliniken und Tierheime

  • Forschungseinrichtungen

Lehrzeit: 3 Jahre

Tischlerei

Man sitzt oder isst darauf und man hängt seine Kleider hinein: Tischlereiprodukte wie Sessel, Tische oder Schränke gehören zu unserem Alltag. Tischler/innen stellen Möbel passgenau nach Plänen, eigenen Ideen oder Kundenwünschen her oder montieren Fertigteile wie z. B. Einbauküchen oder Einbauschränke. Mit verschiedensten Bearbeitungsmethoden erzeugen sie Maßmöbel und Kleinserien. Aber auch auf Baustellen sind sie zu finden, wenn sie Türen oder Fenster einbauen. Auch alte Schränke oder Vitrinen „möbeln“ die Holzspezialisten wieder auf.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werkstücke (Möbel, Einrichtungen etc.) planen und entwerfen, Skizzen anfertigen und Pläne lesen

  • Materialien (Holzarten, Metalle, Kunststoffe etc.) auswählen und überprüfen und verarbeiten (Hobeln, Sägen, Bohren, Schleifen, Leimen usw.)

  • Furniere verarbeiten (das sind dünne Deckblätter aus wertvollem Holz, die z. B. auf Tischplatten oder Türblätter geklebt werden)

  • Hobel-, Schleif-, Sägemaschinen bedienen

  • Beschläge montieren, Oberflächen veredeln (z. B. durch Beizen, Bleichen, Lackieren oder Wachsen)

Lehrbetriebe:

  • Tischlereibetriebe

  • Holz verarbeitende Industrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Tischlereitechnik - Planung

Der Lehrberuf Tischlereitechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Planung und Produktion

Das Tischlerhandwerk hat sich in den letzten Jahren im Bereich der technischen Möglichkeiten rasant entwickelt. Dazu kommen immer höhere Anforderungen in der Gestaltung und im Design der Produkte (von Sesseln, Betten, Schränken bis hin zu ganzen Einrichtungen). Tischlereitechniker/innen setzen bei ihrer Arbeit neue Technologien ein. Sie entwerfen und planen Möbel und andere Holzprodukte mit Computerzeichenprogrammen (CAD) und sind für das Rüsten, Programmieren und Warten der CNC-Maschinen (computergestützten Maschinen) verantwortlich. Sie überprüfen außerdem die Qualität der Produkte (z. B. ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Pläne, Werkzeichnungen und Skizzen erstellen und bearbeiten

  • bei der Produktentwicklung mitarbeiten, Gestaltung und Design festlegen

  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen

  • Materialien auswählen, überprüfen und bearbeiten

  • Kunden beraten

Lehrbetriebe:

  • Holz verarbeitende Industrie und Möbelindustrie

  • Tischlereibetriebe

Lehrzeit: 4 Jahre

Tischlereitechnik - Produktion

Der Lehrberuf Tischlereitechnik ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Planung und Produktion

Das Tischlerhandwerk hat sich in den letzten Jahren im Bereich der technischen Möglichkeiten rasant entwickelt. Dazu kommen immer höhere Anforderungen in der Gestaltung und im Design der Produkte (von Sesseln, Betten, Schränken bis hin zu ganzen Einrichtungen). Tischlereitechniker/innen setzen bei ihrer Arbeit neue Technologien ein. Sie entwerfen und planen Möbel und andere Holzprodukte mit Computerzeichenprogrammen (CAD) und sind für das Rüsten, Programmieren und Warten der CNC-Maschinen (computergestützten Maschinen) verantwortlich. Sie überprüfen außerdem die Qualität der Produkte (z. B. ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Werkzeichnungen und technische Unterlagen lesen und anwenden

  • Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen

  • erforderliche Materialien (Hölzer, Kunststoffe, Metalle, Hilfsstoffe) auswählen, überprüfen und bearbeiten

  • Maschinen und Anlagen nach Vorgabe rüsten, prüfen und in Betrieb nehmen

  • Oberflächenbehandlung und -veredelung durchführen

Lehrbetriebe:

  • Holz verarbeitende Industrie und Möbelindustrie

  • Tischlereibetriebe

Lehrzeit: 4 Jahre

Uhrmacher/in

Ohne Zeitmesser würde im Alltag vieles durcheinander gehen. Uhrmacher/innen – Zeitmesstechniker/innen sorgen dafür, dass Uhren die Zeit exakt anzeigen. Aber nicht nur Gebrauchsuhren, sondern auch Uhren für Sport, Wissenschaft und Industrie werden von ihnen hergestellt. In Kleinbetrieben beraten sie ihre Kunden, reparieren Uhren, wechseln Batterien und Uhrgläser, montieren Armbänder und stellen die Zeit genau ein.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • mechanische und elektrische Uhren zerlegen, reparieren und zusammensetzen

  • Bestandteile anfertigen, Uhrwerk zusammenbauen

  • elektronische Mess- und Präzisionsprüfgeräte verwenden

  • Kunden beraten

Lehrbetriebe:

  • Uhrmacherbetriebe

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Veranstaltungstechnik

Der technische Aufwand bei Konzerten, Fernsehsendungen oder Shows wird immer größer. Für den Einsatz von Live-Schaltungen oder Spezialeffekten braucht man Spezialisten, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Veranstaltungstechniker/innen bauen Bühnen auf, legen die erforderlichen Leitungen und installieren die Licht- und Tonanlagen. Während der Veranstaltung steuern und überwachen sie die Anlagen, danach übernehmen sie den Abbau.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Veranstaltungen und Auftritte gemäß den Kundenwünschen planen und gestalten

  • Ton-, Beleuchtungs- und Projektionsanlagen aufstellen

  • Energieversorgung organisieren, bereitstellen und prüfen

  • Geräte während der Veranstaltung bedienen

  • Bild, Ton und Daten aufnehmen und übertragen

Lehrbetriebe:

  • Theater, Konzerthäuser

  • Kultur- und Kongresszentren

  • Betriebe der Event- und Veranstaltungsorganisation

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Verfahrenstechnkier/in für die Getreidewirtschaft - Getreidemüller/in

Der Lehrberuf Verfahrenstechnik für die Getreidewirtschaft ist mit folgenden Schwerpunkten eingerichtet: Backmittelhersteller/ in, Futtermittelhersteller/in, Getreidemüller/in. Je nach Schwerpunkt stellen die Verfahrenstechniker/innen für die Getreidewirtschaft Backmittel, Futtermittel, Mehl oder Grieß her. Dabei prüfen und lagern sie die Rohstoffe (verschiedene Getreide) und Endprodukte. Die Produktion verläuft meist vollautomatisch. Die Verfahrenstechniker/innen steuern und kontrollieren die Vorgänge (z. B. Vermahlen, Absieben, Vermischen, Reinigen etc.) und überprüfen die Qualität der Erzeugnisse.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Qualität von Getreide und Getreideerzeugnissen beurteilen

  • Maschinen und Werkzeuge für die Getreideverarbeitung bedienen, in Stand halten und gegebenenfalls reparieren

  • Produktionsvorgänge steuern und überwachen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe in der Backmittelindustrie

  • Futtermittelindustrie und Nahrungsmittelindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre

Vermessungstechnik

Vermessungstechniker/innen führen Lage- und Höhenvermessungen im Gelände durch und werten die gewonnen Daten aus. Die Vermessungsergebnisse werden für die Bodenstatistik, für die Flächenwidmung, für die Planung von Bauwerken oder die Klärung von Rechtsansprüchen auf Grundbesitz benötigt. Bei der Vermessungsarbeit im Außendienst arbeiten sie mit verschiedenen optischen, elektronischen und EDV-unterstützten Messgeräten. Im Innendienst werden die Messdaten mit entsprechender Software zu Karten und Plänen weiterverarbeitet.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • vermessungstechnisches Rechnen

  • Vermessungsarbeiten planen, organisieren und durchführen

  • Skizzen und Pläne lesen, erstellen und bearbeiten

  • Vermessungsprogramme sowie CAD- (Computer Aided Design = computergestütztes Design) und GIS- (Geographische Informationssysteme) Software anwenden

Lehrbetriebe:

  • Vermessungsbüros und -ämter

  • Ziviltechnikerbüros

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Verpackungstechnik

Versicherungskaufmann/-frau

Ob Zukunftsvorsorge oder Absicherung vor finanziellem Schaden, Versicherungskaufleute haben für nahezu jeden Kundenwunsch das passende Versicherungsprodukt. Sie beraten die Kunden über die passenden  Versicherungen und stellen Polizzen (= Versicherungsurkunden) aus. Im Schadensfall überprüfen sie den Anspruch auf Versicherungsleistung und sorgen für den reibungslosen Ablauf der Schadensmeldung und Zahlung.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Kunden in Versicherungsangelegenheiten beraten und betreuen

  • Verträge abschließen

  • Beiträge berechnen, die die Kunden zu zahlen haben

  • Schadensabwicklungen durchführen

  • Schriftverkehr erledigen, Versicherungsverträge und -polizzen erstellen

Lehrbetriebe:

  • Versicherungsunternehmen und -makler

Lehrzeit: 3 Jahre

Verwaltungsassistent/in

Verwaltungsassistenten und -assistentinnen übernehmen die Büroarbeiten in der öffentlichen Verwaltung (Ministerien, Ämter, Gemeinden), aber auch in großen Unternehmen und Institutionen wie z. B. Schulen und Universitäten, Krankenhäusern oder Versicherungen. Sie kümmern sich um den Einkauf, holen dazu Angebote ein, kontrollieren Lieferungen, koordinieren Termine, führen den Schriftverkehr durch und betreuen die Parteien (= Kunden).

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Schriftverkehr, Zahlungsverkehr und Buchführung durchführen

  • Parteien (Kunden) betreuen

  • Termine koordinieren, Besprechungen, Sitzungen und Dienstreisen vor- und nachbereiten

  • Informationen und Daten erfassen und archivieren, Statistiken erstellen

Lehrbetriebe:

  • Öffentliche Institutionen

  • Verwaltungsabteilungen von Unternehmen

Lehrzeit: 3 Jahre

Vulkanisierung

Ohne das Vulkanisierungsverfahren hätten Autos keine Reifen. Denn dabei wird Kautschuk (ein Rohstoff für die Gummiherstellung) unter Hitzeeinwirkung und Druck mit Schwefel verbunden, um so Gummiartikel (z. B. Reifen) herzustellen. Vulkanisierer/innen führen die Runderneuerung von Reifen und anderen Gummiartikeln (z. B. industrielle Förderbänder, Treibriemen) durch und stellen Gummiartikel und Gummi-Metall-Verbindungen her (z. B. Verkleidung von Walzen und Trommeln mit Gummi). Mit speziellen Messcomputern prüfen sie die Reifen, verwenden Handwerkzeuge wie Gummischeren, Glattroller, Einstreichpinsel und bedienen Anlagen wie Vulkanisierpressen und große Wuchtmaschinen.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • erforderliche Materialien auswählen, beschaffen und überprüfen

  • Heiß- und Kaltvulkanisieren

  • Gummi- und Kunststoffprodukte messen und prüfen

  • Reifenschäden erkennen und beurteilen

  • Gummi- und Kunststoffprodukte, insbesondere Reifen, einsetzen, pflegen und reparieren

Lehrbetriebe:

  • Vulkaniseurbetriebe

  • Industriebetriebe, die Gummiartikel erzeugen 

Lehrzeit: 3 Jahre

Werkstofftechnik

Wenn ein Skateboard bei der geringsten Belastung auseinander bricht, hat es wahrscheinlich einen Materialfehler. Mit Schublehre, Mikroskop, Röntgenstrahlen und Mikroschall rücken Werkstofftechniker/innen Metallen und Kunststoffen zu Leibe: Sie geben Motor- und Getriebebestandteilen (z. B. Zahnrädern), Werkzeugen, aber auch Haushalts- und Sportgeräten die richtige Härte. Sie entnehmen Proben und prüfen z. B. die Hitzebeständigkeit, Belastbarkeit, Härtegrade und Leitfähigkeit der Stoffe. Dazu bedienen sie physikalisch-technische Anlagen und erfassen die Prüfergebnisse und werten sie aus. Werkstofftechniker/innen verbessern durch Wärmebehandlungstechniken (z. B. Härten, Vergüten und Glühen) die Festigkeit, Zähigkeit und Härte ihrer Werkstoffe und steuern und bedienen die jeweiligen Produktionsanlagen. Jeder Lehrling muss zusätzlich zum Grundmodul im Hauptmodul ausgebildet werden (Lehrzeit: 3 Jahre). Wird er/sie darüber hinaus auch im Spezialmodul ausgebildet, verlängert sich die Lehrzeit auf 3,5 Jahre.

Wichtige Ausbildungsinhalte im Grund- und Hauptmodul:

  • Proben vorbereiten und präparieren

  • Werkstoffe bearbeiten (z. B. Fräsen, Löten)

  • Werkstoffe mit Hilfe unterschiedlicher Methoden bestimmen (z. B. Biege- und Bruchflächenprüfung)

  • zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen (z. B. Zug- und Bruchproben) durchführen

  • über die Beeinflussung der Werkstoffeigenschaften durch Kalt- und Warmumformung Bescheid wissen

  • Versuchsprotokolle anfertigen und auswerten

Durch das Spezialmodul kann die Ausbildung noch um folgende wichtige Inhalte erweitert werden:

  • Materialien (Stahl, Gusseisen etc.) vor- und nachbehandeln

  • Wärmebehandlungsanlagen bedienen und überwachen

  • geeignete Wärmebehandlungsverfahren auswählen, einsetzen und durchführen

Lehrbetriebe:

  • Betriebe der Metall-, Kunststoff- und Elektro-, Maschinenbau- und Fahrzeugindustrie

  • gewerbliche Betriebe der Wärmebehandlung

Lehrzeit: 3,5 Jahre

Zahntechnik

Zimmerei

Zimmereifachleute stellen Holzkonstruktionen und Holzbauten aller Art her. Sie fertigen z. B. Dachstühle, Treppen, Decken, Wandverkleidungen, Fußböden oder Schalungen für Betonwerkteile an. Außerdem stellen sie Bauteile von Fertigteilhäusern und Holzbauten her. Im Betrieb bereiten sie die Bauteile vor, indem sie die Hölzer mit Sägemaschinen zuschneiden, die Oberflächen behandeln und zu Komponenten zusammenfügen. Vor Ort auf der Baustelle werden die einzelnen Teile dann montiert und zusammengebaut. Sie führen Isolier- und Dämmarbeiten durch und sanieren schadhafte Holzbauteile.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Holzkonstruktionen entwerfen und berechnen

  • Balken, Bretter, Platten abmessen und zuschneiden, dazu Holzbearbeitungsmaschinen bedienen

  • für den Abbund (Übergang und Abdichtung zwischen Holzbau und Mauerwerk) sorgen

  • Unterkonstruktionen herstellen, um z. B. Gipsplatten daran zu befestigen

  • Holzoberflächen bearbeiten und behandeln

  • Schalungen, Verkleidungen u. Betonschalungen konstruieren

 

Lehrbetriebe:

  • Zimmereien

  • Betriebe des Baugewerbes und der Bauindustrie

Lehrzeit: 3 Jahre