Jugendmarketing 2019: Facebook verliert – Spielekonsolen sind im Vormarsch

Jugendmarketing 2019: Facebook verliert – Spielekonsolen sind im Vormarsch

Die Rückmeldungen der Jugendlichen täuschte uns nicht. Die Nutzung und somit die Erreichbarkeit der Jugendlichen durch die Sozialen Netzwerke befindet sich im Umbruch. Spiele-Plattformen nehmen zu, Facebook verliert abermals an Gewicht. 

Die EU-Initiative Saferinternet beauftragte das Institut für Jugendkulturforschung mit der neuerlichen Erhebung des „Jugend-Internet-Monitors“. Bei einer repräsentativen Online-Umfrage wurden 400 Jugendliche in ganz Österreich im Alter von 11 bis 17 Jahren zur Nutzung von Sozialen Netzwerken befragt.

WhatsApp und You Tube an Spitze, Instagram holt auf
Die mit Abstand beliebtesten Sozialen Netzwerke von österreichischen Jugendlichen sind WhatsApp mit einem Anteil von 83 Prozent. An zweiter Stelle folgt YouTube mit 78 und sodann Instagram mit 71 Prozent. Instagram konnte als einziges der großen Netzwerke mit plus 8 Prozent bei der Nutzung zulegen. Auf Platz vier folgt die Foto-Sharing-App Snapchat (52 Prozent). Facebook rangiert in dieser Altersgruppe wie letztes Jahr auf dem fünften Platz mit 44 Prozent.

Digitale Spiel-Pattformen werden wichtiger
Twitch (15 Prozent), das Streaming-Videoportal, auf der Videospieler live beobachtet oder auch eigene Übertragungen gestartet werden können, konnte auch dieses Jahr mit plus 6 Prozent in der Nutzung zulegen. Heuer erstmals in die Erhebung aufgenommen wurde zudem Discord (13 Prozent), ein Netzwerk speziell für Videospieler, das Chat sowie Sprach- und Videokonferenzen anbietet.

Skype, Facebook-Messenger und TikTok
Skype, 2018 im Ranking noch direkt hinter Facebook auf Platz 6, ist auf Platz 8 zurückgefallen. Die Nutzungszahlen sanken um 12 Prozentpunkte auf 18 Prozent. Erstmals erhoben wurde heuer der Facebook-Messenger, den 26 Prozent der Jugendlichen nutzen. Damit liegt er auf Platz 6. TikTok (Anm. früher Musical.ly) bleibt stabil auf Platz 7 mit einem Zuwachs von knapp 2 Prozentpunkten auf insgesamt 19 Prozent.

Genderspezifische Nutzung
Der aktuelle Jugend-Internet-Monitor macht zudem deutlich, dass es teilweise große Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. WhatsApp (Mädchen 87 und Burschen 80 Prozent), Snapchat (Mädchen 60 und Burschen 45) und TikTok (Mädchen 24 und Burschen 15 Prozent) sind aktuell bei Mädchen deutlich beliebter als bei Burschen.
Im Gegensatz dazu werden YouTube (Mädchen 73 und Burschen 82 Prozent), die Video-Plattform für Computerspiele Twitch (Mädchen 4 und Burschen 26) und das Netzwerk für Videospieler Discord (Mädchen 3 und Burschen 23 Prozent) von wesentlich mehr Burschen genutzt.

Videos und Bilder oder Entertainment hat Priorität
Erstmals wurden heuer auch die inhaltlichen Präferenzen der Jugendlichen bei Videos und Bildern erhoben. 73 Prozent der Jugendlichen, die Videoplattformen nutzen, schauen sich besonders gerne Musikvideos an, gefolgt von lustigen Videos von Influencern (57 Prozent) und allgemein lustigen Clips (56). Immerhin auf Platz vier landen Tutorials mit einem Wert von 40 Prozent.
Auch bei Bildern steht die Unterhaltung im Vordergrund, allerdings vorrangig aus dem privaten Bereich: Lustige Bilder und Fotos von Freunden schauen sich jeweils 71 Prozent der entsprechende Plattformen verwendenden Jugendlichen besonders gerne an. Mit Abstand folgen Bilder von Stars (50) sowie von Influencern (45 Prozent).

 

Mit wenig Klicks zu viel Information
Wir von
Ländlelehre.at haben diese Trent schon länger beobachtet und haben uns schon viele Gedanken für diese Nutzung in den einzelnen Bereichen gemacht. In unserem Blog Video ist die Zukunft des Content Marketing: Nach Generation Y kommt Generation C berichten wir schon von dem Trent und wir haben mit „ichi güglsa“ dazu auch ein neues Videoformat kreiert um die Lehrbetriebe und dessen Vorzüge besser an den Jugendlichen zu bringen. Es ist den Jugendlichen aber wichtig, dass sie möglichst viel Information über nur 1 Plattform bekommen. Unter den Moto „little effort, much information“ möchten Sie diese Informationen alles über einen Kanal bekommen. 

Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an unserem Multimedia-Portal und haben das große Ziel:

-> ländlelehre.at „one klick for your future“    

 

Quelle, Bilder: Jugendmonitor , Economy, Shutterstock

Auslandspraktika für Lehrlinge im Herbst 2019!

Auslandspraktika für Lehrlinge im Herbst 2019!

Das Sammeln von Auslandserfahrungen wird immer wichtiger. Unternehmen suchen MitarbeiterInnen, die mobil, flexibel und international versiert sind. Ein Praktikum im Ausland ist für deine persönliche und berufliche Entwicklung von großem Nutzen.

Du bist Lehrling, mindestens 16 Jahre alt hast vielleicht schon das zweite Lehrjahr abgeschlossen? Dann steht dir Europa offen: Mach ein Praktikum im Ausland! Das bedeutet, du lebst und arbeitest für ein paar Wochen in einem anderen Land. Dabei lernst du eine andere Kultur, eine neue Sprache, neue Arbeitstechniken kennen. Und natürlich viele junge Menschen.

IFA hilft dir beim Organisieren! So bekommst du einen Praktikumsplatz über IFA:

Für Lehrlinge wie dich gibt es zwei bis drei Mal im Jahr eine Ausschreibung: Damit kannst du einen Praktikumsplatz zu einem fixen Termin bekommen. Bewirb dich einfach! Welche Unterlagen du dafür brauchst, steht im Infoblatt.

Dann stellt IFA eine Gruppe von vier bis zwölf Lehrlingen zusammen, organisiert den gesamten Aufenthalt, die Reise, die Unterkunft, den Praktikumsplatz, einen Sprachkurs etc. und kümmert sich auch darum, dass dein Praktikum gefördert wird.

Hast du dir selbst einen Praktikumsplatz gecheckt oder hat dein Lehrbetrieb oder deine Berufsschule einen Platz für dich gefunden?

Dann geht das so: Du organisierst das Praktikum, IFA organisiert die Förderung. Dazu musst du dich unbedingt früh genug an IFA wenden – allerspätestens vier Wochen vor Beginn des Praktikums.

Für alle Lehrlingspraktika im Ausland gilt:

Ein Auslandspraktikum während der Lehrzeit wird für deine Ausbildung anerkannt. Das Praktikum ist unbezahlt, du bekommst aber wie gewohnt die Lehrlingsentschädigung von deinem Lehrbetrieb. Das Beste ist: Für dein Praktikum gibt es Förderungen. Erstens für deine Reise- und Aufenthaltskosten und zweitens kann dein Lehrbetrieb für die Praktikumszeit einen Ersatz der Lehrlingsentschädigung beantragen. Bei einem drei- bis sechswöchigen Auslandsaufenthalt musst du nur etwa 200 bis 650 € selber bezahlen (Selbstbehalt).

Wenn du deine Ausbildung in einem Betrieb machst, kannst du für einen Sprachkurs, den du im Ausland zur Vorbereitung auf das Praktikum machst, finanzielle Unterstützung beantragen. Die Österreichische Bundesregierung fördert seit 1. Juli solche Sprachkurse im Ausland, die Förderung wird direkt von IFA abgewickelt. Außerdem kannst du eine Erfolgsprämie für deinen Praktikumsaufenthalt im Ausland beantragen!

 

Die Ausschreibung für die nächsten Lehrlingspraktika ist fixiert und die Bewerbungsfrist läuft!

Auch im Herbst 2019 stehen wieder spannende Destinationen zur Auswahl.
Bewerbungsschluss ist der 12. April 2019!

Alle weiteren wichtigen Informationen finden Sie im PDF.

 

Quelle Text und Bild: https://ifa.or.at/

Fachkräftemangel – eine neue Werbe-HR-PR-Aufgabe?

Fachkräftemangel – eine neue Werbe-HR-PR-Aufgabe?

Im Herbst waren viele Großfirmen auf diversen Plattformen vertreten und sind jetzt auf der Suche nach Wegen, um Personal aus dem Ausland anzulocken. Ja auch jeder kleine Handwerksbetrieb könnte zurzeit einiges an Personal gebrauchen – wenn er nur geeignetes finden würde. Derzeit sind die Pflegeberufe, Polizisten und Lehrer in allen Medien – Sie suchen dringend Personal bzw. neue Mitarbeiter.

Man muss kein Wirtschaftsexperte, Politiker oder Forscher des gesellschaftlichen Wandels oder der Bildung sein, um die Priorität für Unternehmen zu erkennen. Wer kein gutes Personal einstellen und binden kann, der wird kurz- oder mittelfristig keinen Erfolg haben.

Aber ist der Fachkräftemangel vielleicht ein Zeichen für verschlafenen politischen und gesellschaftlichen Weitblick?

Als ich 2012 begonnen habe, mich mit der Beschäftigung der Jugendlichen in Vorarlberg auseinander zu setzen, waren diese Themen bei den zuständigen „Ämtern“ noch kein Thema. Auch den Hinweis auf die Demographie in Vorarlberg und die anstehende Digitalisierungsveränderung in der Gesellschaft wurde, zumindest vor mir, als nicht wichtig betrachtet.

Ich habe schnell einmal begriffen, dass ich die Kommunikationsart ändern muss. Deshalb habe ich dazumal das Heft selbst in die Hand genommen und eine Kommunikationsplattform für Jugendliche erschaffen, welches sich ganzheitlich von der Verknüpfung bis hin zur Verbindung orientieren sollte. Vom Bewerben weg bis hin zur Mitarbeiterbindung im Unternehmen.

 

Die Unternehmen werden Bewerber; das Talent wird umworben.

 

Als ich Ende der 80iger (im letzten Jahrtausend) meinen Berufsweg die Lehre als Schlosser begonnen habe, waren die Wünsche und Freiheiten des Arbeitnehmers „eher vernachlässigbar“. Arbeit wurde als Notwendigkeit verstanden und man durfte als Arbeitnehmer froh sein, eine gute Lehrstelle zu bekommen. Eine Verbindung zwischen Arbeit und Freiheiten hatte der Arbeitgeber in der Art nicht vorgesehen.

Durch die Demographie hat sich das aber grundsätzlich verändert. Es geht dahin, dass sich das Unternehmen so einiges einfallen lassen muss, damit Sie überhaupt noch Bewerber bekommen.

 

Die Bewerbungspolitik hat sich so verändert, dass die zukünftigen Fachkräfte sich nicht mehr unbedingt um jede Lehrstelle bewerben muss. Die Unternehmer sind jetzt die Bewerber beim Talent.

Das haben die Unternehmen und diverse Wirtschaftsvereinigungen schon begriffen. Es arbeiten jetzt die HR mit der PR eng zusammen und lassen sich neben Werbetricks, Internetauftritte und Videobotschaften noch so einiges einfallen. Jobmessen, Lehrlingsmessen, Schulbesuche ja sogar „Seilbahn-Höhenflüge“ sind als Projekt im Jahresprogramm schon eingeplant und budgetiert. Sie werben bei guten Leistungen mit „Goodies“ wie Prämien und Führerscheinen.

Unternehmen legen sich in Zeug und inszenieren immer größere werdende Jobaussichten, Gehaltssprünge, Karrieremöglichkeiten, …

Wer aber mit den Jugendlichen von heute spricht sieht ein anderes Bild. Diese finden zwar die „Goodies“ gut, sind aber nicht zwingend die ausschlagegebenden Entscheidungsfaktoren.

Eine erfolgreiche „Talente-Schmiede“ ist aber meiner Überzeugung nach, eine Frage der Unternehmenskultur und keine einmalige „Lehrlingssuche“- Projektaufgabe. Zu den „Goodies“ gehören seitens des Unternehmens auch Transparenz, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Ebenso wünscht sich das Talent eine gewisse Wertschätzung im Unternehmen. Man will wahrgenommen werden.

Diese Attribute kann man ich einfach einmal aufschreiben und erwarten, dass der Bewerber diese glaubt. Diese Attribute werden kommuniziert in dem man sie lebt und diese sichtbar gemacht werden – und nicht, weil man sie propagiert. Die Unternehmen reden von den wichtigen Softskills, aber kaum ein Unternehmen lebt danach.

 

„Talente leben gerne unter Talente“

 

Einer der erfolgreichsten Wege zu neuen Talenten zu kommen, wird der Weg sein, das Unternehmen über die vorhandenen Talente zu bewerben. Aber Achtung: Menschen mit der „Vorgabe“ als Botschafter auf Jobmessen und in Schulen auszusenden wird längerfristig nicht funktionieren. Die Talente haben ein ganz feines Gespür dafür, welche Informationen inszeniert sind und welche Werbebotschaften „kommuniziert werden dürfen“. Man spürt an den vorhandenen Talenten, wie begeistert (oder auch nicht) diese dann von bzw. für das Unternehmen „werben“.

Talente leben und arbeiten gerne mit Talenten. Sie tauschen sich gerne aus und identifizieren sich gerne als Teammitglied. Dies funktioniert aber nur, wenn in der Firma die Unternehmenskultur auch so gelebt wird und das HR auch wirklich funktioniert dh. von den Talenten wahrgenommen wird. Und das geht nun einmal nur von der Unternehmensleitung aus. Das muss sich jeder Unternehmer bewusst sein bzw. anfangen darüber nachzudenken.

Gutes, motiviertes und begeistertes Personal ist der Wettbewerbsfaktor Nummer 1. Die Personalsuche, aber auch Personalbindung ist keine Aufgabe, sondern eine Kulturfrage im Unternehmen.

Wir von ländlelehre.at verknüpfen und verbinden die Jugendlichen mit den Unternehmen. Vom Bewerben weg möchten wir mit den 4-Modulen im Zertifikatsprogramm den Jugendlichen und das Unternehmen gemeinsam und kontinuierlich bis zur Lehrabschlussprüfung begleiten. Uns ist wichtig, dass wir gemeinsam aufzeigen, welche berufliche, aber auch persönliche Entwicklung es für jedes einzelne Talent geben kann. Dazu werden wir die Persönlichkeitsentwicklung mit www.lehre-im-fokus.at ein neues Label geben. Wir wollen dem ganzen noch mehr Bedeutung beimessen.

Informieren sie sich gleich jetzt unter office@laendlelehre.at

 

Video ist die Zukunft des Content Marketing: Nach Generation Y kommt Generation C

Video ist die Zukunft des Content Marketing: Nach Generation Y kommt Generation C

 

Nach Generation Y kommt Generation C: Die sogenannten Millenials produzieren und konsumieren online täglich so viel Content wie noch nie zuvor. Dabei machen UGC-Videos („User Generated Content“) etwa ein Drittel des gesamten Medienkonsums aus und laufen damit allen anderen Medienformaten den Rang ab.

Bewegtbild-Content gewinnt in der Onlinewelt also zunehmend an Bedeutung – auch im Bereich des Marketings. Was bedeutet das für Unternehmen und welche Möglichkeiten eröffnen sich ihnen damit?

Video Marketing: Das Kommunikationsmittel schlechthin für Unternehmen

Das Video ist auf dem besten Weg, das Hauptmedium zu werden, das das große Informations- und Unterhaltungsbedürfnis der Nutzer befriedigt. Weltweit nutzen 64 Prozent aller Internet-User Videoportale. Für Unternehmen und Startups stellen Videos ein wichtiges Werkzeug dar, mit dem sie auf individuelle Art und Weise mit potenziellen Kunden kommunizieren und gleichzeitig ihr Branding stärken können. Aufgepasst werden sollte nur, dass sie nicht zu werblich erscheinen.

Im Zuge des Video Marketings sollte von Unternehmensseite aus immer das komplette Potenzial ausgeschöpft werden, was das Format Video ihnen bietet. Vor der Kreation, Auswahl und Publizierung müssen demnach einige Fragen im Hinterkopf behalten werden: Welche Zielgruppe wird angesprochen? Was ist die Hauptaussage? Wie lässt sich das Video in die gesamte Marketingstrategie einflechten? Was ist die perfekte Länge und wie können die Informationen spannend aufbereitet werden? An dieser Stelle ist neben Kreativität bei der Produktion auch Kreativität bei der Verbreitungsstrategie gefragt.

Go viral: Videos über Social Media verbreiten

Video Marketing steht mit 74 Prozent auf Platz fünf bei den B2C Content Marketing Strategien. Usern muss es leicht gemacht werden, die Clips zu finden und sie im besten Fall zu teilen, denn nur so verschafft Video-Embedding die gewünschten Ergebnisse. Videospots sollten neben der Einbindung auf der eigenen Homepage immer über Social Media Kanäle gepusht werden – insbesondere über YouTube und Facebook.

YouTube gilt mittlerweile als die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und verzeichnet am Tag mehr als drei Milliarden Klicks. Die Reichweite eines Videos kann sich im Zuge einer strategisch gut durchdachten Video Marketing Kampagne extrem ausdehnen. Neben ausgefallenem Content spielt hier auch die Keyword-Optimierung eine wichtige Rolle: Damit Nutzer auch finden, wonach sie suchen, sollten Titel und Beschreibung des Videospots mit passenden Schlagworten versehen werden.

Facebook hat den Videotrend ebenfalls erkannt und bietet seit einiger Zeit die Autoplay-Funktion im User-Stream, mit der Videoclips automatisch abgespielt werden. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer sich die Filme anschauen und sharen. Facebook wird somit zu einem weiteren wichtigen Verteilungsinstrument im Video Marketing.

 

 

Auch der Bereich Mobile, der im Marketing immer wichtiger wird, darf an dieser Stelle nicht ignoriert werden. Die Hälfte aller Video-Views auf YouTube findet auf Smartphones oder Tablets statt. Um auch hier die Shares und User-Interaktionen zu erhöhen, sollten Unternehmen ihre Bewegtbilder auf Mobile optimieren.

Bessere Visibility, mehr Leads

Die Einbindung von Videos ist nicht nur bei entsprechenden Konsumenten beliebt – auch Google bewertet Webseiten mit integrierten Clips besser und verschafft diesen mehr Sichtbarkeit. Dies ist vor allem ein großer Vorteil, wenn die Konkurrenz auf Videospots verzichtet. SEO-technisch belohnen Suchmaschinen also Webseiten, die kurze Filme einbinden: Unternehmen, die auf ihrem Webauftritt mit Clips arbeiten, haben eine 53 Mal höhere Chance, bei Google auf Seite 1 zu ranken. Außerdem: Je mehr User Engagement stattfindet – etwa durch Kommentare – desto relevanter befindet eine Suchmaschine oder Videoplattform ein Video. So wird einer Seite ein höherer Beliebtheitsgrad zugeschrieben und die Visibility erhöht sich. Weiter gedacht bedeutet dies für das Video Marketing: Je mehr Traffic eine Webseite von einer Suchmaschine bekommt, desto höher stehen auch die Chancen, Leads zu generieren.

Längere Verweildauer, höhere Conversion Rate

Unternehmen zielen neben der Leadgenerierung natürlich auch immer darauf ab, ihre Produkte und Services an den Mann zu bringen und Kunden an sich zu binden. Beim Video Marketing können anhand von audiovisuellen Tutorials, Produkt-Demos, Company-Promoclips, Über-uns-Videos oder UGC-Spots die individuellen Botschaften klar und kreativ übermittelt werden. Enthält beispielsweise eine Produktbeschreibung einen kurzen Clip, steigt die Conversion Rate durchschnittlich um rund 80 Prozent. Zudem verlängert sich durch das Video-Embedding die Besucher-Verweildauer auf einer Seite. Dies ist zum einen immer ein wertvolles Argument im Sales-Bereich. Zum anderen beschäftigen sich User durch das Anschauen eines Videoclips unbewusst immer auch länger mit der Brand des Unternehmens – und nehmen diese stärker und positiver wahr. Das steigert wiederum das Word-of-Mouth und damit einhergehend den Bekanntheitsgrad einer Firma. Laut einer Google-Studie berichteten 75 Prozent aller befragten YouTube-User, dass sie anderen kommunizieren, sobald ihnen ein Video eines Unternehmens gefallen hat.

 

Quelle: Gründerszene.de

2018 – Trendwende in der Lehrlingsausbildung

2018 – Trendwende in der Lehrlingsausbildung

Lt. IBW, dem Institiut für Bldungsforschung der Wirtschaft, lassen die  aktuellen Daten aus der Lehrlingsstatistik und zur Bildungsbeteiligung Jugendlicher eine echte Trendwende in der Lehrlingsausbildung vermuten: Die Zahl der Lehrlinge im 1. Lehrjahr steigt bereits das zweite Jahr in Folge und zwar nicht aus demographischen Gründen, sondern weil der Anteil der Jugendlichen, die sich für eine Lehre entscheiden, nach einer längeren Zeit des Rückgangs wieder zunimmt. 

 

Recht erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der Lehrlingszahlen lassen sich im Vergleich
zwischen den Bundesländern feststellen. Oberösterreich hat seit 1990 seine Position als führendes
Bundesland in der Lehrlingsausbildung behalten (22.779 Lehrlinge im Jahr 2017). Hier sind die
Lehrlingszahlen von 1990 – 2017 vergleichsweise wenig gesunken (-18%), auch wenn der Rückgang
seit dem zwischenzeitlichen Höchststand in 2008 auch in Oberösterreich relativ stark war. Noch
weniger rückläufig war die Zahl der Lehrlinge seit 1990 nur in Vorarlberg (-8%). Andere Bundesländer
hatten im selben Zeitraum wesentlich deutlichere Rückgänge zu verbuchen. Besonders betroffen von
sinkenden Lehrlingszahlen seit 1990 sind die Steiermark (-40%), Kärnten (-38%) und das Burgenland
(-36%). In den Bundesländern Vorarlberg (+47), Salzburg (+40), Tirol (+17), Burgenland (+16), Wien
(+14) und Steiermark (+3) war 2017 (im Vergleich zu 2016) bereits eine geringfügige Zunahme der
Gesamtzahl der Lehrlinge festzustellen.

 

 

.Quelle: https://ibw.at/bibliothek/id/481/

Wird der Bewerber in Ihrem Unternehmen „datenschutzkonform“ behandelt?

Wird der Bewerber in Ihrem Unternehmen „datenschutzkonform“ behandelt?

„Schützen Sie Ihre Bewerber und Ihr Unternehmen. Wir von Ländlelehre.at nehmen die Prozesse und Abläufe dessen sehr ernst und beschäftigen uns seit Entwicklung unserer Lösung mit diesem Thema!“

Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Es war eine große Medienpräsenz über dieses Thema. Was bedeutet das?

Diese DSGVO wirkt sich umfangreich auf beinahe alle Geschäftsfelder aus. Besonders betroffen ist die Personalabteilung: In kaum einer anderen Abteilung werden so viele personenbezogenen Daten bearbeitet, weitergegeben und gespeichert. Welche Aspekte besonders im Bewerbermanagement zukünftig beachtet werden müssen, haben wir hier für Sie kurz zusammengefasst.

Eingang von Bewerbungen

Bereits beim Übermitteln der Bewerbungsunterlagen sind Unternehmen verpflichtet, die Daten möglichst sicher zu übertragen. Wird beispielsweise keine verschlüsselte E-Mail-Kommunikation oder ein gesichertes Online-Tool bereitgestellt, ist die Firma verpflichtet, auch Bewerbungen per Post zu akzeptieren.

Bei der Nutzung von Online-Tools oder sonstiger Software von Drittanbietern wird empfohlen, deren Datenschutzrichtlinien und die Bestimmungen zur Auftragsdatenverarbeitung zu überprüfen – gegebenenfalls in Rücksprache mit ihrem Datenschutzbeauftragten.

Automatische Empfangsbestätigung

Bisher gehörte es zum guten Ton, einen potentiellen Mitarbeiter über den Erhalt seiner Bewerbungsunterlagen zu informieren. Dies geschieht häufig mit einem automatisierten Antwortschreiben per E-Mail. Eine solche Bestätigung ist mit Inkrafttreten der neuen DSGVO praktisch unumgänglich, denn die Bewerber müssen über die weitere Verarbeitung ihrer Unterlagen in Kenntnis gesetzt werden. Eine Auflistung aller Punkte, die dieses Schreiben beinhalten sollten, beschreibt der Artikel 13 der DSGVO. Darunter fallen beispielsweise „die Zwecke, für die die personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen“ und „gegebenenfalls die Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten“.

Darüber hinaus müssen Angaben gemacht werden, zu welchem Zeitpunkt oder unter welchen Bedingungen die Daten wieder gelöscht werden.

Übergabe an die Fachabteilungen

Bei der Weitergabe personenbezogener Daten ist im hohen Maß darauf zu achten, dass diese ausschließlich von Personen eingesehen werden können, die direkt in den weiteren Bearbeitungsprozess involviert sind. Besonders geeignet hierfür sind Programme, die einzelnen Nutzern ein zeitlich begrenztes Leserecht für bestimmten Unterlagen einräumen.

So können Sie sicherstellen, dass die Bewerbungsunterlagen nicht unautorisiert vervielfältigt oder weitergeleitet werden.  Es empfiehlt sich nicht, erhaltene Bewerbungen kurzerhand per E-Mail an Kolleginnen und Kollegen weiterzuleiten, da dies eine zuverlässige Löschung der Daten im gesamten Unternehmen unnötig erschwert.

Erlaubnis zur längerfristigen Speicherung

Kann ein Unternehmen einem Bewerber aktuell keine Stelle anbieten, möchte aber dessen Bewerbungsunterlagen aufbewahren und den Bewerbungsprozess zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen, so besteht diese Möglichkeit auch weiterhin. Allerdings muss dazu explizit die Erlaubnis des Bewerbers eingeholt und die Unterlagen müssen fortlaufend aktualisiert werden. Um dies sicherzustellen, könnten beispielsweise Unterlagen, die länger als eine vorab definierte Frist nicht aktualisiert wurden, automatisch gelöscht werden. Auch über dieses Vorgehen müsste der Bewerber dann entsprechend informiert werden.

Die Einverständniserklärungen der Bewerber müssen rechtssicher archiviert werden und bei einer Überprüfung jederzeit vorzeigbar sein.

Behandlung des Datenschutz

 

Auskunftspflicht und Rechte des Bewerbers

Jeder Bewerber hat das Recht auf eine Auskunft über seine persönlichen Daten, die im Unternehmen gespeichert werden. Zudem kann er jederzeit verlangen, dass seine Angaben aktualisiert oder gelöscht werden. Einer solchen Aufforderung muss „ohne unangemessene Verzögerung“, also in der Regel innerhalb eines Monats, nachgegangen werden.

Dabei ist sicherzustellen, dass der Antragsteller auf Änderung auch zu jeweiligen Datensatz passt. Um die Identität des Antragstellers zu überprüfen, ist es erlaubt, weitere Informationen (z.B. das Geburtsdatum oder die Anschrift) abzufragen.

Endgültige Löschung

Sofern der Grund für die Aufbewahrung nicht mehr vorliegt, sind die entsprechenden Unterlagen zu löschen – außer es liegt eine Einverständniserklärung zur weiteren Speicherung vor. Ist eine Stelle neu besetzt, müssen demnach alle weiteren Bewerbungen gelöscht werden.

Vor dem Hintergrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) wird allerdings empfohlen, hiermit noch 2-6 Monaten zu warten. So wird sichergestellt, dass ein AGG-konformer Auswahlprozess bei Bedarf nachgewiesen werden kann.

Die ordnungsgemäße Löschung muss gegebenenfalls überprüft werden können. Für diesen Zweck empfiehlt es sich, Löschprotokolle auszuarbeiten. Diese Protokolle zeigen, an welchen Stellen und in welcher Form die jeweiligen Unterlagen gelöscht werden bzw. wurden. Sie beinhalten nicht, welcher Datensatz zu welchem Zeitpunkt gelöscht wurde.

Allgemein gilt: Die Beweislast in Punkto Datenschutz liegt immer beim Unternehmen. Daher ist eine detaillierte Dokumentation aller Prozesse im Zusammenhang mit der Verarbeitung und Löschung personenbezogenen Daten unumgänglich.

Um allen genannten Punkten gewissenhaft nachzukommen, empfehlen wir den Einsatz von professioneller und geprüfter Software. Ohne ein übergreifendes System, das eine durchgängige Bearbeitung aller Dokumente ermöglicht, wird die Einhaltung der neuer DSGVO unnötig erschwert, da beispielsweise bereits eine elektronisch weitergeleitete Bewerbung ein Risiko darstellt.

Das System von Ländlelehre.at entspricht diesen Anforderungen. Informieren Sie sich über unsere Lösung.