Wird der Bewerber in Ihrem Unternehmen „datenschutzkonform“ behandelt?

Wird der Bewerber in Ihrem Unternehmen „datenschutzkonform“ behandelt?

„Schützen Sie Ihre Bewerber und Ihr Unternehmen. Wir von Ländlelehre.at nehmen die Prozesse und Abläufe dessen sehr ernst und beschäftigen uns seit Entwicklung unserer Lösung mit diesem Thema!“

Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Es war eine große Medienpräsenz über dieses Thema. Was bedeutet das?

Diese DSGVO wirkt sich umfangreich auf beinahe alle Geschäftsfelder aus. Besonders betroffen ist die Personalabteilung: In kaum einer anderen Abteilung werden so viele personenbezogenen Daten bearbeitet, weitergegeben und gespeichert. Welche Aspekte besonders im Bewerbermanagement zukünftig beachtet werden müssen, haben wir hier für Sie kurz zusammengefasst.

Eingang von Bewerbungen

Bereits beim Übermitteln der Bewerbungsunterlagen sind Unternehmen verpflichtet, die Daten möglichst sicher zu übertragen. Wird beispielsweise keine verschlüsselte E-Mail-Kommunikation oder ein gesichertes Online-Tool bereitgestellt, ist die Firma verpflichtet, auch Bewerbungen per Post zu akzeptieren.

Bei der Nutzung von Online-Tools oder sonstiger Software von Drittanbietern wird empfohlen, deren Datenschutzrichtlinien und die Bestimmungen zur Auftragsdatenverarbeitung zu überprüfen – gegebenenfalls in Rücksprache mit ihrem Datenschutzbeauftragten.

Automatische Empfangsbestätigung

Bisher gehörte es zum guten Ton, einen potentiellen Mitarbeiter über den Erhalt seiner Bewerbungsunterlagen zu informieren. Dies geschieht häufig mit einem automatisierten Antwortschreiben per E-Mail. Eine solche Bestätigung ist mit Inkrafttreten der neuen DSGVO praktisch unumgänglich, denn die Bewerber müssen über die weitere Verarbeitung ihrer Unterlagen in Kenntnis gesetzt werden. Eine Auflistung aller Punkte, die dieses Schreiben beinhalten sollten, beschreibt der Artikel 13 der DSGVO. Darunter fallen beispielsweise „die Zwecke, für die die personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen“ und „gegebenenfalls die Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten“.

Darüber hinaus müssen Angaben gemacht werden, zu welchem Zeitpunkt oder unter welchen Bedingungen die Daten wieder gelöscht werden.

Übergabe an die Fachabteilungen

Bei der Weitergabe personenbezogener Daten ist im hohen Maß darauf zu achten, dass diese ausschließlich von Personen eingesehen werden können, die direkt in den weiteren Bearbeitungsprozess involviert sind. Besonders geeignet hierfür sind Programme, die einzelnen Nutzern ein zeitlich begrenztes Leserecht für bestimmten Unterlagen einräumen.

So können Sie sicherstellen, dass die Bewerbungsunterlagen nicht unautorisiert vervielfältigt oder weitergeleitet werden.  Es empfiehlt sich nicht, erhaltene Bewerbungen kurzerhand per E-Mail an Kolleginnen und Kollegen weiterzuleiten, da dies eine zuverlässige Löschung der Daten im gesamten Unternehmen unnötig erschwert.

Erlaubnis zur längerfristigen Speicherung

Kann ein Unternehmen einem Bewerber aktuell keine Stelle anbieten, möchte aber dessen Bewerbungsunterlagen aufbewahren und den Bewerbungsprozess zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen, so besteht diese Möglichkeit auch weiterhin. Allerdings muss dazu explizit die Erlaubnis des Bewerbers eingeholt und die Unterlagen müssen fortlaufend aktualisiert werden. Um dies sicherzustellen, könnten beispielsweise Unterlagen, die länger als eine vorab definierte Frist nicht aktualisiert wurden, automatisch gelöscht werden. Auch über dieses Vorgehen müsste der Bewerber dann entsprechend informiert werden.

Die Einverständniserklärungen der Bewerber müssen rechtssicher archiviert werden und bei einer Überprüfung jederzeit vorzeigbar sein.

Behandlung des Datenschutz

 

Auskunftspflicht und Rechte des Bewerbers

Jeder Bewerber hat das Recht auf eine Auskunft über seine persönlichen Daten, die im Unternehmen gespeichert werden. Zudem kann er jederzeit verlangen, dass seine Angaben aktualisiert oder gelöscht werden. Einer solchen Aufforderung muss „ohne unangemessene Verzögerung“, also in der Regel innerhalb eines Monats, nachgegangen werden.

Dabei ist sicherzustellen, dass der Antragsteller auf Änderung auch zu jeweiligen Datensatz passt. Um die Identität des Antragstellers zu überprüfen, ist es erlaubt, weitere Informationen (z.B. das Geburtsdatum oder die Anschrift) abzufragen.

Endgültige Löschung

Sofern der Grund für die Aufbewahrung nicht mehr vorliegt, sind die entsprechenden Unterlagen zu löschen – außer es liegt eine Einverständniserklärung zur weiteren Speicherung vor. Ist eine Stelle neu besetzt, müssen demnach alle weiteren Bewerbungen gelöscht werden.

Vor dem Hintergrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) wird allerdings empfohlen, hiermit noch 2-6 Monaten zu warten. So wird sichergestellt, dass ein AGG-konformer Auswahlprozess bei Bedarf nachgewiesen werden kann.

Die ordnungsgemäße Löschung muss gegebenenfalls überprüft werden können. Für diesen Zweck empfiehlt es sich, Löschprotokolle auszuarbeiten. Diese Protokolle zeigen, an welchen Stellen und in welcher Form die jeweiligen Unterlagen gelöscht werden bzw. wurden. Sie beinhalten nicht, welcher Datensatz zu welchem Zeitpunkt gelöscht wurde.

Allgemein gilt: Die Beweislast in Punkto Datenschutz liegt immer beim Unternehmen. Daher ist eine detaillierte Dokumentation aller Prozesse im Zusammenhang mit der Verarbeitung und Löschung personenbezogenen Daten unumgänglich.

Um allen genannten Punkten gewissenhaft nachzukommen, empfehlen wir den Einsatz von professioneller und geprüfter Software. Ohne ein übergreifendes System, das eine durchgängige Bearbeitung aller Dokumente ermöglicht, wird die Einhaltung der neuer DSGVO unnötig erschwert, da beispielsweise bereits eine elektronisch weitergeleitete Bewerbung ein Risiko darstellt.

Das System von Ländlelehre.at entspricht diesen Anforderungen. Informieren Sie sich über unsere Lösung. 

Lehrling: Das ist ein Leben für die Freizeit, oder?!

Lehrling: Das ist ein Leben für die Freizeit, oder?!

Das Bild, das sich Unternehmen von jungen Leuten machen, ist falsch. Die springen auf andere Anreize an als in Personalbüros gedacht – und werden daher falsch umworben

Welches Bild taucht vor Ihrem geistigen Auge auf, wenn Sie an unter 20-Jährige denken? Flexibel, dynamisch, individualistisch, karrierewillig?

Ganz falsch, sagt Matthias Rohrer, Autor der neuen Lehrlingsstudie, die am Donnerstag vom Institut für Jugendkulturforschung gemeinsam mit der tfactory Trendagentur veröffentlicht wurde.

Falsch aus zwei Gründen: Erstens sei das gängige Bild von der Generation Y, die jedoch längst dem Teenageralter entwachsen ist. Zweitens träfe es vielleicht eingeschränkt auf Gymnasiasten zu, rein gar nicht aber auf Lehrlinge. Die wollten nämlich materielle Sicherheit, private, berufliche und gesellschaftliche Stabilität und daraus resultierend ein kontinuierliches und planbares Leben. Friedliche Normalität also, mit Haus, Kind und Kegel. Aufstiegschancen, Selbstverwirklichung, Sinn? Interessiere Lehrlinge nicht.

Auf einen Blick

Sicherheit, Stabilität und Planbarkeit sind die großen Lebensziele, die Jugendliche der jüngsten Lehrlingsstudie zufolge anstreben. Selbstverwirklichung findet in der Freizeit statt. Unternehmen jedoch werben mit Fortbildungen und Aufstiegschancen. Auch Anerkennung ist ein wichtiger Trigger, die Industrielehrlinge schon lang genießen (Stichwort Fachkräftemangel), Gastrolehrlinge jedoch schmerzlich vermissen.

Jedenfalls nicht im Beruf. Man lebe für die Freizeit, sagt Rohrer, für die der Beruf nur wichtig sei, weil er die materielle Voraussetzung schaffe. Pragmatisch: „Ein Lehrling geht arbeiten, damit er am Ende des Monats genug Geld auf dem Konto hat, um in der Freizeit machen zu können, was ihm wichtig ist.“ Das ist dann Zeit mit Freunden verbringen (44 Prozent), mit Sport (35 Prozent), mit Musikhören (27 Prozent), Chillen (27 Prozent) oder Videospielen (22 Prozent).

Falsche Lehrlingsansprache

Lehrlingssuchenden Unternehmen rät er, nicht länger mit ausgeklügelten Zusatzausbildungen und hochfliegenden Karrierechancen zu werben, sondern die jungen Leute dort zu abzuholen, wo es ihnen wichtig ist: bei Sicherheit, Planbarkeit und Kontinuität. „Der Durchschnittslehrling will keine Fortbildung, weil die von seiner Freizeit abgeht.“ Wenn schon, dann soll diese Zusatzausbildung in der Arbeitszeit stattfinden. Und verkauft werden sollte sie nicht mit dem Argument, man könne es damit zu etwas bringen, sondern: „Bei uns lernst du alles, damit du später einen sicheren Arbeitsplatz bekommst.“ Noch besser: „Wir übernehmen 99 Prozent unserer Lehrlinge nach Lehrabschluss.“ Und am besten: „Wir zahlen gut.“

Die Lehrlinge selbst seien mit ihrer Ausbildungswahl mehrheitlich zufrieden. Zwei von drei würden wieder in ihrem Ausbildungsbetrieb anheuern, vor allem jene, die in der Industrie lernen. Rohrer: „Kein Wunder, dort wird ihnen seit Langem vermittelt, dass sie nicht mehr die unterste Sprosse der Leiter sind. Sondern begehrte künftige Facharbeiter.“ Was als Hinweis für einen weiteren Trigger verstanden werden darf: Anerkennung.

Gastronomen aufgepasst

Das sollten sich besonders Lehrbetriebe in Gastronomie und Freizeitwirtschaft zu Herzen nehmen, den Branchen mit den unzufriedensten Lehrlingen von allen. Einer von fünf will hier seine Ausbildung abbrechen, einer von vier sie lieber in einem anderen Betrieb fortsetzen. Kein Wunder, weder sind die Arbeitszeiten freizeitfreundlich noch die Jobs langfristig planbar. Anders als bei Gymnasiasten könne man Lehrlingen die Realität auch nicht schönreden, kommentiert Rohrer: Zwar müssen Lehrlinge selbst noch keine Überstunden machen, aber sie sehen sie bei ihren älteren Kollegen.

Womit man trotzdem punktet: „Mit einer möglichst hohen Lehrlingsentschädigung“, sagt Rohrer, „und mit materiellen Goodies: einem Tablet zum Einstieg, Gutscheinen, zusätzlicher Freizeit.“ Und wie es ein weiblicher Lehrling formulierte: „Sicherheit heißt, dass man mich wegen schlechter Leistung nicht gleich rausschmeißt.“

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(Bericht: „Die Presse“, Print-Ausgabe, 05.05.2018 / Bild: (c) Pixabay)

Karriere nach der Matura –  Mach den nächsten Schritt und starte eine Lehre!

Karriere nach der Matura – Mach den nächsten Schritt und starte eine Lehre!

Die Matura steht kurz bevor. Aber was dann? Weiter ins Studium oder gleich in den Job?
Warum überlegst du dir nicht einmal eine Lehre zu beginnen? Aufgrund des Facharbeitermangels hast du wirklich gute Chancen da voll durchzustarten!

VORTEIL: Verkürzte Lehrzeit für Maturantinnen und Maturanten

Wer bereits eine Matura oder eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, kann schneller einen Beruf erlernen. Die Lehrzeit verkürzt sich genau um ein Jahr: Das heißt aus 3 Jahren Lehrzeit werden 2 Jahre, aus 4 Jahren werden 3 Jahre. Die Verkürzung ist nicht verpflichtend, es kann auch die normale Lehrzeit vereinbart werden.

Achtung! Zweijährige Lehrberufe können nicht verkürzt werden!

Die Verkürzung findet so statt, dass sich die jeweiligen Lehrjahre reduzieren:

  • Bei Verkürzung von dreijährigen Lehrberufen ist das pro Lehrjahr ein Drittel: Statt 12 Monaten dauert jedes „Lehrjahr“ nur 8 Monate.
  • Bei vierjährigen Lehrberufen werden die ersten beiden Lehrjahre ebenfalls auf 8 Monate verkürzt, die letzten beiden auf 10 Monate (8-8-10-10 Monate).
  • Bei 3,5-jährigen Lehrberufen bleibt das letzte Halbjahr unverändert (8-8-8-6 Monate).
Achtung! Bei AbsolventInnen von Berufsbildenden Schulen kann es für facheinschlägige Lehrberufe weitergehende Anrechnungen oder sogar den Ersatz der gesamten Lehrzeit geben. Diese Anrechnungen sind verpflichtend einzuhalten.

Lehrlingsentschädigung bei verkürzter Lehrzeit

Bei verkürzter Lehrzeit gibt es Sonderregelungen betreffend die Lehrlingsentschädigung. Diese können sich aus dem jeweiligen Kollektivvertrag oder aus Vorgaben eines Fördermodells (siehe unten) ergeben.

Als Grundregel bei verkürzter Lehrzeit gilt, dass sich die Lehrlingsentschädigung an die Verkürzung der Lehrjahre anpasst: Bei dreijährigen Lehrberufen ist daher für die ersten 8 Monate die Entschädigung für das 1. Lehrjahr, für die zweiten 8 Monate für das zweite Lehrjahr und für die dritten 8 Monate für das dritte Lehrjahr zu zahlen.

Oft wird bereits im ersten Lehrjahr die Entschädigung für das 2. Lehrjahr bezahlt.

Für über-18-jährige Lehrlinge ist in manchen Kollektivverträgen eine erhöhte Lehrlingsentschädigung verpflichtend vorgesehen. Auch aus Förderrichtlinien kann sich eine höhere Lehrlingsentschädigung ergeben

Berufsschule bei verkürzter Lehrzeit

Die Umsetzung der verkürzten Lehrzeit in der Berufsschule hängt vom jeweiligen Lehrberuf ab: In einigen Lehrberufen gibt es bereits eigene Klassen für Lehrlinge mit verkürzter Lehrzeit, die auf die abweichende Dauer der einzelnen „Lehrjahre“ abgestimmt sind. Dies ist derzeit in Wien in folgenden Berufen der Fall: Bürokaufmann/frau, Reisebüroassistent/in, Konditor/in

In Lehrberufen, wo es keine eigenen Klassen gibt, muss die Abwicklung mit der jeweiligen Berufsschule besprochen werden. Im Regelfall können MaturantInnen eine Schulstufe der Berufsschule überspringen, sodass sich der Abschluss der Berufsschule in der verkürzten Lehrzeit ausgeht. Zusätzlich können auf Antrag MaturantInnen von einzelnen Fächern befreit werden, wenn sie bereits entsprechende Vorkenntnisse haben.

Mehr Info: INFOFOLDER

quelle: wko.at

Lehre als Berufskraftfahrer/in – ein Job mit Zukunft!

Lehre als Berufskraftfahrer/in – ein Job mit Zukunft!

Ohne LKW-Fahrer geht es nicht!  Der Berufskraftfahrer bringt was wir alle täglich brauchen!

Nicht nur österreichweit werden händeringend Berufskraftfahrer gesucht. Die Transport- und Logistikbranche zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren. Ohne unsere Berufskraftfahrer sind unsere Regale leer, stehen unsere Produktionen still.

„Heutzutage wird von unseren Fahrern viel erwartet. Es wird nicht einfach nur von A nach B gefahren. Unser LKW-Fahrer ist sozusagen die Visitenkarte des Unternehmens.
Der LKW-Fahrer hat ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, besitzt ein hohes Maß an Organisationstalent.  Neben dem reibungslosem Ablauf des Transportes, der Ladungssicherung, Erstellung der Transportpapiere, Kommissionierung, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit gehören auch Wartungsarbeiten, welche am Fahrzeug durchzuführen sind zum Berufsalltag des LKW-Fahrers.“ so Elke Böhler COO von Bischof Transporte.

 

„Wie können wir die Fachkräftesituation bei den Berfuskraftahrern in unserer Region verbessern, dem Fachkräftemangel entgegenwirken? Wie bekommen wir die wertvolle Arbeit des Berufskraftfahrers wieder in die Köpfe der Wirtschaft und vor allem in die Köpfe der jungen auszubildenden Menschen?  Wie schaffen wir es das Berufsbild des Berufskraftfahrers wieder attraktiv werden zu lassen? Nicht nur uns als Bischof Transporte beschäftigen diese Fragen.  Für uns steht klar, wir müssen handeln und Aktionen setzen.“

 

 

 

Bischof Transporte wird als erstes Logistikunternehmen in Vorarlberg die Ausbildung „LEHRE des Berufskraftfahrers/in“ anbieten.

Bereits im Herbst sind zwei Lehrlinge für die Blockschule in Mattighofen (Salzburg) eingeplant. Derzeit gibt es österreichweit lediglich 20 Schüler, verteilt von der ersten bis zur dritten Klasse, welche die Lehrlingsausbildung des Berufskraftfahrers absolvieren. Viele haben ein falsches Bild und können sich unter dem Lehrberuf „Berufskraftfahrer“ nicht viel außer LKW fahren vorstellen.

Ein kleiner Auszug des Berufsbildes!

Neben der attraktiven Lehrlingsausbildung und Karrierechancen in verschiedenen Bereichen hat der Auszubildende nicht nur einen ansehnlichen Lehrabschluss, sondern auch noch den kostenlosen PKW- und LKW Führerschein bereits mit ungefähr 18 Jahren erworben.
Die Lehrlinge werden bei uns eine 3-jährige Ausbildung absolvieren. Im Rotationssystem lernen die Auszubildenden den organisatorischen Aufbau des Betriebes sowie die betrieblichen Arbeitsabläufe kennen. Sie erlangen Kenntnisse über die Marktstellung und Organisation unseres Unternehmens und über das wirtschaftliche Umfeld am Markt. Die Lehrlingsausbildung umfasst auch das Ausführen von kaufmännischen Arbeiten. Dazu gehören Schriftverkehr, Ausfertigen der erforderlichen Transportpapiere, kaufmännisches Rechnen, Kenntnisse des einschlägigen Zahlungsverkehrs, Strecken- und Terminplanung, Zollabwicklung und Anderes.  Weiter geht es mit den Grundkenntnissen der Pneumatik, Hydraulik, Elektrik und Elektronik am Fahrzeug. Wir haben eine eigene Werkstatt in Feldkirch, beschäftigen sechs Mechaniker und können auch hier das Wissen an die jungen Menschen weitergeben. Spätestens ab dem 3. Lehrjahr lernen die Lehrlinge als Beifahrer den Berufsalltag des Berufskraftfahrers in der Praxis kennen.  Mit 17,5 Jahren besuchen die Lehrlinge die Fahrschule und erwerben fast zeitgleich den B sowie die C Führerscheine gefolgt von der Lehrabschlussprüfung am Ende des 3. Lehrjahres. Dies sind nur wenige Auszüge des Berufsbildes der Berufskraftfahrer/in.  So sind wir sicher unserer Jugend einen Beruf mit Zukunft, Abwechslung, Technik und Karrierechanchen bieten zu können. http://bit.ly/2G4EOGj

Nach dieser Ausbildung eröffnen sich durch die vielfältigen Qualifikationen Aufstiegschancen nicht nur als Kraftfahrer, sondern auch in andere Berufe im Transport- und Logistikbereich.

Lehrlingsrecruiting – Die „Königsdisziplin“ für den Personalverantworlichen

Lehrlingsrecruiting – Die „Königsdisziplin“ für den Personalverantworlichen

Lehrlingsrecruiting – Die „Königsdisziplin“ für die Personalverantworlichen

In den letzten Jahren hat sich nicht nur aufgrund der Demografie des Landes die Lehrlingssuche stark verändert. Es wird immer schwieriger die Jugendlichen bzw. dessen Eltern für die Lehrlingsausbildung zu begeistern.

Früher waren die „Lehrjahre keine Herrenjahre“. Jeder (inkl. mir) war überaus glücklich, dass wenn er überhaupt zum Schnuppern geladen wurde, dann noch in einem Betrieb seiner Wahl die Lehre beginnen konnte.

Die Erfahrungen meiner letzten Seminare mit den Jugendlichen in der 9ten Schulstufe hat ein Umdenken in mir hervorgerufen. Die Jugendlichen, welche sich doch für eine Lehre entscheiden, können sich mindestens 2-3 Lehrstellen aussuchen. Deshalb muss man schon sehr nah bei den Jugendlichen präsent sein um auf sich aufmerksam machen zu können.

Ich war in den letzten Monaten bei vielen Unternehmen im Land und habe die Plattform ländlelelehre.at, die Idee und meine Motivation dahinter, vorgestellt. Ein einheitlicher Tenor war: „Ja die Großen bekommen die guten Jugendlichen und wir nur noch den Rest!“. Ist dem so?

Fairerweise muss aber gesagt werden – die sozusagen „großen“ Lehr- und Ausbildungsbetriebe im Land haben schon länger erkannt, dass es wichtig war, ist und wird, in die eigene Lehrlingsausbildung zu investieren, um damit ihre eigenen Jungfacharbeiter ausbilden zu können. Sie haben sehr viel Zeit und Geld aber auch Personal investiert (und tun es noch immer) um den Ansprüchen der verschiedenen Generationen gerecht zu werden.

Ein kleiner Unternehmer hat mir aber auch gesagt: „Ich habe gerne die ‚Schlechteren‘ bzw. auch die ‚Problemfälle‘. Die haben keinen so hohen Ansprüche und erledigen Ihre Arbeit welche man Ihnen aufträgt! Der Charakter muss passen bzw. es muss erkennbar sein, dass der Jugendliche auch Ehrgeiz hat.“ – im Nachsatz „ich war ja auch so“.

Aber auch diese oben genannten großen Unternehmen, machen sich derzeit große Gedanken darüber, wie sie ihr zukünftiges Personal begeistern können, bei ihnen die Lehre zu starten. Letzthin habe ich sogar von einem großen Energieunternehmen im Lande das Schlagwort gelesen „mit Übernahmegarantie“. Das war früher nie der Fall.

Was ist jetzt die Herausforderung an die Personalverantwortlichen?

Die Marken des Internet (Google, Facebook und co) sind die höchstdotierten Unternehmen der Welt. Streamingdienste (von google, apple und spotify) sind allgegenwertig – CD-Player sind bei der Jugend quasi ausgestorben! Wenn ich heute in die CD-Ecke von einem Mediageschäft gehe, erkenne ich an den Blick des Jugendlichen mein Alter.

Letzthin habe ich auf ORFSport+ die neue österreichische FIFA eBundesliga verfolgt. Das war ein Spektakel – in einer riesigen, gefüllten Halle haben sich 2 Personen an der Playstation FIFA 2018 gemessen.

Und jetzt investiert Ihr Unternehmen in Printmedien sehr viel Geld – weil man es immer schon so gemacht hat. Stimmt da die Zielgruppe?

Die Herausforderung an die Personalverantwortung ist die „schnellebige Zeit des Wandels“. Vor 10 Jahren wurde das Smartphone erfunden – es ist quasi flächendecken ausgerollt und aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. GenZ lebt mit anderen Medien … der Personalverantwortliche investiert in Printmedien! Versteht er überhaupt die GenZ noch?

Jetzt kann man sich vielleicht noch über die Ausrede retten: „Ja – die Eltern lesen ja die Printmedien!“. Dass aber die Eltern mittlerweile mit Facebook bewandt sind und sich auch fast ausschließlich über digitalen Medien informieren, verkennen viele. Ganz ehrlich – was lesen sie öfters – die Nachrichtennews aus dem Internet oder der Zeitung? Wievielmal schlagen sie die Zeitung wiederholt auf? Wievielmal öffnen Sie am Tag das Internet?

Man darf jetzt dies nicht ganz Schwarz/Weiß sehen. Ein Chef von mir hat einmal gesagt: „Die Welt ist bunt“. Alle Medien haben für jeden seine eigene Zielgruppe und Existenzberechtigung. Man muss nur erkennen, welche Zielgruppe einem wichtig ist.

Näher bei der gewünschten Zielgruppe sein – das ist die Herausforderung des Personalbüros der Zukunft!

Beim Lehrlingsmarketing hat mir die Erfahrung von den letzten Jahre eines aufgezeigt: Wer längerfristig und kontinuierlich Zeit in das Thema Lehrling steckt und in die Zukunft plant, gewinnt bei den Jugendlichen!

Ländlelehre.at stellt sich den Anspruch, sich an diesen Wandel stetig anzupassen!

Wir wünschen den tollen Ausbildungsbetriebe in Vorarlberg viel Erfolg in der Lehrlingssuche!

 

Kommentar: Ganahl Stefan

Bild: Pixabay

Schnuppertage – Informiere dich gut!

Schnuppertage – Informiere dich gut!

Vertiefter Einblick in die Berufe

Lehrbetriebe aus allen Branchen und Berufen bieten Schnupperlehren an.  Durch praktische Arbeit und eigene Anschauung kann die jugendliche Person abklären, ob sie für den Beruf, der sie interessiert, die erfolderliche Neigung und Voraussetzung mitbringt.

Die Bereitschaft der Betriebe, Schnupperlehren durchzuführen, trägt wesentlich zur Qualität des Berufswahlprozesses bei. Einen Beruf authentisch in einem Betrieb kennen zu lernen, ist für die Jugendlichen von grosser Bedeutung. Diese Erfahrung kann nicht durch Infomaterial wie Broschüren oder Videos der Berufsberatung ersetzt werden. Der Jugendliche sollte ein möglichst abgerundetes und authentisches Bild des Berufs erhalten.

Schnuppertage sind eine Gelegenheit, um

  • sich genauer über einen Beruf zu informieren
  • im Betrieb den Arbeitsalltag der Berufsleute zu erleben: Büro, Produktionsstätten, Werkzeuge, Materialien, die gebraucht werden, Zeitplan, das Leben in der Unternehmung usw.
  • einfachere Arbeiten selber auszuführen
  • den Berufsleuten Fragen zu ihrem Beruf zu stellen
  • zu überprüfen, ob die gemachten Erfahrungen mit den eigenen Vorstellungen vom Beruf übereinstimmen
  • herauszufinden, ob die eigenen Fähigkeiten zu den Anforderungen des Berufs passen
  • einen ersten Schritt in Richtung Lehrstelle zu machen

 

Die Schnupperlehre ist ein sehr wichtiger Teil der Berufsorientierung. Für SchülerInnen gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Beruf durch Schnuppern zu erkunden.

 

Was gibt es zu beachten?

Vergiss nicht: Das ist deine Chance um eine für dich zukunftsweisende Lehrstelle zu finden. Deshalb sind auch da einige Dinge zu beachten:

  • Pünktlichkeit – 10 Minuten vor dem Termin ankommen, dann hast du einen Zeitpolster, falls etwas Unvorhergesehenes passiert
  • Höflichkeit und Respekt – Dieser beginnt schon bei der Begrüßung. Kein Kaugummikauen; ebenfalls solltest du unmittalbar vor dem Termin nicht rauchen.
  • Handy ausschalten – Während dieser Zeit solltest du das Handy ausschalten und nur während den Pausen benutzen
  • Zeige dein Interesse – Stell viele Fragen über den Beruf, das Unternehmen und was dich daran interessiert. Wer Interesse zeigt, fällt positiv auf!

 


Quelle: WKO, myoda.ch, shutterstock