Neue Online- und Hybrid-Unterrichtsmethode an der LBS Feldkirch

Neue Online- und Hybrid-Unterrichtsmethode an der LBS Feldkirch

Coronazeiten sind besondere

 

Vorarlbergs erste digitale „Hybrid-“ Berufsschulklasse startet im Herbst 2020 an der LBS Feldkirch

Während sich die Schulen vorbereiten um ihre Schüler*innen im Herbst wieder in der Klasse begrüßen zu können, stehen sie gerade jetzt vor komplexen Entscheidungen und müssen bedeutende Übergänge bei der Funktionsweise der Klassen verwalten. Derzeit weiß noch niemand sicher, ob man mit der Präsenzlehre starten kann oder ob es gar mittendrin wieder ein Abbruch des Präsenzunterrichtes geben wird. Aus der Homeschooling-Zeit ist so einiges an Erfahrung gesammelt worden, welches derzeit bei vielen Schulen in deren Überlegungen des Schulstarts mit berücksichtigt wird.

Die Landesberufsschule Feldkirch hat sich was eigenes überlegt. Sie möchten sich die Erfahrungen des letzten Halbjahres zu nutzen machen und hat sich deswegen für einen neuen digitalen Schulversuch eingesetzt und gemeinsam mit 4 Vorarlberger VEM Unternehmen ein neues, einzigartiges Konzept eingesteuert. Nach dem „bring your own device“ (kurz BYOD) Konzept werden die Schüler*innen nun vollkommen digital unterrichtet.

Schwere Bücher und Ordner weichen dem Computer

Die Unterlagen und Bücher werden zukünftig online abgerufen. Mit einem neuen einheitlich digitalen Ablagesystem werden alle Unterrichtseinheiten organisiert und eigene Dokumente selbst abgelegt – und dies Fächerübergreifend. Somit fallen zukünftig die schweren Ordner, Bücher und Hefte komplett weg. Ein positiver Effekt für die Schüler*innen ist, dass Ihnen zukünftig alle Lehrjahre hindurch die eigenen Unterlagen, Dokumente und Informationen jederzeit zur Verfügung stehen.

Um dieses Konzept einheitlich durchführen zu können, wird es von den teilnehmenden Unternehmen großzügig unterstützt. Diese Unternehmen stellen den Schüler*innen bzw. Lehrlingen geeignete Convertibles (Tablet-Stift-PC) für die Dauer der Lehrzeit für berufliche, schulische, aber auch private Zwecke zur Verfügung. Somit soll in Eigenverantwortung, auch außerhalb der Firma oder Schule, der Umgang mit dem neuen Gerät gelernt werden.

Derzeit laufen in der LBS Feldkirch die Vorbereitungen für diesen Online- und Hybrid-Unterrichtsmethoden auf Hochtouren. Die Lehrpläne werden gerade angepasst und die Unterrichtsmethoden mit den involvierten Pädagog*innen abgestimmt. Die Infrastruktur der einzelnen Räume werden aufgerüstet und Konzepte für die Laboreinheiten ausgearbeitet.

Fernlehre ist vorgesehen

Das derzeitige Konzept des Unterrichtes sieht vor, dass alles im Klassenraum als Präsenzlehre abgehalten wird. Teilweise sind aber pro Semester Unterrichtseinheiten in der Fernlehre über Videokonferenz mit asynchronem Lernen eingeplant worden. Falls es wirklich sein soll, dass durch Covid 19 die Schulen wieder geschlossen werden müssen, kann durch die Hybridmethode  recht schnell auf Home-Schooling umgestellt werden. Trotzdem hoffen aber alle Beteiligten, dass die Erfahrungen des Schulversuches  des digitalen Unterrichtes in der Präsenzlehre gesammelt und verfeinert werden können.

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Wir sind schon auf die ersten Erfahrungsberichte der Schüler*innen, Ausbildner*innen sowie seitens Lehrer*innen gespannt und werden auf jeden Fall im Spätherbst auf Ländlelehre.at dazu berichten. Falls Sie über diese Entwicklung oder andere Spannende Themen rund um die Lehre informiert werden wollen, dann zögern sie nicht und „liken“ bzw. folgen uns auf Instagram oder Facebook. 

 

 
SymbolBild von Microsoft Surface Pro 7
Foto von ThisIsEngineering von Pexels
Bild von Markus Trier auf Pixabay

 

Der Lehrlingsmangel verschärft sich!

Der Lehrlingsmangel verschärft sich!

Coronazeiten sind besondere

Seit Jahren wird es immer schwieriger Bewerber für eine Lehre zu finden. Einerseits ist das Image der Lehre nicht bei allen Eltern und Jugendlichen sehr hoch angesehen und andererseits holt uns die Demographie einfach ein. Heuer kommt aber noch ein schwerwiegender Faktor hinzu. Die CoVid19-Pandemie!

Bewerber fehlen jetzt mehr denn je!

Es wurden bisher viel weniger Lehrverträge abgeschlossen wie im Vergleichszeitraum letztes Jahr. Dies zeigt die derzeitige Tendenz der Anmeldungen bei den Berufsschulen. Der Grund dafür ist aber nicht, dass es viel weniger Lehrstellen von den Unternehmen angeboten werden. Denn die Betriebe suchen noch händeringend, vor allem in den technischen und handwerklichen Berufen, um Bewerber. 

Was könnte jetzt da der Grund dafür sein?

Durch die CoV-Krise haben ganz viele Schnupper- und die Bewerbungstermine in den Unternehmen einfach nicht mehr stattgefunden. Die Bewerber konnten sich so kein Bild mehr von den Betrieben und den Berufen machen. Ebenfalls hätten Aufgrund der 5er Regelung vom Bildungsministerium für die Schüler*innen, diese die Möglichkeit, die Schule weiter zu besuchen, welche sich sonst vielleicht wegen einer negativen Note für eine Lehre entschieden hätten.

In allen Sparten gibt es noch Lehrstellen!

Jetzt an alle, die sich trotz Aufstiegsklausel doch noch für eine Lehre entscheiden wollen; Ihr könnt beruhigt sein. In den meisten Sparten gibt es noch die Möglichkeit eine Lehrstelle zu finden. Betroffen sind in erster Linie die Metalltechnik, Einzelhandel, Zimmerei und Tischlerei.

Nutze die Möglichkeit! Bewirb dich jetzt und lade ein Video von dir hoch!

 


Bildquelle: Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

 

Corona und die Folgen für Lehrstellensuchende!

Corona und die Folgen für Lehrstellensuchende!

Coronazeiten sind besondere

Arbeitslos – Zukunftslos? Jugendliche suchen nach Lehrstellen!

Letzthin hat mich eine verzweifelte Mutter angerufen. Sie hat mir erklärt, dass Ihr Sohn eine fixe Zusage als Reisebüroassistent hatte. Durch die Krise hatte der Reiseveranstalter jetzt angerufen und ihm die Unsicherheit erklärt. Er könne nicht sagen, ob er Ihn im Herbst anstellen könne. Die Mutter hatte jetzt verzweifelt auf den verschiedenen Lehrlingsplattformen sowie beim AMS gesucht. Darin sind zwar sehr viele Anzeigen, aber keine war aktuell. Sie erzählte mir, dass Ihr Sohn bei 20 Stellen angerufen habe und er nur 3 Bewerbungen auf „Unsicherheit“ abschicken konnte.

Ja, COVID19 hat alles durcheinander gebracht. Fast keine Branche ist davon verschont geblieben. Alle haben die Auswirkungen „erlebt“. Das ist nur 1 Beispiel von vielen. Gerade jetzt im Frühling nützen normalerweise die kleinen KMUs die Möglichkeit der Lehrlingssuche. Aber in der unsicheren Zeit, halten auch diese sich zurück.

Deshalb machen wir hier nun einen Rundruf! Wer sucht noch Lehrlinge? 

Wenn Sie bzw. Ihr Unternehmen sich angesprochen fühlt, melden Sie sich.
Inserieren Sie im Mai 2020 GRATIS! 


Wir möchten mit dieser Aktion die derzeitige Situation aufgreifen und für Sie als Premiumpartner in der Lehrlingssuche auftreten!

 

Nutzen Sie diese einzigartige Möglichkeit! 

 


Bildquelle:Foto von cottonbro von Pexels

 

Bewirb dich! Über Video – Jetzt ist die Zeit dafür!

Bewirb dich! Über Video – Jetzt ist die Zeit dafür!

Suche nach einer Lehrstelle – Bewerbung per Video – Jetzt ist die Zeit dafür!

Eine derzeit beispiellose Situation trifft unsere Gesellschaft. Das „social distancing“ zwingt die Menschen sich immer mehr mit den digitalen Medien auseinanderzusetzen. Über diverse Kommunikationsplattformen wird der Kontakt aufrechterhalten. Es werden Video-Meetings sowohl geschäftlich als auch privat veranstaltet, um die aktuellen Themen zu besprechen. Tausende Videos mit allen möglichen Inhalten und Ideen werden produziert und in den sozialen Netzwerken verbreitet. Menschen unterschiedlichen Alters lernen mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten umzugehen und diese sinnvoll zu nutzen. Es wird also aktiv gelernt mit diesen Medien einzusetzen.

Wie komme ich als Jugendlicher zu einem Unternehmen?

Dieser räumliche Abstand zwischen den Menschen bringt vor allem die Arbeitssuchenden und zukünftigen Lehrlinge in eine sehr schwierige Situation. Wie soll sich jemand bewerben, wenn er die Firma nicht besuchen darf? Und wie sollen Unternehmen die richtigen Kandidaten finden, wenn die Personalverantwortlichen in das Homeoffice „verbannt“ wurden?

In dieser Situation ist eine Videobewerbung die beste Lösung!

Die Videobewerbung ist ein wiederkehrendes Thema, über das schon seit längerem diskutiert wird. Die Personalabteilungen könnten sich dadurch sehr viel Zeit ersparen und viele Termine könnten dadurch effizienter genutzt werden. Bisher fand diese Art der Bewerbung allerdings meist nur bei örtlich sehr distanzierten Kandidaten oder bei kreativen Berufen eine Anwendung.

Es spricht eigentlich aber sehr vieles für eine Bewerbung per Video: Der zukünftige Arbeitgeber kann sich vorab schon einen persönlichen Eindruck vom Bewerber machen. Weiters kann sich der Kandidat bzw. die Kandidatin von einer persönlichen Seite präsentieren, die aus den nackten Fakten in Lebenslauf, Bewerbungsanschreiben manchmal nicht so richtig rüberkommen.

Unternehmen finden DICH!

Unter dem Motto „Unternehmen finden DICH“ möchten wir von ländlelehre.at dieser Möglichkeit der Bewerbung einen Auftrieb geben.

Wir setzen uns schon seit einiger Zeit mit dem Thema der Videobewerbung auseinander. Die Vorzüge dessen sprechen für sich. Nun haben wir unsere Plattform um diese und weitere Funktionen der Talentesuche erweitert.

Jugendliche haben ab sofort – kostenlos und unverbindlich – die Möglichkeit, eigene Videos auf die Plattform zu stellen. Die Videobewerbungen können anschließend nur von den registrierten und vom User freigegebene Unternehmen gesehen werden (DSGVO). Durch das eigene Video können die eigenen Vorzüge, Überlegungen und Ideen den Unternehmen präsentiert werden.

 

Registrierte Unternehmen, welche noch auf der Suche nach Jugendlichen sind, können in einem „Talentegarten“ nach dem richtigen „Pflänzchen“ suchen. Dabei wird im gesamten Pool von Bewerbungen nach Teilnehmern mit passenden und gewünschten Eigenschaften und Neigungen gesucht. Je nach Freigaben kann man sich dann mit einem potenziellen Bewerber in Verbindung setzen und somit einen möglichen Kandidaten für sich gewinnen.

Wir verbinden Jugendliche mit den Unternehmen!

Als Kandidaten und auch Unternehmen – registrieren sie sich gleich hier!

Quelle: ländlelehre.at beim Dreh fürs das Tutorial für die Bewerber
Bildquelle: ländlelehre.at, pixabay

 

eLearning – Sind Vorarlbergs Berufsschulen bereit? – Ein erster Erfahrungsbericht!

eLearning – Sind Vorarlbergs Berufsschulen bereit? – Ein erster Erfahrungsbericht!

Startschwierigkeiten gab es eigentlich nicht

An Österreichs Schulen wurde der Schulbetrieb eingestellt. Wir haben im vorigen Blog über die dringliche und für viele, überraschende, Situation berichtet.

Diese Woche ging es daran, die Lehrenden mit einem Live-System mit eLearning zu „konfrontieren“ und vertraut zu machen. Gerade die Lehrlinge sind es normalerweise (ausgenommen IT-affine oder IT-nahe-Lehrberufe), welche sich eher nicht mehr mit den schulischen, theoretischen Themen, wie Mathematik oder Deutsch auseinandersetzen wollen. AHS und BHS sind es hingegen eher gewohnt, mit Computern diverse Workloads und Hausarbeiten zu erledigen. Deshalb war die Skepsis darüber bei manchen Lehrerkollegen relativ groß.

Umso erfreulicher ist es, dass anscheinend alle über einen geeigneten Internetzugang verfügten und die einzelnen Plattformen sehr intuitiv aufgebaut sind, sodass sich jeder schnell darin zurechtfinden kann. Vereinzelte, kleinere technische Einstellungsprobleme waren recht schnell behoben und es konnte sofort in den Unterricht eingestiegen werden.

Es ging nun darum, jeden Schüler*in für die „neue Fernlehre“ abzuholen, diverse Verhaltensregeln während einer Videokonferenz aufzuzeigen und Unterschiede vom „klassischen Klassenzimmer“ zum „virtuellen“ Klassenzimmer“ zu erklären. Beispielsweise ist das gleichzeitige Sprechen nun noch weniger zielführend und es bietet kaum die Möglichkeit, konstruktiv weiter zu kommen.

Wie schafft man es, die Lehrenden für diese Unterrichtsform zu begeistern?

Auf jeden Fall ist dies nun kein Frontalunterricht mehr, wie es im Klassenzimmer heute noch teilweise üblich ist. Der Lehrende muss sich viel mehr auf diese Unterrichtsform einlassen und sich dabei ganz anders einbringen. Aber es hat auch positive Effekte: Beispielsweise das Essen und Trinken nebenher wurde als Pluspunkt von einem Teilnehmer gewertet.

Die Lehrer*innen, die weniger Technik-affin sind, müssen sich also auf ganz andere Methoden zum Unterrichten einstellen.

Unser Tool war in dieser Woche bei gleichzeitiger Bedienung noch etwas schwerfällig. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Unternehmen, welche diese Plattformen betreiben, die Kapazitäten erweitern und die Performance sich in den nächsten Wochen merklich verbessern wird. Es war dennoch sehr ungewöhnlich, dass die Schüler*innen nur noch „zuhörten“ und man keine direkte Sichtverbindung mehr hat.

Was kann ich jetzt persönlich verbessern?

Es gibt so einige Dinge was mir noch nicht so gefallen haben. Mit der Konferenzschaltung war die Sichtverbindung zu den Einzelnen nur noch teilweise gegeben. Dazu werden wir uns noch Alternativen ansehen. Auch die Rechenaufgaben nachvollziehbar darzustellen, war am Flipchart nur begrenzt erfolgreich und ist meiner Ansicht nach (trotz Methodenvielfalt) nicht ausreichend gelöst worden. Dafür wird eine „digitale Methode“ die passende Lösung sein (digitale Schultafel – siehe Bild).

Es wird sich aber auch die nächsten Tage und Wochen zeigen, wie die Verbindlichkeiten und die Selbstständigkeit der Lernenden und Lehrenden aussehen wird.

Fazit der ersten Woche: Die Lehrlingsausbildungsbetriebe können sich darauf verlassen! Die Pädagog*innen der Vorarlberger Berufsschulen sind soweit vorbereitet, dass auch wenn die Schulschließung uns noch länger begleiten, den Bildungsauftrag der dualen Ausbildung weiter erfüllen können! 

Persönlich sehe ich es als Chance, aus dieser Situation geboren – und das für jeden Einzelnen! Es ist eine Chance, sich mit dem digitalen Unterricht auseinanderzusetzen, und sich in Eigenverantwortung Wissen anzueignen und es nicht nur selbstständig zu vertiefen. Es ist eine neue Art des Lernens – und dies ist für die jungen Menschen der heutigen Zeit eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung.

Lasst uns das Beste aus der doch sehr schlimmen Situation machen. Lasst uns gemeinsam diese Herausforderung meistern!

Da die Jugendlichen zurzeit sehr viel Zeit online verbringen werden, versäumen Sie jetzt nicht, bei uns zu inserieren. Wir machen Ihre Lehrlings-Stellenanzeige auf unserer Plattform sichtbar!

Euer Ganahl Stefan

 

Lehre im Fokus – Weiterbildung in jeder Hinsicht

www.lehre-im-fokus.at ist ein gemeinnütziger Verein, welcher sich um die Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen in der Lehre bemüht. Dort bieten wir zudem Programme für Ausbildner an, die sich mit der generationsübergreifenden Kommunikation mit den Jugendlichen von heute auseinandersetzen. Unser ganzes Know-How im eLearning-Bereich werden wir dort zur Verfügung stellen und helfen Ihnen dabei, die richtige Strategie zusammenzustellen. Falls Sie Interesse und noch Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich unter office@lehre-im-fokus.at.

Quelle: Stefan Ganahl – Eigendarstellung von der Berufsschule Feldkirch
Bildquelle: Stefan Ganahl

 

COVID-19 und die Umstellung in den Schulen – eLearning

COVID-19 und die Umstellung in den Schulen – eLearning

eLearning / distanz-Learning / fipped classroom

An Österreichs Schulen wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Dennoch soll es gewährleistet sein, dass die Schüler*innen mit Lehrstoff versorgt werden. Nun sind die digitalen Möglichkeiten und dessen Potential gefragt! Aber viele sind nicht darauf vorbereitet, geschweige denn in diesem Bereich geschult: Diese Möglichkeiten wurden noch nicht in Betracht gezogen. Wie soll das nun weitergehen?

Als unser Bildungsminister Hr. Fassmann verkündigte, dass alles aufgrund der Dringlichkeit auf eLearning bzw. Distance-Learning umgestellt wird, wurden dadurch viele Lehrpersonen sehr gefordert. Es gilt, das Potenzial digitaler Medien zu nutzen, neue Tools und Angebote zu testen und virtuelle Klassenzimmer und Seminarräume einzurichten.

Sehr viele Lehrkörper werden durch diese plötzliche, digitale Kompetenzentwicklung vor eine sehr große Herausforderung gestellt. Bisher waren diese digitalen Hilfsmittel nur vom Hörensagen bekannt. Dabei werden sich jüngere Lehrer*innen schneller zurechtfinden als Ältere.

Ebenso müssen die bisherigen Unterrichts-Methoden, welche mitunter jahrelang in gleicher Form angewandt wurden, umgestellt werden und eventuell in ein Flipped Classroom-Konzept umgewandelt werden.

Kann das funktionieren?

An den Berufsschulen in Vorarlberg wurde quasi über Nacht reagiert. In „Windeseile“ wurde eine neue Hauptplattform für das Distance-Learning bestimmt. Noch am gleichen Tag wurden die Schüler*innen in die Plattform eingewiesen. Mit den Lehrbetrieben wurde Kontakt aufgenommen und mit Ihnen die Möglichkeiten der Zugänge für die Lehrlinge besprochen. Dabei wird viel Kulanz und Verständnis entgegengebracht. Teilweise wird ein Platz für die Lehrlinge bereitgestellt oder sie können zuhause bleiben und die Lernaufgaben dort lösen.

Trotzdem wird vor allem der Start sicherlich nicht einfach werden. Es wird sich aber auch die nächsten Tage zeigen, wie die Verbindlichkeiten und die Selbstständigkeit der Lernenden und Lehrenden aussehen wird. Vielleicht tritt auch ein, dass sich die digitale Solidarität einstellt und die gegenseitige Unterstützung der Parteien einen sehr fruchtbaren Lern-Boden für alle eröffnet.

Fakt ist: Für alle ist diese Situation neu. Dabei kann man eine Chance für jeden einzelnen erkennen – sowohl Lehrer*innen als auch den Schüler*innen können neue Möglichkeiten aufgezeigt werden. Es ist eine neue Art zu Lernen, aber auch eine neue Art der Kommunikation zwischen Menschen und Teams, welche sich nicht am gleichen Standort aufhalten können.

Mit dem Blick auf die momentane Situation muss versucht werden das momentane Chaos des Umstiegs rasch hinter sich zu lassen. Alle Beteiligten werden zu lernen haben – in technischer, didaktischer, kultureller und sozialer Hinsicht.

Da die Jugendlichen zurzeit sehr viel Zeit online verbringen werden, versäumen sie jetzt nicht, bei uns zu inserieren. Wir machen Ihre Lehrlings-Stellenanzeige auf unserer Plattform sichtbar!

Quelle: Stefan Ganahl – Eigendarstellung von der Berufsschule Feldkirch
Bildquelle: Pexel